(119) SPAJU-Fest


SPANLÄMMCHEN, ADANA-Döner, frischgezapfter AYRAN, YEDIGÜN und OOLONG – SPAJU-Fest bot reiche kulinarische Vielfalt und sehr viel SPASS zwischen AUTO-Rennbahn, GANGSTER-Hüpfburg und SCHMINK-Studio!

Hüpfburg 2 Spanlämmchen 4 Tee 4 Rennbahn 1 Yedgün

Eigentlich sollte es ja schon wieder regnen, als wir am Vatertag Richtung Mannheim aufbrachen, um erstmals das SPAJU-Fest zu besuchen. Allerdings regnete es in Mannheim nur auf den bekannten Wetterberichtseiten im Internet, nicht aber in Mannheim selbst. Dort begrüßte uns nämlich wie immer strahlender Sonnenschein auf dem Marktplatz, der heute mit unzähligen internationalen Ständen, dem Grillen eines Spanlämmchens und zwei riesigen Hüpfburgen aufwartete.

Spaju Fest 1„Das war ja wieder mal etwas ganz Ausgefallenes“, was sich die Verantwortlichen des Mannheimer Vereines AKTIVE JUGEND hier ausgedacht haben. Getreu ihrem Vereinsmotto: „Wir sind überzeugt, dass das Leid in der Welt verringert werden kann, wenn jeder Mensch seinen Beitrag dazu leistet“, floss heute jeder eingenommene Euro aus den Essens-Ständen und den Spiele-Workshops in einen Spendenfond für die Projekte und Stand 4unterschiedlichen Hilfsaktivitäten des Vereines.

Doch zunächst interessierte uns die Bedeutung dieses ziemlich interessanten und fremd klingenden Namen SPAJU. „Was ist denn SPAJU?“ – „Ist das vielleicht etwas zum Essen?“, fragte unser erster Vorsitzender Alexander Höfer einen Verantwortlichen an der Hauptkasse. „Nein, SPAJU ist die Abkürzung für SOMALIA PROJEKT AKTIVE JUGEND!“ – „Das war unser erstes großes Hilfsprojekt, das wir realisiert haben“, so der Kassierer, bei dem man sein Geld in SPAJU-Taler umtauschen musste, um an den Essenständen oder Workshops bezahlen zu können.

Mit Ausnahme des Essens und der Warenangebote kostete auf dem Fest alles einen Spaju und für diesen Spaju bekamen die Kinder jede Menge Spaß und Anregungen geboten. Als erstes rückten die aufgebaute Autorennbahn, sowie die Formel-Eins-Videogames in den Interessensfokus unserer Kinder. Hier konnten sie schwelgen zwischen Kinderzimmernostalgie und dem modernem Computerspielzeitalter.

Daniel 1  Rennbahn 5  Angelika 1  Rennbahn 2  Rainer 1

Unabhängig der attraktiven Formel-Eins-Kabinen, waren sie vor allem begeistert von der Autorennbahn, denn so etwas hatten sie bis Dato noch nicht wirklich gesehen. „So eine Rennbahn, hatte ich früher auch einmal“, meinte unser zweiter Vorsitzender Rainer Bender, und erzählte den Kindern davon, dass es dafür einst auch Steilwandkurven und Brücken gab.

Wenig später standen dann die Hüpfburgen im Interessenszentrum unserer Kids. Zwei unterschiedliche Burgen, eine sogar mit aufgestellten Gangsterfiguren, standen hier zur Auswahl. Vis à vis präsentierte ein Afrikanischer Stand tolle Handarbeitswaren und traditionell geschnitzte Holzmasken. Hier gab es auch richtig coole Sonnenbrillen zu kaufen.

Mask 2 Hüpfburg 1 tand 5 Max 1 Mask 1

Für das leibliche Wohl hatten die Verantwortlichen ebenfalls bestens gesorgt, denn an gut zehn Ständen hatten die Besucher die Möglichkeit unglaublich viele unterschiedliche Spezialitäten auszuprobieren. Das Frankfurter TEEHAUS 24 war der erste Stand bei dem wir Teesorten genießen konnten, die wir Tee 2bis dato noch niemals getrunken hatten. Da gab es zum Beispiel Jamguri, Jinxuan Oolong, Mangalam, Risheehat und einen Tee mit Tee 3dem Namen Gunpowder zu Deutsch Schießpulver.

Das versprach ja schon Einiges an Überraschung. Der Tee, für den das Wasser traditionell in einer Semaver-Kanne erhitzt wird, wurde nach dem Aufbrühen filterlos, also rein getrunken, und bei einigen Sorten empfahlen uns der Teemeister und sein Sohn sogar die Blätter mitzuessen, da das sehr gesund wäre.

In der Zwischenzeit zogen von allen Seiten auch ganz tolle Gerüche an uns vorbei, worauf wir nicht umherkamen einmal einen Adana-Döner zu probieren. Der Adana-Döner ist eine Spezialität, die nur in ganz wenigen Döner-Restaurants erhältlich ist, weil er als Spieß über einem Holzofengrill Lamm 1gebraten wird. Leckeres Lammfleisch, dass sich an einem speziellen Ofen drehte erweckte ebenfalls unsere Gaumenfreuden.  

Gruppe 1Aber an diesem Tag zogen nicht nur tolle Gerüche, sondern auch eine sturzbetrunkene und laut grölende Deutsche Vatertaggruppe an uns vorbei, die ihr 30-Liter-Bierfässchen „atemlos“ in einem Leiterwägelchen über den Marktplatz schob, und deren peinliche Aktion nur auf ein trauriges Kopfschütteln bei den Besuchern und den Verantwortlichen stieß. „Darauf trinke ich doch gleich mal ein YEDIGÜN!“, sagte unser erster Vorsitzender, und bestellte sich bei einem unglaublich unterhaltsamen Personal diese türkische Limonade mit Limettengeschmack.

Carmen 1Daniel 3Derweil ließen sich unsere Mädchen an einem Stand schminken und unsere Jungs warteten bei einem anderen Stand auf einen frischgezapften Ayran. „So etwas habe ich noch nie getrunken. Das werde ich gleich mal probieren!“, sagte unser Daniel, der eigentlich immer alles probiert, was er nicht kennt.

Spanlämmchen 3Mittlerweile war auch schon das Spanlämmchen goldknusprig gebraten, und wurde von fachkundigen Mitarbeitern tranchiert, und danach portioniert. Spanferkel ist uns Deutschen ja bestens bekannt, aber Spanlämmchen kannten wir bis dato noch nicht.

Klar, dass wir auch von dieser Spezialität gekostet haben, bevor wir dieses bunte und farbenfrohe Fest verließen und danach den spontanen Wunsch unserer Kinder realisierten im Herzogenriedpark noch eine Runde – gut drei Stunden – Klettern zu gehen.

 

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ANIMUS KLUB

Wir realisieren die Wünsche unserer Kinder, und wenn sie während eines Programms eine neue Idee bekommen, und wir noch Zeit haben, dann machen wir das natürlich auch!

Igor & Kids 1 Max & Adrian 1 Carmen & Angelika 5 Helium 1 Carmen & Angelika 2 Max 2 

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