(57) MINT-Tag im Technoseum


Bei uns wird nicht „gescratched“, bei uns wird gekämmt! – TECHNOSEUM verzauberte am „MINT-Tag“ mit einem spektakulären Wissensprogramm seine Gäste!

JUng 01    Besucher 01  Laufrad 01

„MINT-Familientag?“ … „Was ist denn das schon wieder?“ – „Gibt es da vielleicht ein paar technische Erfindungen aus Pfefferminze zu sehen?“ … Nicht ganz. Das Wort MINT steht in diesem Zusammenhang als Abkürzung für die Themengebiete: „Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik!“, ist allerdings als Gesamtpaket für den Geist und das Wissen in etwa genauso gesund und förderlich, wie die Minze für das Wohlbefinden unserer Seele. Vielleicht gab es aus diesem Grund auch an diesem Tag für alle Besucher ein Willkommenseis mit Mintgeschmack.

EismannDen frühmorgendlichen Magier und seine Show zwar aufgrund der Absolvierung einiger Disziplinen des Sportabzeichens bei der TSG Heidelberg 78 verpasst, konnten wir uns und unsere Augen dennoch gut vier Stunden von dem heutigen Programm verzaubern lassen, das die Verantwortlichen für die Kinder und Jugendlichen sehr liebevoll zusammengestellt haben. Und das war wieder einmal allererste Sahne.

Daniel 02Bei freiem Eintritt, sowie kostenlosem Essen und Trinken, gab es gleich einmal zu Beginn unseres Besuches eine Museums-Rallye, deren spezifische Fragen uns durch sämtliche Stockwerke und Themengebiete des Museums führten. Unterbrochen wurde diese Expedition des Wissens dann jeweils von zwei spektakulären Vorstellungen der Physikanten, einer Entertainer-Gruppe, die mit ihren genialen 30-minütigen Shows nicht nur unsere Gehirngänge, sondern auch unsere Lachmuskeln ganz gewaltig unter Strom setzten.

Rainer 01Glamourös im Glitzer-Pink-Anzug trat der heutige Showmaster Herr Rainer auf die Bühne, und begrüßte uns auf seine ganz besondere Art, denn um uns ein wenig für die bevorstehende Show aufzuwärmen, durften wir zuerst einmal unsere Finger nach allen Regeln der Kunst verbiegen (lernen). 

Prof. 01Danach holte sich der Showmaster zur Unterstützung sein kongeniales Pendant, Prof. Dr. Liebermann auf die Bühne. Zusammen verblüfften uns diese beiden Unterhaltungs- und Wissenskoryphäen überwiegend mit physikalischen Phänomenen, und stellten dabei hin und wieder auch die Wirklichkeit ein bisschen auf den Kopf. Scharmant und mit sehr viel Wortwitz, sowie exzellenter Sprachakrobatik hielten sie das Publikum, allen voran die Kinder, bei bester Laune. „So macht Schule Spaß!“ – „Sie werden heute auf jeden Fall mehr lernen, als sie  nach ihrer Schulzeit vergessen haben!“, versprach Herr Rainer mit einem sehr sympathisch holländischen Accent.

Gleich darauf wirbelte er nicht nur mit einer Rotationsbewegung ein Wasserglas durch die Luft ohne einen Tropfen zu vergießen – klar, die Zentrifugalkraft macht so etwas möglich – sondern ließ unmittelbar im Anschluss daran, zu unserer großen Verblüffung, in Sekundenschnelle, wie durch Zauberhand, Cola in einem Wasserglas zu einer wackelpuddingähnlichen Masse erstarren.

„Ja, sou snell machen wir hier fü Sie aus Coula Pudding, nich! – Nah, wills du mal drücken? …Ja?“, fragte Herr Rainer einen Jungen, der in der ersten Reihe saß. „Aber nich essen, nich! … Das is jetzt nämlich kein so richtiges Coula mehr…“

Rap 02Unter ganz großem Beifall und lautstarkem Gelächter verwandelten die beiden physischen Unterhaltungsgenies gleich darauf das Auditorium des Technoseums mit Hilfe eines Laserstrahles musikalisch in eine Disco. „Wie war Rap 01denn das möglich?“ … Ganz einfach. Der rote Laser dessen Spitze einen gegenüberliegenden Spiegel traf, war mit einer Hifi-Box und einem einseitigen Bass verbunden. Das Unterbrechen des Strahles hatte zur Folge, dass dabei ein Ton erzeugt wurde. Richtig cool wurde es allerdings, als Herr Rainer dann am Bass „Level-42-ähnliche“ Akkorde anstimmte, und Prof. Dr. Liebermann gleichzeitig noch einen Kamm durch den Laserstrahl schob, weil bei diesem Szenario ein Kratzgeräusch entstand, das sich fast genauso anhörte, wie der Sound eines DJ’s, der gerade auf seinen Plattentellern die Schallplatten „scratcht“ (also sehr schnell hin- und herrutscht). „Ja, bei uns wird nicht „gescratcht“ bei uns wird gekämmt!“, so der Professor. Als dieser dann auch noch gleich darauf den Moonwalk von Michael Jackson zum Besten gab, flippten die Zuschauer im Auditorium endgültig aus, und langanhaltender frenetischer Beifall erfüllte den Raum.

Junge 02Während der Show holten sich die beiden Entertainer aber auch immer wieder ein paar ganz mutige Helfer auf die Bühne, um sie entweder als stromleitendes Versuchskaninchen zu verwenden, oder mit ihnen zusammen ein paar ganz kuriose Experimente durchzuführen.

Show 01Bei einem dieser Versuche durfte auch unser Jannik zusammen mit einem anderen Jungen nach vorne kommen, um den Zuschauern zu zeigen wie viel Kraft er eigentlich in seinen Lungen besaß, denn er bekam von Herrn Rainer die Aufgabe innerhalb von dreißig Sekunden einen Sack aufzublasen. Keine einfache Aufgabe, so schien es zumindest. Als Blashilfe noch einen Trichter als Mundstück schnell in die Öffnung des Sackes gesteckt, musste Jannik nun genauso wie sein Kontrahent so viel Luft wie möglich in das Innere des Sackes blasen. Nach dreißig Sekunden hatte Jannik zwei unwesentlich mehr Luft in den Sack hineingeblasen, als der andere Junge, und stand somit als Sieger bei diesem Duell fest; dennoch war der Sack nur minimal mit Luft gefüllt.

Show 02„Wiss ihr was? … Ihr hapt jetz guude dreißig Sekunde richtig kräftig gepuustet, um hier ein bisschen Luft hineinzukriegen … Aber ich zeig euch jetz mal, wie das ein bisschen schneller gejt, nämlich genau in einer Sekunde…“, sagte Herr Rainer und lies von Herrn Prof. Dr. Liebermann den Sack am Ende festhalten, während er seinerseits die Öffnung des Sackes ergriff, und ihn kurz straffte. „Unn zwar genau so…“, fuhr Herr Rainer fort, holte tief Luft und blies danach in Null-Komma-Nix den Sack auf. „Ja, … so einfach gejt das, nich…!“

„Ja, wenn man weiß, wie es geht, dann ist alles einfach, und Wissen erleichtert in der Tat das Leben, und macht das Leben wesentlich interessanter und lebenswerter als Nichtwissen!“

So wird auch dieser Besuch im Technoseum mit ganz großer Sicherheit nicht unser letzter gewesen sein, zumal unser Jannik bei der Museums-Rallye auch noch einen Familiengutschein für freien Eintritt gewonnen hat.



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