(359) JOHN WETTON – ASIA – (R.I.P.)


In Erinnerung an JOHN WETTON

In den Siebzigern prägte er mit „Larks‘ Tongues in Aspic – Starless and Bilble Black und Red“ drei richtungsweisende und bedeutende Alben von King Crimson. Wenig später, Anfang der Achtziger veredelte er mit seiner angenehmen und melodiösen Stimme die Songs der Super-Rock-Gruppe ASIA. Hits wie „Heat of The Moment – Only Time Will Tell – The Smile has left your Eyes – Don’t Cry und The Heat Goes On – sind unvergessen, und begeisterten Millionen Menschen und füllten seinerzeit die größten Stadien.

In den Neunzigern wurde es dann ruhiger, um den stillen Star. Zu dieser Zeit veröffentliche John Wetton mit „Battle Lines“ ein richtig gutes Solo-Album,  erkrankte jedoch wenig später sehr schwer an der Geisel Alkohol. Obwohl sich der Sänger und Bassist zum damaligen Zeitpunkt oft im Delir befand, produzierte er 1997 mit „Arkangel“ ein zweites, und von der Musikpresse hochgelobtes Album. Seine schwere Alkoholkrankheit bekam er jedoch nicht in den Griff. Hier enttäuschte Wetton auch seine Fans, denn es kam damals sehr häufig vor, dass seine Konzerte entweder kurzfristig abgesagt werden mussten, oder man ihn bereits nach den ersten Songs sturzbetrunken von der Bühne trug.

Im neuen Jahrtausend folgte dann nicht nur mit „Sinister – Welcome To Heaven“ ein weiteres richtig gutes Studio-Album, sondern Mitte des Jahrzehnts auch eine sehr fruchtbare Kooperation mit seinem ehemaligen ASIA-Kollegen Geoff Dawns. Zusammen spielten die beiden drei Alben unter dem Namen ICON ein, und legten damit den Grundstein für eine ASIA-Reunion in Originalbesetzung. Zu dieser Zeit bekam John Wetton auch seine Alkoholkrankheit in den Griff, musste aber hohen Tribut zollen, denn die Spätfolgen einer Arteriosklerose machten eine Herzoperation unumgänglich.

Nach der Genesung Wettons veröffentliche ASIA mit „Phoenix“ 2008 dann ihr Comeback-Album. An die großen „Hits“ der Achtziger kamen die vier Ausnahmemusiker, zu denen auch noch Carl Palmer und Steve Howe zählten, nicht mehr heran, aber dem hochmelodiösen Anspruch und den unverkennbaren Trademarks des AOR-Genres wurden sie nicht nur auf Phoenix, sondern auch auf den drei noch folgenden Alben „Omega – XXX  und Gravitas“ zu jeder Zeit gerecht.

Jetzt ist auch dieser große Sänger und Musiker von uns gegangen und hinterlässt eine ganz große und schmerzhafte Lücke in diesem Genre. Mit der Akustikversion von „The Smile Has Left Your Eyes“, möchten wir hier an den Musiker mit der schönen Stimme erinnern.

 



ANIMUS KLUB

 

The Smile Has Left Your Eyes

I saw you standing hand in hand
And now you come to me the solitary man
And I know what it is that made us live
Such ordinary lives
The where to go the who to see
No one could sympathize
The smile has left your eyes
The smile has left your eyes

And I’ve become a rolling stone
I don’t know where to go or what to call my own
But I can see that black horizon glooming
Ever close to view
It’s over now it’s not my fault
See how this feels for you

The smile has left your eyes
The smile has left your eyes

But I never thought I’d see you

Standing there with him

So don’t come crawling back to me

Now it’s too late you realized

Now there’s no one can sympathize

Now that the smile has left you eyes

Now it’s too late you realized

Now there’s no one can sympathize

Now it’s too late you realized

Now that the smile has left you eyes

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