(459) Laufrad- und Draisinenrennen


Durch das Haifischbecken auf den Weg in die Achterbahn! – Mannheimer Karl-von-Drais-Schule bot Kindern und Jugendlichen an den Bündnistagen für Vielfalt die Möglichkeit mit dem Fahrrad Geschicklichkeit und Reaktionsvermögen in unterschiedlichen Disziplinen zu testen!

      

„einander. Aktionstage“. Unter diesem Motto stehen in diesem Jahr insgesamt 114 Veranstaltungen des Bündnis für ein Zusammenleben in Vielfalt, dem wir als einer der ganz wenigen nicht Mannheimer Vereinen ja auch angehören. Gemeinsam etwas auf die Beine stellen, gemeinsam für Toleranz stehen und sich von  Diskriminierungen jeglicher Art distanzieren, gemeinsam Zusammenleben und zusammen feiern ohne dabei über die Stränge zu schlagen. Diese Grundwerte sind auch ganz fest in unserer Satzung verankert, und so sind wir stolz ein Teil dieses tollen Bündnis zu sein, und entweder, so wie hier, durch den Besuch einer Veranstaltung, oder so wie morgen bei dem 3. Interkulturellen Frühstück aktiv ein gewaltfreies Zeichen für mehr Würde, für mehr Anstand und für mehr Vielfalt innerhalb des Zusammenlebens zu stehen.

Acht unterschiedliche, teils auch sehr schwierige Parcours hatten die Verantwortlichen auf den großen Schulparkplatz gestellt. Gleich vorweg, selbst auch Disziplinen, die anfangs als „Baby“ oder kinderleicht bezeichnet wurden, entpuppten sich beim Machen als extrem Tricky, oder als ganz große Herausforderung. Bereits bei den ersten beiden Stationen, dem Haifischbecken mit integrierter Achterbahnfahrt, mussten die Kiddies ihr ganzes Können unter Beweis stellen, um weder von den Haien die Füße abgebissen zu bekommen, noch beim Looping in der anschließenden Achterbahn vom Rad zu fallen.

Ihr merkt, wir übertreiben mal wieder ein wenig, denn ganz so gefährlich wie wir das gerade geschildert haben, war es dann doch nicht. Beim Haifischbecken mussten die Kinder die Füße von den Pedalen nehmen und sich danach bis zu einer Acht hin weitergleiten lassen. Die Acht selbst galt es dann zwei Mal zu durchfahren. Hier mussten die Kinder im wahrsten Sinne des Wortes Acht geben, dass sie nicht zu schnell fuhren. Passierte das, dann bekamen sie die anschließende Kurve nicht und konnten die Achterbahn nicht wirklich bewerkstelligen. Bei diesem Rennen kam es also, obwohl alle Disziplinen gestoppt wurden, nicht auf die Schnelligkeit, sondern viel mehr auf die Geschicklichkeit und das Einschätzungsvermögen an. Wer zu schnell fuhr, brauchte am Ende wesentlich länger die Übungen zu meistern, als derjenige, der sein Rad mit mehr Achtung durch die Parcours lenkte.

Auch bei der nächsten Disziplin, dem Slalom, musste die Kids gehörig aufpassen nicht zu schnell zu fahren, denn hier waren die Pylonen so eng gesetzt, dass sie mit dem Rad nicht einfach so mir nichts, dir nichts, hindurchrauschen konnten. Wer zu schnell fuhr, der eierte ganz schnell durch die Gegend, und verlor unter Umständen auch die Kontrolle des Rades. Aber unsere Kiddies nahmen diese Herausforderung dankend an, und erreichten beim zweimaligen Passieren der Strecke zudem noch ganz respektable Zeiten.

Auf dem Drahtseilakt, der vierten Disziplin galt es nun auf der linken Seite eine Wellenlinie und auf der rechten Seite eine lange Gerade so exakt wie möglich entlangzufahren. Auch hier kam es weniger auf Schnelligkeit denn Geschicklichkeit an. Das Verlassen der Linie wurde mit Strafpunkten geahndet. Diese Station hat es uns irgendwie besonders angetan, denn das Überbrücken der Wartezeit nutzen wir, um die Strecke ein paar Mal entlang zu sprinten.

Mit Sprinten ging es gleich darauf weiter, denn an der fünften Station mussten wir versuchen das Fahrrad aus voller Fahrt an einer Linie zum Stehen zu bringen. Im Fahrsicherheitstraining des ADAC’s nennt sich das auch Bremstest. Hier wurde sowohl die Schnelligkeit gestoppt, als auch das exakte zum Stehen kommen an der Linie bewertet, bevor es zum Laufradrennen ging.

Das Laufradrennen war als Verfolgungsjagt konzipiert, wie wir es vom Radsport her kennen, sprich beide Kontrahenten starteten jeweils gegenüber, und mussten nun versuchen sich zu jagen. Wer am Ende näher am Hinterrad des anderen war, gewann das direkte Duell.  

Die beiden Finaldisziplinen gehörten ganz dem Fußball. Neben der Radball beinhaltet diese Station auch ein Torschuss. Zunächst mussten wir auf der rechten Seite – auf dem Hinweg – versuchen einen Ball zu führen, was mit dem Rad unglaublich schwer war. Auf der linken Seite – also auf dem Rückweg – mussten wir dann aus voller Fahrt einen Ball in ein Hütchen-Tor befördern. Das hört sich zwar gar nicht so schwer an, aber es war schon eine ganz große Kunst, den Ball richtig zu treffen. So gelang das beim ersten Mal nicht wirklich gut. Aber die Verantwortlichen gaben uns hier noch weitere Versuche uns dieser Herausforderung zu stellen, und sieht da, schließlich meisterten wir auch diese, vermeintlich schwierige Disziplin in einer sehr guten Zeit.

Bleibt uns zum Schluss nur noch ganz herzlich bei den Verantwortlichen des Karl-von-Drais-Gymnasiums für diesen tollen und erfahrungsreichen Samstagvormittag zu bedanken, und noch zu erwähnen, dass wir mit einem stolzen zweiten und dritten Platz wieder die Heimreise antraten.

Bilder: Slawa Kostin

 

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