(85) Mord am Hofe


Miss Marple trifft Alfred Hitchcock und viele Fragezeichen! – „Wer ermordete Kurfürst Carl-Theodors Kammerdiener Gottlieb?“ 

Schloss 3  Speisesaal  Anna-Maria

Mit einem neuen Besucher-Rekord von 10.748 Gästen auf unserer Webseite für die Berichte „WEEKEND IN BULGARIA“ und „St Sylvestre avec Floh (2. Épisode)“, startete das neue Jahr in der ersten Woche unglaublich toll und vielversprechend für uns. Erstmals seit Bestehen der Webseite erreichen wir die Zehntausender Besuchermarke in nur einer Woche, und tasten uns damit immer weiter an die beliebtesten Webseiten der Region heran. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Lesern, Freunden und Fans bedanken.

Natürlich wollen wir euch auch in diesem Jahr wieder sehr interessante Sachen und Themengebiete präsentieren, und beginnen, wie gewohnt, gleich einmal mit etwas ganz anderem, nämlich mit einem grausamen Verbrechen. In Mitten des verschneiten Mannheimer Schlosses trieb nämlich ein Mörder sein Unwesen und vergiftete bei der Verlobungsparty von Kurfürst Carl-Theodor dessen persönlichen Kammerdiener Gottlieb mittels eines Kaffees. Entsetzen machte sich unter den Gästen breit, auch deshalb, weil der Mörder sich immer noch im Schloss, und damit unmittelbar unter ihnen befand.

Kids 2„Wer war der hinterhältige Mörder?“ – „Und hatte er es tatsächlich auf den armen Kammerdiener Gottlieb abgesehen?“ – „Und wenn ja?“ – „Warum?“ – „Oder war der vergiftete Kaffee nicht vielleicht doch eher für den kleinen, neunjährige Kurfürsten Carl-Theodor bestimmt, um ihn aus dem Weg zu räumen?“ – „Überhaupt, wer brachte dem Kurfürsten eigentlich den Kaffee? – „War das der Kammerdiener Gottlieb selbst, oder vielleicht der Leibwächter Isidor?“ – „Auch die Zofe Isabella und die Kaffeesiederin Alberta kamen hierfür natürlich in Frage.“ – „Überhaupt, wer hatte eigentlich eine Möglichkeit den Kaffee zu vergiften?“ – Hier rückte vor allem der Apotheker Justus van der Husten ganz stark in den Kreis der Verdächtigen, denn er hatte ja sämtliche Gifte in seinem Schrank stehen! – „Und wer hatte denn ein Motiv den Kurfürsten um die Ecke zu bringen?“ – „Vielleicht Elisabeth, die Cousine, und spätere Ehefrau Carl-Theodors?“ – Jeder wusste ja, dass sie ihren Cousin nicht ausstehen konnte, und sich insgeheim einen anderen Gatten gewünscht hätte. – Fragen über Fragen, die es zu lösen galt, um den schrecklichen Mord am Hofe aufzuklären, damit der Täter gefunden und zur Strafe öffentlich hingerichtet werden konnte.

Yvonne 2Um das alles herauszufinden verteilte die Moderatorin des Kriminalspiels Yvonne Schwegler zunächst einmal die Rollen der Tatverdächtigen an die anwesenden Kinder, und die Rollen der angeblichen Zeugen an die Erwachsenen. Jetzt galt es das Rätsel zu lösen. Dafür bekamen die Kinder immer wieder neue Hinweise, und mussten dann in Kids 5sämtlichen Räumlichkeiten des Schlosses nach weiteren versteckten Botschaften, Indizien oder Diebesgut suchen.

Interessanter Weise kamen im Laufe der Zeit immer mehr Zeugen in den Verdacht etwas mit dem Mord an dem Kammerdiener zu tun zu haben. Als erstes rückte der Torwächter Thomas, gespielt von unserem ersten Vorsitzenden Alexander Höfer ins Visier der Juniordetektive, denn dieser hatte nämlich, so wie es aussah, vergessen das Tor zu schließen, so dass der Mörder ungehindert ins Schloss kommen konnte. Zwar rechtfertigte sich unser Alex hier gekonnt, indem er versuchte den kleinen Spürnasen weis zu machen, dass ihm als Torwächter so ein grober Fehler niemals unterlaufen könnte, weil er seine Arbeit bei Hofe bisher immer pflichtbewusst verrichtet hätte. Doch so recht glauben wollte ihm keiner.

Der gefundene Hinweis im Parterre machte den Junior-Columbos dann deutlich, welchen Weg der Mörder im Schloss zurückgelegt hatte, und so durchforstete die 10-köpfige Spezialeinheit als nächstes den kompletten Kellertrakt, um nach neuen Hinweisen und Spuren zu suchen, und wurden natürlich auch fündig.

Neben der spannenden Suche nach dem Täter, bekamen die Kinder auch von Yvonne Schwegler, die ihrerseits den Kurfürsten Carl-Theodor spielte, die wichtigsten Eckdaten der Geschichte des Mannheimer Schlosses vermittelt. So erfuhren die Kinder zum Beispiel im Speisesaal, dass grüner Hirsch eine Spezialität der damaligen Herrschaften war. Hier handelt es sich um eine „Fleischleckerei“, die die Köche des Hofes erst einmal so lange im Keller aufhängten, bis sie grün vor Schimmel war. Danach wurde sie dann gepökelt und an Ort und Stelle zubereitet. Nicht jeder Manns, oder besser gesagt, nicht jedes Kindes Geschmack, wie die Teilnehmer empfanden. „Aber wir essen ja auch Blauschimmelkäse…“

    Yvonne 3  

Im Wendeltreppenbereich geriet unser Alex als Torwächter Thomas immer weiter als Hauptverdächtiger in den Fokus der Kommissare, denn der Stallbursche belastete ihn mit seiner Aussage, dass er angeblich geschlafen hätte, und sich so jeder unbemerkt an ihm vorbei ins Schloss stehlen konnte, ziemlich schwer. Zwar wehrte sich unser Alex ganz entschieden gegen eine so ungeheuerliche Anschuldigung, und bezichtigte den Stallburschen im Konterfeit gekonnten als Lügner, meinte aber im gleichen Atemzug zu uns, dass wir, wenn wir vielleicht Pech hätten, eben alleine wieder nach Hause fahren müssten, da die Vorbereitungen für die Hinrichtung des Mörders ja bereits schon in vollem Gange waren.

Yvonne 4    

Wer am Ende der Mörder war, und wie die Kinder ihn überführten, das wollen wir an dieser Stelle natürlich nicht verraten. Wir bedauern nur die beiden Putzfrauen, die Theres und s‘Frau Schäufele, die im Anschluss an die Hinrichtung die riesige Sauerei wieder entfernen mussten, sowie die Eltern eines Tatverdächtigen, die leider nicht wollten, dass wir die Freude der Kinder und Schönheit dieses Programmes in seiner kompletten Pracht widerspiegeln durften.  

 

 

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„Des Kurfürstes zu Ehren, sollt du abends brav den Pisspott auf die Straße leeren. Stehen jedoch abends blöde Nußlocher vor dem Haus, dann schmeiß den Pisspott bitte zwei Mal raus!“ (leicht abgeändertes Zitat des Kriminalhörspiels!)

Schloss 1    Kids 20  

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