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(289) UNCOVER

PORT25 eröffnete mit BONBONS und extravaganten Gläsern das UNCOVER-Design-Fest in einer gemütlichen Wohnzimmeratmosphäre!

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Design und Kunst in der heutigen Zeit zusammenzubringen, und dabei gleichzeitig ein wenig polarisieren bei den Besuchern, das möchten die PORT25-Kuratorin Stefanie Kleinsorge zusammen mit dem Leiter der C-HUB Kreativwirtschaft Frank Zumbruch mit dem aktuellen UNCOVER Designfest.

IMG_0590So wurden erstmals im Rahmen eines Wettbewerbs die Ideen von 12 Designern in Form von Exponaten im PORT25 ausgestellt. Interessant war in diesem Zusammenhang, dass diese künstlerischen Designs nicht die Wände als Bild oder Grafik zierten, sondern sich mitten im Raum als Objektpräsentation – also mitten unter uns befanden. 

IMG_0607Ester Redner des Abends war Mannheims Bürgermeister Michael Grötsch, dessen Dezernat für Wirtschaftsförderung, Soziale Sicherung, Arbeitsförderung und Kultur sich als Sponsor der Preisgelder beteiligte. In seiner Rede lobte der Bürgermeister nicht nur die noch ziemlich neue Bereicherung von PORT25 hier in Mannheim, sondern auch Frau Kleinsorge und ihr fantastisches Team dafür, dass sie ihren Raum für Gegenwartkunst im letzten Jahr schon sehr gut präsent gemacht hätten.

IMG_0610Frank Zumbruch, zweiter Redner des Abends, hatte dann die ehrenwerte Aufgabe sich bei allen Menschen zu bedanken, die dieses Design-Fest ermöglicht haben, und das waren eine ganze Menge. Auch er konnte sich mit seiner C-HUB Kreativwerkstatt vis à vis schon ziemlich gut in Mannheim etablieren, und hat großartige Designer, Künstler und Gestalter unter sich, von denen einige gerade auch Erfahrungen in den Vereinigten Staaten sammeln können. Die Entwicklung im Designbereich schreitet ziemlich rasant voran, und Mannheim ist hier durchaus auf dem besten Wege sich in diesem Genre zu einer bekannten Metropole zu entwickeln.

Uncover 7Als Drittes gebührte nun der Kuratorin Stefanie Kleinsorge die Ehre die Ausstellung offiziell zu eröffnen. Dabei machte sie darauf aufmerksam, dass die 12 verschiedene Designobjekte von UNCOVER ihren Fokus nicht wie vielleicht viele Besucher erwartet hatten, auf die Grafik, sondern vielmehr auf einen gesellschaftsspezifischen Zustand – (Missstand) – richten. Um die Exponate noch besser in den Mittelpunkt zu stellen ließ man IMG_0614die Wände bei dieser Ausstellung kahl und leer. Die 12 Designs sollen vielmehr die Besucher zum Nachdenken anregen, oder eine andere Betrachtungsweise erlauben. Frau Kleinsorge machte hier in diesem Zusammenhang das symbolische Beispiel mit einem Stapel Holz. Diesen könne man, wenn es dunkel und kalt ist, entweder dafür verwenden ein Haus zu bauen, oder aber auch ein Lagerfeuer zu errichten, und damit einen neuen sozialen Kontext herzustellen, um gemeinsam am Feuer zu sitzen, und dabei vielleicht IMG_0595auch Musik zu machen oder zu tanzen.

Aus den 72 eingereichten Vorschlägen wurden von einer Jury 12 Designs für die UNCOVER-Ausstellung ausgewählt. Die Auswahl sei bei dieser Menge nicht einfach gewesen, so die Kuratorin. Als Preisgelder wurden insgesamt 5.000 Euro vom Dezernat II zur Verfügung gestellt. Diese sollten auf die vier Sieger des Wettbewerbs verteilt werden.

IMG_0591Für diesen Wettbewerb, der noch bis zum 10. Juli läuft, hatten sich die Verantwortlichen ein besonderes Wahlsystem ausgedacht. So standen im Erdgeschoss 12 nummerierte Einmachgläser – also für jedes Ausstellungstück eines – gefüllt mit Fruchtkaramellen aus Kinderzeiten. Jeder Besucher durfte sich nun für ein Design IMG_0600entscheiden und diesem seine Stimme dadurch geben, indem er sich aus dem jeweiligen Glas ein Bonbon herausnahm.

Diese neue Form der Abstimmung versüßte nicht nur allen Wählern als kleines Dankeschön den Abend mit einem kleinen Zuckerchen, sondern hat auch den Vorteil, dass am Ende auch die Designer, die nicht zu den vier Siegern des Wettbewerbs gehören, als kleinen Trostpreis ein volleres Bonbonglas erhalten.

Wie immer möchten wir euch natürlich ein paar dieser Exponate vorstellen, damit ihr einen kleinen Vorgeschmack auf die sehenswerte Ausstellung erhaltet.

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Im weiteren Verlauf hatten Frau Kleinsorge und ihr großartiges Team eine tolle Party organisiert. Hierfür servierten die Mitarbeiter die Getränke in ganz extravaganten Gläsern, die das Trinken einerseits ein bisschen erschwerten, andererseits aber unglaublich erheiterten. Die durchaus witzigen IMG_0622Gläser, erhältlich, entweder mit Steinstil, Kettenstil oder einem Langen-Ast-Stil, sind ebenfalls ein wählbares Design der UNCOVER-Ausstellung. Ist das Trinken mit dem Steinstil oder auch IMG_0617dem Kettenstil noch einigermaßen „normal“ möglich, muss man bei dem Glas mit dem Langen-Ast-Stil schon aufpassen, dass man die gegenüberstehende Person nicht versehentlich „erschlägt“. Das Trinken im Sitzen ist ebenfalls ein bisschen beeinträchtigt, muss man sich doch ein wenig zurücklehnen, um sein Glas gänzlich leeren zu können.

Als kulinarische Spezialität servierte der Ludwigshafener Kulturverein, koordiniert von Johannes dem Koch, Syrische Falafel, entweder in Kugelform oder als Yufka gerollt. Die Falafel ist eine sehr IMG_0583schmackhafte vegetarische Kircherbsenspezialität, die in einer Fritteuse hergestellt wird.

IMG_0621Musikalisch wurde der Abend mit DJ-Mukke vom Feinsten hintermalt, und lies damit auch am Ende überhaupt keine Zweifel aufkommen, dass der PORT25 mit seiner neuen Ausstellung seinem Namen „Raum für Gegenwartkunst“ – ganzheitlich – also alle fünf Sinne anregend, mehr als gerecht wurde. Wir sind schon sehr gespannt darauf, welches Design den Wettbewerb gewinnen wird. 

Zum Schluss bedanken wir uns noch ganz besonders bei Yvonne Vogel vom Team PORT25, die uns einige Fotos für unseren Bericht zur Verfügung gestellt hat, auf denen unter anderem auch wir mal drauf sind.

Bilder: Alexander Höfer

 

 

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Der Künstler macht was er will, der Designer will, was er macht! – (Kurt Weidmann, Typograph) – Wir, der ANIMUS KLUB, wollen und machen beides!

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