(114) GPS-unplugged


Technoseum faszinierte mit dem Bau eines Kompasses, sowie einem Lego-Rennwagen-Wettbewerb und vielen anderen technischen Raffinessen!

Dampflok Jannik 4 Kompass 2 Herzblut Max 8

„Der April macht was er will!“, so sagt der Volksmund – „Und wir machen alles, was wir wollen!“ – Das sagt nicht nur eines unserer Mottos, sondern so könnte man wieder einmal ganz cool das neue Highlight bezeichnen, das uns unsere Betreuer zu Ehren eines Wetters organisiert haben, welches man noch nicht einmal einem sehr guten Bekannten mit der Post als Geburtstagsgeschenk zukommen lässt.

Techno 2„Sagt mal liebe Wettergötter, wollt ihr uns eigentlich verkackeiern?“, fragte unser erster Vorsitzende den persönlichen Adjutanten des Wettergotts, worauf dieser ihm antwortete: „Mensch Alex, du weißt doch, was du in einem solchen Fall machen musst. Fahr doch einfach am 01. Mai mit deinen Kindern nach Mannheim – Dort regnet es an diesem Tag nicht, oder nicht ganz so viel wie anderswo! – Am besten besucht ihr den Familientag des Technoseums, dann seit ihr nicht nur auf der sicheren Seite, sondern könnt Max 4auch noch zwischen 16.00 und 17.00 Uhr mit der Feldbahn fahren, ohne nass zu werden!“

Was für eine geniale Idee, zumal die Familientage des Technoseums ja ohnehin zu den interessantesten und lehrreichsten Programmen gehören, die wir unseren Kindern innerhalb unseres Klubprogramms in regelmäßigen Abständen anbieten.

„Familie aktiv – Ein Leben ohne GPS und Navi.“ Unter diesem Motto stand dieses Mal der Familientag des kinderfreundlichen Museums, das für uns mit seinen abwechslungsreichen Workshops und sehr außergewöhnlichen Angelika & Carmen 2Vorführungen immer ein regelmäßiger Anziehungsmagnet ist, weil wir bei der Auswahl unserer Programmene stets einen ganz großen Wert darauf legen, dass unsere Kinder und Jugendlichen gerade in diesem Bereich eine frühzeitige und spielerische Förderung erhalten.

Max 6Gerade was Technik und Angebotsvielfalt betrifft, gibt es für Kinder und Jugendliche kein besseres Museum in der Region, und das siebenstündige Programm eines Familientages vergeht auch immer wie im Fluge und lässt dabei niemals Wünsche offen. So auch dieses Mal.

Kaum angekommen, da stürzten sich unsere Kids sofort auf die vorhandenen und hochinteressanten Experimente der Elementa-Zwei-Ebene. Diese unterschiedlichen und großteils spielerischen Versuche, erwecken immer wieder aufs Neue das komplette Interesse der Kinder. Hier dürfen sie selbst ausprobieren und herumexperimentieren, aber auch selbst Antworten auf Fragen finden, wie zum Beispiel „Warum brennt das Licht jetzt, und jetzt nicht?“, bzw. „Wie funktioniert Druckluft?“ oder „Wie verhalten sich Wasserwellen?“ Zusätzlich erklären sehr viele fachkundige Mitarbeiter ganz genau die einzelnen Naturphänomene oder präsentieren irgendwelche interessanten Experimente durch.

Max 1 Angelika & Carmen 1 Max 2 Angelika & Carmen 6 Max 5 Angelika & Carmen 4

Gerade den ersten Wissensdurst gestillt, begann auch schon der erste Workshop des Tages. Bei diesem durften wir einen Kompass bauen. „Warum zeigt der Kompass eigentlich nach Norden?“ – „Und wie baut man überhaupt einen Kompass, und vor allem, was muss man machen, damit auch bei dem selbstgebauten Kompass die Nadel nach Norden zeigt?“ – Alles Fragen, dessen Antworten wir in dem Workshop vermittelt bekamen. Der Bau eines eigenen Kompasses ist gar nicht so schwer wie es sich anhört. Man braut dafür nur eine leere Fassung eines Teelichtes, sowie eine vorgefertigte runde Schablone mit den Himmelsrichtungen, eine Nadel und natürlich eine Schere und etwas zum Befestigen.

Kompass 1 Jannik 3  Kompass 4 Kompass 3

Höhepunkt der Elementa-Zwei-Ebene war für uns aber das Struwwel-Peter-Experiment, ein Experiment, das einem die Haare, wie bei Struwwel Peter, buchstäblich zu Berge stehen ließ. Dabei mussten wir mit den Händen eine Metallkugel anfassen, durften diese aber während des Versuches auf gar keinen Fall loslassen. 

Nadine1. Gewinnspiel – „Wie heißt dieses Experiment eigentlich richtig?“

Wer zwischen sieben und fünfzehn Jahre alt ist, und uns als Erstes die richtige Erklärung für dieses Phänomen unter hallo@animus-klub.de zukommen lässt, erhält freien Eintritt bei unserem nächsten Besuch im Technoseum. Mitmachen dürfen nur Kinder und Jugendliche, die nicht bei uns Mitglied sind. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Lego 3Wenig später öffnete dann das berühmte Laboratorium seine Pforten, und wir durften einen Lego-Rennwagen bauen. Aufgabe und große Herausforderung waren es, den schnellsten Flitzer zu entwickeln. Dafür bekamen wir von den Verantwortlichen sämtliche Materialien inklusive Motor zu Verfügung gestellt. Jetzt galt es, nur noch die schnellste Übersetzung zu bauen. Angeleitet von einem Jannik 6Technikprofi des Museums, sowie der Hilfe einiger Eltern, versuchten wir herauszufinden, bei welcher Aerodynamik und bei welcher Zahnradanordnung der Rennwagen am schnellsten fahren würde. 

Gute anderthalb Stunden verbrachten wir fast wie gefesselt in diesem spannenden Workshop, bevor es mit der Besichtigung der aktuellen und sehr sehenswerten Ausstellung „Herzblut“ weiterging. Hier waren unzählige Maschinen und Instrumente aus der Medizingeschichte ausgestellt. Gerade in Carmen 1der Herzchirurgie hat es ja in den letzten Jahrzenten eine unglaubliche Entwicklung gegeben, und manch Kardiologe wird heute sicherlich darüber schmunzeln, mit welchen Grundvoraussetzungen und Gerätschaften Ärzte vor 50 Jahren konfrontiert waren.

Max 7Das Technoseum bot an diesem Tag aber nicht nur naturwissenschaftliche und technische Raffinessen, sondern auch Anregungen für den Geist. So durften wir im Druckereibereich einen Schreibgriffel schnitzen, und mit diesem dann chinesische Schriftzeichen erstellen. Das war ziemlich schwierig, vor allem konnten wir anhand der chinesischen Schriftzeichen nicht wirklich auf die deutsche Bedeutung schließen. Aber vielleicht könnt ihr das ja ein bisschen besser als wir. 

2. Gewinnspiel – „Was bedeuten diese Schriftzeichen auf Deutsch?“

China 1Wer zwischen sieben und fünfzehn Jahre alt ist, und uns als erstes die richtige Übersetzung unter hallo@animus-klub.de zuschickt, erhält freien Eintritt bei unserem nächsten Besuch im Technoseum. Mitmachen dürfen nur Kinder, die nicht bei uns im Animus Klub Mitglied sind. Der Rechtsweg ist auch hier ausgeschlossen.

Feldbahn 1Zum großen Finale des Tages durften wir noch mit der Feldbahn fahren, und wie es der persönliche Adjutant des Wettergottes prophezeit hatte, ohne nass zu werden. Als ganz besonderes Bonbönchen, und in Vorbereitung eines gemeinsamen Projektes mit den ehrenamtlichen Verantwortlichen, hatten wir das Privileg nicht in den Wagen, sondern vorne in der Lok ihm Führerhaus mitzufahren.

Max 13Wir freuen uns schon jetzt riesig auf den September, und das große Feldbahn-Spezial, bei dem wir nicht nur einen Interviewfilm über die Feldbahn drehen werden, sondern auch die Gäste durch das Gelände rund um das Technoseums und den See befördern werden.

Zum Schluss möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei den Verantwortlichen des Technoseums, sowie dem kompletten Team für diesen wunderschönen und lehrreichen Tag bedanken, weil sie uns mit diesem Familientag wieder einmal gezeigt haben, dass es für uns als Heranwachsende viel schöner und interessanter ist am 01. Mai an einem kreativen Programm teilzunehmen, das uns im Leben bereichert und weiterbringt, anstatt wie einige andere unseres Alters, abends betrunken durch Nußloch zu laufen und laut „Höfer“ durch die Gegend zu schreien. 



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