(92) Nachtflohmarkt


ANIMUS-KLUB-KIDS stöbern mit der Inspiration von Songwriter John Melo auf dem Nachtflohmarkt des Luisenparks!

Luisenpark 2„Ein Nachtflohmarkt!?“ – „Was ist denn das schon wieder Verrücktes?“ Oder besser gesagt, das ist etwas so Geniales, dass es überhaupt nicht an unserem abwechslungsreichen Klubprogramm vorbeigehen konnte. Nachts auf einem Flohmarkt herumstöbern, und dabei auch noch von Musik und Kunst verwöhnt werden. Diese Idee ist wieder einmal so gut, dass sie eigentlich nur aus der Kulturhauptstadt Mannheim stammen konnte. 

Das dachten offensichtlich nicht nur wir, sondern auch noch viele andere, und so war der Andrang für diese Veranstaltung zu unserer großen Verwunderung riesig. Erstmals erwartete uns bereits vor dem Eingangstor des Luisenparks eine gut 200-meterlange Warteschlange (!) – „Nah, ein Glück! Es regnete nicht! – Dieses Omen gehört ja mittlerweile schon seit gut zwei Jahren genauso zu uns, wie der Abwechslungsreichtum den wir unseren Kindern und Jugendlichen anbieten!“ 

Luisenpark 1Da an dem heutigen Abend, aus welchem Grund auch immer, nur eine Kasse geöffnet hatte, mussten wir uns eine gute Dreiviertelstunde gedulden, bis wir erstmals mit dem Dunkel der Nacht den größten Freizeitpark der Region für Familien betreten durften. 

Eine gespenstig kühle Abendluft wehte uns entgegen, als wir über den Hauptweg zur Ausstellungshalle liefen. Dort angekommen erwartete uns ein Flohmarkt, der so ziemlich alles bot, was man fürs Leben gebrauchen konnte. An den über 150 Ständen gab es aber auch alles, was das Kinderherz begehrte. Spiel in allen Variationen, Modellfahrzeuge und Eisenbahnen, jede Menge Bücher, Filme, Musik, und Hörspiele, und wer lange genug stöberte, der Fand auch sehr gute erhaltenes Kreativspielzeuge aus Holz. 

Markt 2 Kleider 2 Kleider 3 Mark 1

Viele Kleider, teils auf Ständern, teils als Ausstellungsstücke präsentiert, lachten uns zwar an, dennoch konnten wir uns bei dem Anblick von alten Socken und Opa-Unterhosen aus den Dreißigerjahren ein Grinsen nicht verkneifen. „So etwas kaufen eigentlich nur Hardcore-Fans!“ 

Stand 1Schöne Bilderrahmen und kunstvoll gestaltete Werke aus Porzellan, aber auch aus Messing und Eisen, waren ebenfalls ein „Hinkucker“, genauso wie die genialen amerikanischen Werbespiegel aus den Sechzigern. 

Adrian 1Das Teams des Luisenparks hatte wieder servicemäßig alles toporganisiert, und so gab es natürlich auch die berühmte und unglaublich lecker schmeckende Currywurst mit Pommes, erstmals serviert in einem pikfeinen Holzschälchen, das fast zu schön war, um es danach wegzuwerfen. 

Musikalisch untermalt wurde unser Besuch auf dem Nachtflohmarkt von dem Singer und Songwriter John Melo, der heute als One-Man-Band zusammen mit seiner Loop-Station anwesend war. Die Loop-Station, die unser Freund Oli Roth sehr gerne als Japanische Band bezeichnet, ist in der Lage Geräusche, Rhythmen und die Begleitung abzuspeichern und dann als Schleife wiederzugeben. 

Dieses Gerät ist sehr lustig, denn man kann wirklich alles bis zum Geht nicht mehr wiederholen lassen. Auch Gesangspassagen wie „Uh – Uh“ oder „Ah – Ah“ oder „Oh Jäa!“ – Das ist echt voll cool.

John Melo 3  Kids 1  Zuschauer  John Melo 2

Etwas eingeengt präsentierte der junge Nachwuchskünstler im Foyer des Gebäudes gekonnt bekannte aber auch eigene Songs, und brachte uns das eine oder andere Mal mit seiner Loopstation auch richtig zum Lachen, was wiederum zur Folge hatte, dass einige Kids richtig abtanzten. 

Gegen 21.30 Uhr machten wir uns dann wieder auf den Heimweg, und waren abermals darüber überrascht, dass die Schlange vor der Tür immer noch genauso lang war, wie die als wir gekommen waren. Wir freuen uns schon auf das Lichtermeer.

 

 

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