(147) Mainspiele & Just-For-Fun-Weekend


Mainspiele, Carré Curieux und Naoto – ANIMUS-KLUB-KIDS erlebten 11 wunderschöne Stunden am Fuße der Frankfurter Skyline und beim Just-For-Fun-Festival auf dem Aktivspielplatz des Herrengartens in Darmstadt!

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Seit über 20 Jahren präsentiert die Großstadtmetropole Frankfurt am Sachsenhäuser Mainufer jedes Jahr zweieinhalb Wochen lang eine Spielmeile, die Kinderherzen wirklich höher schlagen lässt. Die Meile, die täglich zwischen 11.00 und 19.00 Uhr geöffnet ist, umfasst insgesamt 20 verschiede Spielstationen für unterschiedliche Altersklassen und wird von rund 30 Betreuern des Abenteuerspielplatzes Riederwald beaufsichtigt, die wieder mit sehr vielen Spielmobilen anwesend waren.

IMG_1394IMG_1237So gab es quasi nichts, das es nicht gab, angefangen von Bungee-Trampolinen bis hin zu einer Pipe zum Skaten, war so ziemlich alles vorhanden, was Kindern wirklich ganz großen Spaß macht.

Hinzu kamen noch allerlei andere Attraktivitäts-Bon-Bons, über die wir ebenfalls kurz berichten werden. Doch zunächst einmal zu der sagenumwobenen Meile. Da gab es für die Kleinen ein lustiges Karussell, sowie eine Mal- und Bastelstation und für die Mädchen natürlich, wie fast überall, den obligatorischen Schminkstand. Selbst sogar einen Sandkasten, eine Lego-Domonio-Station und einen Wasserspielplatz mit Kugeln hatten die IMG_1247IMG_1258Verantwortlichen hier mit großer Mühe aufgebaut, um den Kindern auch diese drei Spielemöglichkeiten anzubieten. Im Sandkasten spielen, eine Burg mit Lego bauen und parallel dazu noch im Wasser rumsuddeln, bis das nasse Kühl die große Hitze einigermaßen erträglich macht, und das alles unter der traumhaften Skyline Frankfurts. Allein dieser Anblick raubte einem den Atem, und schuf sofort eine ganz besonders warme und freundliche Spielatmosphäre. „Wau ist das tolle hier!“, jubelten unsere Kids vor Freude und stürzten sich auch gleich auf die vielen Aktivitäten, die die Mainspiele in diesem Jahr anboten. 

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Große, bunte Gummikugeln, die ringsum mit Piratennetzen zum Klettern umsponnen waren, zogen nicht nur unsere Kids, sondern, über den Tag hinweg, auch Hunderte andere Kinder in ihren Bann. Auf den Kugeln selbst wirkte Frankfurts Silhouette dann fast wie im Märchen; fast zu schön, um wahr zu sein. Doch es war wirklich wahr, und auch auf den beiden riesigen Hüpfarenen nebenan, konnten IMG_1462IMG_1278sich die Kinder solange austoben, wie sie Lust und vor allem noch Kraft hatten.

Kraft war auch bei der nächsten Attraktion angesagt, denn die Verantwortlichen hatten einen Rodeo-Bullen aufgebaut, auf dem es wie immer galt, solange wie möglich sitzen zu bleiben. Bei dieser Station war die Warteschlange zwar am längsten; es ging aber trotzdem sehr schnell vorwärts, weil fast kein Kind es schaffte wirklich länger als eine Minute auf dem sich immer schneller hin und her bewegenden Bullen sitzen zu bleiben. Auch für uns war leider nach knapp anderhalb Minuten Schluss, was aber auch ein Grund dafür war, uns noch einmal anzustellen, und das Ganze erneut zu versuchen. 

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Piratenschifffahren stand eigentlich als nächstes auf dem Programm, aber weil der Andrang an diesem Angebot so groß war, hätten wir nur noch Karten für die 18.00-Uhr-Fahrt bekommen können, was für uns ziemlich spät war, zumal wir ja noch mit dem Just-For-Fun-Straßenfestival ein abendliches Programm in Darmstadt besuchen wollten, und auf gar keinen Fall die beiden dort auftretenden Künstler Naoto und Carré Curieux versäumen.

IMG_1340IMG_1365So entschieden sich unsere Betreuer dafür mit uns Tretboot auf dem Main zu fahren, was im Nachhinein sogar die viel schönere Aktion war, denn für wesentlich weniger Geld durften wir doppelt solange fahren wie mit dem Piratenschiff. Neben Schiffen, begegneten uns auch schwimmende Autos ganz nach den berühmten Autohelden „Dudu“ und „Herbie“ aus den Siebzigern.  

30 Minuten lang fuhren wir nun in den dafür vorgesehenen Bereichen den Main rauf und runter, und genossen hier noch einmal ganz intensiv den Anblick der atemberaubenden Silhouette und den angrenzenden Gebäuden der Skyline von einer ganz anderen Perspektive aus.

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Obwohl die Momente, die wir von Frankfurt mit nach Hause nehmen durften, bereits wunderschön waren, sollte dieser abermals unvergessliche Tag noch mit einer Straßentheatervorstellung getoppt werden. Erstmals überhaupt zu Gast in der Wissenschaftsstadt Darmstadt, boten unsere Betreuer vor allem denjenigen von uns, die leider nicht am Internationalen Straßentheater in Ludwigshafen IMG_1501IMG_1511teilnehmen konnten, eine kleine, aber absolut sensationelle Zugabe. Hier hatte das Team von Iris Daßler und Rainer Bauer von der Kw8 – Werkstatt für Theater und Kultur e. V. für den Eröffnungstag des 22. JUST FOR FUN Straßenfestivals keine Geringeren als das belgische Artisten-Duo Carré Curieux und den mehrfachen Yo-Yo-Weltmeister Naoto aus Japan engagiert.

Schön, ja fast schon romantisch ausgeleuchtet, präsentierte sich der Herrengarten dann kurz vor 21.00 Uhr als die beiden Artisten mit ihrer außergewöhnlichen Show begannen. Mit einem ruhigen, spiegelverkehrten Pantomimen- und Grimassen-Spiel betraten die beiden Künstler die Bühne. Im Laufe der Show kam dann allerdings immer mehr Bewegung ins Geschehen, und die Artisten zeigten sowohl in Verfolgungsjagten als auch im Tandemlaufen alsbald ganz verblüffende Kunststückchen mit und an der mobilen Kletter-Stange.

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Ab der Mitte der Show begann dann der spektakuläre Teil, denn die beiden Artisten brachten es doch tatsächlich fertig, zuerst alleine und dann zu zweit die mobile Stange affenähnlich hochzuklettern, und oben angekommen, dann auch noch schier unmögliche Figuren und Stellungen vorzuführen. Frenetischer Beifall erfüllte den Aktivspielplatz und würdigte die außergewöhnlich Leistung dieser beiden fantastischen Künstler, die am Ende erst einmal ein wenig Inne halten mussten, weil ihnen aufgrund der großen Anstrengung regelrecht der Atem fehlte.

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Gleich im Anschluss hieß es „Bühne frei“ für den mehrfachen Yo-Yo-Weltmeister Naoto. Der Japaner ist unseren Betreuern kein Unbekannter, denn er faszinierte sie bereits 2013 beim Ludwigshafener Straßentheater enorm. Und nicht nur die, denn was der Japaner hier auf der Rundbühne für ein Feuer mit seinen Yo-Yos entfachte ließ unsere Augen schwindlig werden, und unsere Hände riesige Beifallsstürme klatschen.

IMG_1628IMG_1608In einer Geschwindigkeit, die für fast keine Fotokamera erfassbar ist, schleuderte der Japaner sein Yo-Yo durch den Darmstädter Nachthimmel, dass es eine wahre Freude war hier zuzuschauen. Mit einer Mischung aus Eleganz und Leichtigkeit, sowie perfektem Timing, verdrehte der Barde sein Yo-Yo in die unglaublichsten Stellungen.

Damit nicht genug, brachte es der Tausendsassa auch noch fertig die Yo-Yo’s nicht nach unten sondern nach oben zu jonglieren und dabei auch noch vertikal an seinem Körper vorbeizuspielen.

Aber Naoto kann das nicht nur mit einem Yo-Yo, sondern auch mit zwei Yo-Yos gleichzeitig. Zusätzlich ist der Blitzartist auch noch während er mit den zwei Yo-Yos jongliert in der Lage einen Purzelbaum zu schlagen und die beiden Yo-Yos dabei auch noch kreuz und quer durch die Gegend zu schleudern, ohne dass diese sich berührten.

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Minutenlanger tosender Beifall und lautstarke Zugabe-Rufe ertönten am Ende seiner faszinierenden Präzessions-Show durch den Herrengarten, und ließen uns mit einem ganz berauschenden Gefühl gegen 22.00 Uhr wieder nach Hause fahren.

 

 

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