(304) Interaktives Wissenschaftsprogramm


Uni Mannheim und Otto-Selz-Institut (O.S.I.) boten wieder sehr lehrreiche Workshops und interessante Erfahrungen in der MBS Lecture Hall!

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Vor zwei Jahren waren wir das erste Mal Teil dieser tollen Veranstaltung und besuchten damals den Workshop von Dr. Philip Mildner, der uns damals sein selbstentwickeltes Ego-Shooter-Spiel „Word Dominion“ präsentierte. Nach einem Jahr Pause, stellte der Dozent des Lehrstuhls für Praktische Informatik IV der Uni Mannheim dieses Mal sein neues Spiel „Mannheim 1794“ vor, dass einerseits von der Grundstruktur auf dem damaligen Spiel aufbaut, aber andererseits eine völlig neue Wissensstufe vermittelt.

img_4264Das Spiel, das für maximal vier Spieler konzipiert ist, spielt, wie sein Name schon sagt, 1794 in Mannheim, und präsentiert sowohl die Straßen als auch die Parkanlagen mit einer sehr authentischen Grafik. Ausgangspunkt des Spieles ist das Gerücht, dass französische Truppen auf der anderen Seite des Rheines Stellung bezogen haben, und die Stadt bald angegriffen werden soll.

img_4263In Wahrheit befinden sich bereits jede Menge französische Spione in der Stadt, um die Schwachstellen der Verteidigung ausfindig zu machen. „Mannheim 1794“ ist also, ähnlich wie sein Vorgänger „Word Dominion“ ein Computerspiel mit Lerneffekt.

img_4259Jeder der Spieler schlüpft nun in die Rolle entweder eines Mannheimer oder eines französischen Spions. Fortan gilt es Informationen zu sammeln und die gegnerischen Spione zu enttarnen. Das funktioniert mittels des Werfens kleiner Feuerwerkskörper. Wird ein Spion getroffen, eilen ihm sofort Mitarbeiter der Stadtverwaltung entgegen und img_4260stellen ihm eine Frage zu der Stadt Mannheim. Anhand der richtigen Antwort können die Mitarbeiter feststellen, ob es sich bei dem Vernommenen um einen französischen Spion oder um einen Mannheimer Bürger handelt.

Neben des geschichtlichen Wissens über die Stadt Mannheim, bekommen die Spieler auch einen Einblick in das historische Mannheim anno 1794. Da die 3D-Grafik des Spieles äußerst Detailgenau ist, können die Spieler das einstige Mannheim auch sehr gut verinnerlichen, und sich in diese Zeit hineinversetzen. 

Das Spiel „Mannheim 1794“ wurde in Kooperation mit dem Mannheimer Stadtarchiv entwickelt und macht die Geschichte der Quadratstadt, und wird, wenn alles gut läuft auch bei der Eröffnung des neuen Stadtarchives 2017 zu Einsatz kommen.

img_4237Auch das O.S.I. für angewandte Psychologie war wieder da, und präsentierte drei ihrer beliebten Informationsworkshops. „Autogenes Training“, „Geschmackstest“ und „Progressive Muskelrelaxation“ konnten die Besucher belegen, und sich an dem Informationsstand über die Programm „Rauchfrei Schritt für Schritt“ und „Stressbewältigung – ein Weg zu besserem Schlaf“ schlau machen.

img_4248Da wir in den beiden Jahren zuvor einen Teil der Workshops belegt hatten, und die Plätze begrenzt waren, ließen wir in diesem Jahr den anderen Besuchern den Vortritt, und wendeten uns stattdessen den humanoiden NAO-Robotern zu. Die NAO’s sind immer eine Augenweide, und sie können, ähnlich wie ihr Bruder PAUL, der ja im TECHNOSEUM sein zu Hause hat, von Jahr zu Jahr img_4250mehr.

Der Lehrstuhl für Softwaretechnik demonstrierte nun den ganzen Nachmittag die süßen Drillinge, die mittlerweile wirklich schon ganz verblüffende Dinge anstellten. Dass die kleinen Roboter neben sprechen und verstehen, auch Gegenstände festhalten und fallenlassen können, das wussten wir schon. Dass sie Tanzen oder Thai-Chi machen können, war uns auch bekannt, aber dass sie mittlerweile auch schon „Smoke On The Water“ von Deep Purple spielen können war uns absolut neu, genauso wie die Fähigkeit, dass wir heute sogar mit ihnen spazieren gehen konnten.

 

Wie diese Roboter genau funktionieren, das erfahrt ihr unter den folgenden Links:

 

          Schlossfest 2015                    Schlossfest 2014                     MINT-Tag                                 PAUL

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ANIMUS KLUB

Lernen ist schädlich für die Dummheit! – (Alexander Höfer)

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