(137) Ludwigshafener KinderspektakuLUm


Sommerfest auf dem Reiterhof und das Ludwigshafener KinderspektakuLUm mit dem BASF-Kids‘-Lab, sowie Liv McGowan von „The Voice Kids Germany“ und einer sensationellen Stacking-Vorführung begeisterten ANIMUS-KLUB-KIDS!

Kutsche 2  Max 1  BASF 02    Nils Nager 3

Wieder einmal liegt ein gut 9-stündiges Freizeitprogramm hinter uns, und wieder einmal wissen wir nicht genau, wo wir anfangen sollen zu erzählen, was wir in dieser Zeit alles erlebt haben. Deshalb beginnen wir einfach am Anfang. 

Begonnen hat unser ereignisreicher Tag auf dem Reiterhof der Oggersheimer Kinderhilfe. Hier Kids 2Kutsche 6haben die Verantwortlichen zu einem Sommerfest eingeladen, bei dem wir auch reiten durften. Früh angekommen, hatten wir dann zunächst einmal die Möglichkeit in einer Pferdekutsche des 19. Jahrhunderts Platz zu nehmen und uns durch das riesige Gelände kutschieren zu lassen. Das war mal etwas ganz anderes als Fahrrad-, Roller- oder Autofahren, zumal die historisch beschlagenen Holzräder ein ganz besonderes Fahrgefühl aufkommen ließen. 

Im Innenhof des Gestütes gab es dann allerlei Spielmöglichkeiten. Hier durften wir an einer kostenlosen Olympiade teilnehmen, die aus den vier Disziplinen – Hufeisenwerfen, Dosenwerfen, Torwandschießen und Zielwerfen – bestand.

Max 4  Hufeisenwerfen    Jannik 1  Torwand  Zielwerfen

Um am Ende einen der ausstehenden Preise zu erhalten, galt es wie immer so viele Punkte wie möglich zu erreichen. Daneben gab es noch einen riesigen Losestand, bei dem es allerhand zu gewinnen gab, und wir auch ziemlich viel gewonnen haben. Ein Vogelhäuschen, sowie eine große Sporttasche und jede Menge Kleinigkeiten durften wir von dort mit nach Hause nehmen. 

Dr. WatsonNick & PferdEin Rundgang durch die Stallungen stand als nächstes auf dem Programm. Hier durften wir die Pferde anschauen, ihnen sachte über die Nüstern streicheln, den Verantwortlichen Fragen stellen aber auch zuschauen, wie die Tiere gepflegt und für das bevorstehende Kinderreiten gesattelt und gestriegelt wurden. Hier lernten wir auch den Rappen Dr. Watson und ein Pferd kennen, das immer nickte. Nebenan, in der großen Reiterhalle, fand zur gleichen Zeit eine Vorführung im Voltigieren satt. Hier zeigten bereits die jüngsten Reiterinnen ihr Können, und bekamen dabei natürlich  sehr viel Applaus von den Zuschauern.

Jetzt war es auch schon Zeit zum Reiten. Nach und nach führten die dortigen Betreuerinnen die Pferde und Ponys in das dafür vorgesehene große Areal hinein. Je nach Größe wurde nun jedem Kind entweder ein größeres oder ein kleineres Pferd zum Reiten zugeordnet. Aus Sicherheitsgründen durften wir natürlich nicht ohne Begleitführer reiten. 

      Nick & Pferd 2  Max & Pferd 1

Als erstes bekamen wir tatkräftige Unterstützung beim Aufsteigen. Das ist nämlich nicht ganz so einfach, wie man denkt, denn selbst ein kleines Pferd ist groß. Als dann alle Kinder auf den Rücken der Pferde saßen, setzte sich der Tross ganz langsam in Bewegung. Nach ein paar Runden entstand dann bei den Teilnehmern eine gewisse Sicherheit, sodass die mutigsten die Zügel loslassen, und dann die Arme, ähnlich wie ein Vogel fliegend, hin und her bewegen durften.

Max & Pferd 8    Nick & Pferd 9  Jannik & Pferd 6

Eigentlich wäre der Besuch des Sommerfestes auf dem Reiterhof schon Programm genug gewesen, aber wo bei vielen Vereinen das Programm aufhört, fängt beim ANIMUS KLUB das Programm erst richtig an, denn unsere Betreuer fuhren mit uns noch auf das Ludwigshafener KinderspektakuLUm, das heute im Rahmen des Stadtfestes stattfand.

Das BASF-Kinderlaboratorium (Kids‘-Lab) war die erste Station, die wir auf dem Fest ansteuerten. Hier durften wir unter der Anleitung von Professoren und Chemielaboranten BASF 01Experimente BASF 07durchführen. Doch bevor wir damit beginnen konnten, mussten wir aus Sicherheitsgründen noch einen Laborkittel und eine Schutzbrille aufsetzen. 

Im Labor wurden dann durchsichtige Gummikugeln aus Wasser produziert. Dafür mussten wir eine Masse herstellen, die aus verschiedenen Chemikalien und natürlich Wasser bestand. Hierbei waren vor allem eine ruhige Hand und bisschen Fingerspitzengefühl gefragt, um die jeweiligen Schritte bis zur fertigen Kugel durchzuführen. 

Reaktion 1Ein Reaktionstest bei der pronova BBK stand als nächstes an. Hier mussten wir so schnell wir konnten 50 Lichter ausknipsen, die für Sekundenbruchteile aufleuchteten. Um die Intensität des Spaßfaktors zu steigern, mussten immer zwei Spieler gegeneinander antreten. Derjenige, der als erstes 50 Lichter erreichte, hatte gewonnen, und durfte sich etwas von den Werbegeschenken mit nach Hause nehmen. Aus Fairnessgründen durfte jedes Kind nur einmal an den Start gehen, und seine Reaktionsgeschwindigkeit testen. 

Inka 2Als nächstes gab es mit den Amankys aus Ecuador Indianermusik vom Feinsten zu hören. Die beiden Inkas in ihren bildschönen Gewändern und pfauenfedernartigem Rückschmuck hatten vis à vis des Knödlerbrunnens ihren kleinen Stand aufgebaut, an dem sie nicht nur ihre Musik zum Besten gaben, sondern an dem die Zuschauer auch CD’s, kleine handgeschnitzte Panflöten und Inkaschmuck käuflich erwerben konnten.

Zu Halbplayback – der Begleitrhythmus kam vom Band – spielten die beiden Inkas bekannte, aber auch sehr viele eigene Songs mit ihren Panflöten. So ertönten „Der einsame Hirte“, als Hommage für den gerade erst kürzlich verstorbenen James Last, und der Stacking 2weltberühmte Song „El Condor Pasa“ von Simon & Garfunkel, genauso, wie die unbekannten indianischen Titel „Heya, Heya, Ho“ und „El Paso“. 

Langsam näherten wir uns nun der riesigen SWR3-Show-Bühne, auf der heute allerlei Vorführungen für Kinder und Jugendliche stattfanden. Zuvor Stacking 1blieben wir allerdings noch an dem genialen Stand der SST Butzbach hängen, die heute mit ihrer Stacking-Elite nach Mannheim gekommen war, um den Besuchern diese neuartige Sportart vorzustellen. Beim Stacking geht es darum zwölf bunt gefärbte Becher so schnell wie möglich auf- und wieder abzubauen. Hier gibt es unterschiedliche Disziplinen, sprich Schwierigkeitsstufen, wobei bereits die erste und einfachste Stufe, nämlich das Stapeln von nur neun Bechern zu je drei Pyramiden à drei Becher gar nicht so einfach war, wie es aussah. Da beim Stacking beide Hände – also auch beide Jannik 2Gehirnhälften trainiert werden – wirkt sich diese neue Sportart auch sehr positiv auf das Lernen in der Schule oder das Lernverhalten im Allgemeinen aus. Das Schöne beim Stacking ist, dass man schon nach ganz kurzer Zeit einen sichtbaren Erfolg sieht, denn die Zeit, in der man die Becher auf und abbaut wird immer besser.

Stacking 5Klar, dass wir das auch einmal ausprobieren wollten. Zusätzlich forderte uns unser erster Vorsitzender Alexander Höfer zum Duell heraus, und versprach jedem von uns, der die Becher schneller stapelt als er, ein großes Eis. In der Testphase, also bei den ersten fünf bis sechs Versuchen, erreichten wir alle Zeiten zwischen 7,3 und 9,4 Sekunden. Später dann, in der Wettkampfphase, kamen wir alle auf Zeiten zwischen 5,5 und 6,4 Sekunden (also eine deutliche Verbesserung), wobei wir unseren ersten Vorsitzenden, der am Ende 4,66 Sekunden erreichte, Nick 1leider nicht schlagen konnten. Wie gut oder wie schlecht diese Zeit doch war, das zeigte uns die 8-Jährige Lara, die gerade in Kanada Weltmeisterin in ihrer Altersklasse geworden war, und die die drei Pyramiden, trotz sehr schlechter Windverhältnisse, in einer für uns schier unfassbaren Blitzgeschwindigkeit von 2,59 Sekunden auf- und abbaute. „Es geht übrigens noch schneller, denn der amtierende Weltrekordhalter Wiliam Orrell schaffte das in 1,418 Sekunden!“ (!?!)

Nils Nager 5Während des Stackings drehten mit dem Hamster Nils Nager und dem Eichhörnchen Nico Nuss zwei unglaublich liebe Ludwigshafener Maskottchen die Runde auf dem Berliner Platz und beschenkten die Kinder mit Süßigkeiten und Streicheleinheiten. Klar dass wir uns diese beiden drolligen und knuffigen Tierchen genauso wenig entgehen ließen wie Mickey Mouse, Mickey Mousedie heute ausnahmsweise mal keine Panzerknacker jagte, sondern für die Kinder aus Modellierballons Tiere erstellte. Posieren und Knuddeln war an diesem Nachmittag natürlich auch erlaubt.

An der Bühne angekommen, spielte darauf gerade Liv McGowan, die wir ja von The Voice Kids Germany her kannten, zusammen mit ihrer Band. So etwas im Fernsehen zu sehen oder einmal live auf einer so großen Bühne mitzuerleben, ist doch ein Liv 13himmelweiter Unterschied, vor allem dann, wenn eine Künstlerin erst 12 Jahre alt ist, und bereits jetzt schon mit ihrer kräftigen Soulstimme die Zuschauer unweigerlich in ihren Bann zieht. So kamen nicht nur wir, sondern auch die rund 2.000 Besucher, die sich bereits jetzt schon am frühen Nachmittag rund um den Berliner Platz versammelt haben, in den Genuss dieses eimaligen Naturtalentes. Dass wir dann Liv, Max & Nicknoch Autogramme von Liv bekamen, und uns zusammen mit ihr fotografieren lassen durften, war dann für uns der absolute Höhepunkt des Tages.

Natürlich könnten wir noch viel, viel mehr über dieses tolle und erlebnisreiche Kinderfest berichten, bei dem auch das Spielmobil sein 40-jähriges Jubiläum feierte, und diesen Geburtstag mit dem Anmalen von Blumentöpfen und einer Spielmobilunglaublich großen Palette von Spielmöglichkeiten gebührend feierte, und dass sich an dem Spektakel auch der Nils-Nager-Club mit einer tollen Malaktion, sowie die Rhein-Neckar-Skater mit einem kleinen Inlinerfunpark beteiligten, um den Kindern und Jugendlichen den Nachmittag zu verschönern, doch irgendwann ist auch ein Bildervorrat von 350 Fotos erschöpft, so dass wir leider nicht alles erwähnen können, was wir vom Ludwigshafener KinderspektakuLUm an Eindrücken mit nach Hause nehmen konnten, außer „Es war wunderschön und wir kommen bestimmt in den nächsten Jahren wieder!“

 

 

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Kutsche 0 Nico Nuss 4  Jannik 1  

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