(39) Sport & Spiel am Wasserturm


Biathlon, Eishockey, Klettern, Rudern, Segelfliegen u.v.m.! – ANIMUS-KLUB-Kids schießen am Mannheimer Wasserturm beim 25-jährigen Jubiläum des Sport-und-Spieltages ganz hoch hinaus!

     

Nach einem fantastischen Jazz-Konzert vor der Ludwigshafener Cafédrale, und dem unglaublich tollen Walldorfer Jugendtag, war es mal wieder an der Zeit, als willkommene Abwechslung, eine sportliche Veranstaltung zu besuchen. Sport & Bewegung sind zwar die beiden Dinge, die wir unseren Kindern am Häufigsten anbieten, vor allem unter der Woche, aber sportliche Highlights sind genauso, wie die vielen kreativen, kulturellen und schöngeistigen Programme, dann doch etwas ganz Besonders.

So kam uns diese 25-jährige Jubiläumsveranstaltung des Sport-und-Spieltages, bei der auch parallel dazu eine Inliner-Staffel sowie ein Radrennen rund um den Wasserturm stattfand, sehr gelegen, denn sie bot uns ein weiteres Non-Plus-Ultra in Sachen Sport, Spiel, Spaß und natürlich Bewegung. Sehr viele Mannheimer Vereine beteiligten sich auch in diesem Jahr wieder an dieser Segel 4großen Mammutveranstaltung, bei der wir ebenfalls die Gelegenheit hatten in jede Sportart einmal reinschnuppern zu können.

Als erstes zog uns der Mannheimer Segelflugverein ganz tief in seinen Bann. Hier durften wir mit einem Flugsimulator nachempfinden, was es bedeutet am Steuer eines Segelflugzeugs zu sitzen, und wie schwierig es eigentlich ist, ein solches Gefährt überhaupt zu steuern. Aus diesem Grund benötigten wir dafür natürlich auch sehr viele Tipps und Anleitung der anwesenden Segelfliegerpiloten, die sehr schnell feststellten, dass wir diesen Simulator mit einer Spielkonsole verwechselten, und somit unmittelbar Gefahr liefen, frontal gegen den in der Simulation dargestellten Gebirgszug zu prallen.

Mit Hilfe der Profis gelang es uns nach einiger Zeit dann doch den Flieger unter Kontrolle zu bringen, und einmal sogar zu landen, was generell zu den schwierigsten Dingen des Fliegens zählt.

Nach diesem hochinteressanten Ausflug in die hohen Lüfte, stand uns mit Klettern die nächste Höhendisziplin bevor. Das Extremkletterzentrum Mannheim-Ludwigshafen hatte dazu eine kleine, aber sehr anspruchsvolle Gebirgswand vor den Wasserturm gestellt, die es zu erklimmen galt. Da sehr viele Kinder klettern wollten, mussten wir hier allerdings ein bisschen warten, bis wir uns dieser großen Herausforderung stellen konnten, da jeder Teilnehmer zunächst einmal von den Kletter 1Verantwortlichen Trainern richtig gut abgesichert werden musste, bevor er sich auf den Weg machen durfte, diesen Felsen hinaufzuklettern. Diese Absicherung ist genauso wichtig wie die Goldene Regel, niemals alleine zu klettern.

Kletter 10Das Besteigen dieses gut vier Meter hohen Turms, war gar nicht so einfach, wie es aussah und kostete trotz der Absicherung unglaublich viel Energie und Kraft. Da auch die Abstände zwischen den einzelnen Kletterpaneelen für uns ein bisschen zu groß waren, schafften wir es nicht ganz bis ganz oben auf die Spitze des Berges, aber zumindest bis in die Mitte. Aber wie sagt ein berühmtes Sprichwort: „Es ist noch keine Meister vom Himmel gefallen!“, und deshalb werden wir bald auch einmal dieses tolle Kletterzentrum besuchen, um an altersgerechten Wänden einmal richtig zu üben.

Biath 8Biathlon war die nächste Sportart, die wir unbedingt mal ausprobieren wollten. Das heißt, mit Skifahren wurde es heute bei Temperaturen um 32 Grad im Schatten natürlich leider nichts, dafür aber mit dem Schießen. Der Mannheimer Ski-Club hatte dazu einen Stand aufgebaut, an dem wir mit modernster Technik, also mit Waffen ohne Patronen, direkt ins Schwarze treffen konnten.

Schießen war schon eher etwas für uns, und da wir im Juni bereits auf unserer Ferienfreizeit in Györgytarló, sowohl von Bürgermeister István Oláh als auch seinem Sohn Pisti einige Trainingsstunden bekamen, schaffte es Daniel gleich zwei Mal hintereinander fünf Treffer zu erzielen. Auch unser erster Vorsitzender Ruder 4Alexander Höfer, der den Waffen, bzw. dem Schießen im Allgemeinen eher sehr distanziert gegenüberstehet, versuchte auf unsere Bitte hin sein Glück, und schaltete dabei, zu unserer großen Überraschung, gleich drei der fünf schwarzen Ziele auf Grün.

Um die Wette Rudern, hieß es dann gleich im Anschluss daran vis à vis beim VWM, dem Vertreter des volkstümlichen Wassersports Mannheim. Hier hatten die Verantwortlichen eine Station mit drei Fitness-Ruder-Maschinen aufgebaut, die an einem Monitor angeschlossen waren. Auf diesem konnte der jeweilige Ruderer immer sehen, an welcher Position sich sein Boot befand. „Auf los ging‘s los!“, und drei mutige Freiwillige ruderten fortan ca. zwei Minutenlang um die Wette.

Ruder 2Der VWM hatte sich aber noch eine ganz witzige Trainingsidee ausgedacht, und zwar konnte man in einer separaten Rudermaschine mit der Stärke und der Anzahl der Ruderschläge einen Fisch auf einem Bildschirm steuern. Der Spieler hatte nun die Aufgabe die kleinen Fische zu essen und den entgegenkommenden großen Haien geschickt auszuweichen.

Nach diesem Heidenspaß gönnten wir uns auch einmal eine kleine Pause und genossen das großartige Showprogramm, beim dem wir auf der Turngau-Rasenbühne Schautanzgruppen professioneller Tanzschulen bestaunen konnten, und auf der Finanz-Bühne jungen Street-Dance-Nachwuchstalenten dabei zuschauen durften, wie sie zu modernen Beats coole Schritte und Figuren performten.

Danach spielten wir zur Abwechslung eine Party Mini-Ping-Pong beim PSG Mannheim. An einer Tischtennisplatte kaum größer als ein Aktenkoffer, und mit noch viel kleineren Schlägern in Schokoladenkeksgröße, hatten nun besonders mutige Menschen die Gelegenheit, diese Herausforderung anzunehmen. „Wie soll man denn bitteschön auf einem so kleinen Tisch und mit so winzigen Schlägern Tischtennis spielen?“ Das war sicherlich eine berechtigte Frage, zumal das selbst für einen geübten Spieler ziemlich schwierig ist.

Hier war also nicht nur ein enormes Ballgefühl, sondern vor allem auch sehr viel Ruhe, Konzentration und der richtige Moment gefordert, wenn man den Ball tatsächlich mehrere Male hin- und herspielen wollte. Wie bei den meisten Menschen, war auch bei uns noch drei Mal hin- und herspielen Schluss, wobei unser erster Vorsitzender Alexander Höfer zusammen mit seinem spanischen Namensvetter Alex hier regelrecht den Reibach mache, denn die beiden schafften es doch tatsächlich den Ball, sage und schreibe, insgesamt rekordverdächtige 38 Mal über das Netz zu spielen.

Eishockey 1Weiter ging es mit Eishockeyspielen. „Was Eishockeyspielen im Sommer? … Und das auch noch im Freien? … Sag mal willst du uns Leser jetzt völlig auf den Arm nehmen?“

Nein, mit Nichten. Die Technik und vor allem das Material machen heutzutage so gut wie alles möglich, und so haben die Bärchen der Mannheimer Adler eine Eisfläche aus Kunststoff vor den Rosengarten gestellt, auf der man problemlos Schlittschuh laufen konnte. Daneben gab es ebenfalls einige technische Übungsparcours, auf denen man, aus unserer Sicht, mal sein Glück versuchen konnte.

Obwohl wir sehr schnell merkten, das Eishockey sehr zu erlernen ist, sprich, nicht wirklich unser Ding war – des Öfteren kamen wir bereits beim Schlagen völlig aus dem Gleichgewicht, was zur unmittelbaren Folge hatte, dass wir hier natürlich auch hin und wieder die Bekanntschaft mit dem Boden machten – gelang es uns an diesen technischen Stationen doch noch ein paar Tore zu erzielen, oder den Puck, wenn auch etwas holprig, durch die jeweiligen Slalomparcours zu führen.

BMXGegenüber zeigten dann die Jungs vom BMCC Mannheim ihr akrobatisches Können an Mountain- und Trickbikes. So sahen wir viele spektakuläre Sprünge über Rampen und andere Hindernisse. Hier durften wir allerdings nur Staunen und Applaudieren. Selbstfahren war hier leider nicht, oder besser gesagt „Gott sei Dank“ nicht möglich.

Basket 3Als letztes konnten wir dann noch beim TSV 1846 Mannheim ein Basketballabzeichen machen. Basketball war dann schon wieder eher etwas für uns, da wir das ja auch regelmäßig unter der Woche spielen. Hier mussten wir zuerst einen Slalomparcours bestreiten, bevor wir auf altersgerechten Körben jeweils aus dem Stand fünf Körbe werfen, bzw. mit Anlauf fünf Korbleger erzielen mussten. Diese Aufgaben meisterten wir wesentlich besser als beim Eishockey, und so durften wir im Anschluss an diese Prüfung alle mit dem begehrten Basketballabzeichen nach Hause gehen.

 

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