(248) Dinos im Weltall & Lars, der kleine Eisbär


„Wie aus einem roten Riesen ein weißer Zwerg wird!“ – Mannheimer Planetarium bietet mit „Dinos im Weltall“ und „Lars, der kleine Eisbär“ ein unglaubliches Wissensspektrum für Kinder und Jugendliche!

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WinkeMontageEin Doppelfilmprogramm haben wir unseren Kindern und Jugendlichen mit den beiden großartigen Projektionen „Dios im Weltall“ und „Lars, der kleine Eisbär“ am vermeintlich letzten Schlechtwetterwochenende im Mannheimer Planetarium geboten.

Gleich vorweg, was das Planetarium derzeit seinen Besuchern, und vor allem den Kindern mit diesen beiden Filmen bietet, ist eigentlich unbezahlbar. Vor allem sind es faszinierende Eindrücke, die besonders kleine Kinder niemals in ihrem Leben vergessen werden. In einer atemberaubenden Qualität, gestochen-scharf und mit einem astreinen Sound, bekommen die Zuschauer hier auf ganz einfache und verständliche Art und Weise den Weltraum oder sehr viel wichtiges Wissen rund um unseren Planeten Erde vermittelt.

Dinos03_kleinDinos sind ja schon immer eine Welt, die großes Interesse bei Kindern erweckt, und so haben die Macher hier einen Film produziert, der unterhaltsamer und lehrreicher nicht wirklich sein könnte. Wie hießen einst die größten und bekanntesten Dinosaurier, wo wohnten sie, und was aßen sie, das alles bekommen die Zuschauer im Prolog des Filmes ganz genau erklärt, und die naturgetreuen, ja fast lebensgroßen Dinosaurier zieren dabei die große Kuppel des Planetariums in all ihrer Mächtigkeit.

Gleich darauf beginnt eine Reise mit drei Dino-Astronauten, einem Captain-Future-ähnlichen und Dinos04_kleinherumfliegenden „Prof. Simon Wright“ und einer Lehrerin durch das Universum, und die jungen Besucher bekommen ganz genau erklärt, wie unser Sonnensystem funktioniert, bzw. welche Gefahren im Weltraum lauern. In einem Dino-Raumschiff geht es von einem Planeten zum nächsten, und die Zuschauer können hier die Himmelkörper in ihrer ganzen Schönheit genießen. Die Erdbeschaffenheit des Roten Planeten, die gigantische Größe des Jupiters, sowie die prächtigen Ringe des Saturns, aber auch das beruhigende Blau von Uranus und Neptun, sind in einer kinderfreundlichen Atmosphäre wundersam verpackt.

Mit großer Spannung verfolgt man die Protagonisten des Filmes auf ihrer Reise, und ist schon gespannt darauf, was die Herrschaften oder besser gesagt Dinoschaften denn als nächstes erleben werden.

Dinos01Daneben gibt es immer wieder großartige Animationen und Erklärungen mit unglaublich süßen und einprägsamen Bildern. Angefangen vom roten Riesen, der aufgrund seiner Temperatur vor Wut schnaubend kocht, und gleich darauf zu einem weißen Zwerg mit langem Bart zerfällt, bis hin zu der Geburt eines Babysterns, der mit einem Dudu im Mund daherkommt ist alles vertreten, was Wissen für Kinder zugänglich und interessant macht.

Hin und wieder spielen sich auch auf großen Spit-Screens, also auf mehreren Bildschirmen gleichzeitig, Parallelszenarien statt, und die Zuschauer fliegen zusammen mit den Dinos dreidimensional durch die dunklen Kanäle des Universums hindurch. So ist eigentlich überhaupt nicht nachvollziehbar, dass es heutzutage tatsächlich immer noch Kinder und Jugendliche gibt, die vor lauter Langeweile überhaupt nicht wissen, was sie mit sich und der Welt anfangen sollen.

„Leute, schaltet euer Handy aus, und geht ins Planetarium, und holt euch das, was euch fehlt, nämlich interessantes Wissen und vor allem Bildung!“

Mit interessantem Wissen und Bildung kann dann auch die zweite Produktion „Lars, der kleine Eisbär“, problemlos aufwarten denn der Film vermittelt den Kindern auf ganz einfache, aber sehr eindrucksvolle Weise, sowohl Wissen aus dem Universum als auch der realen Welt. So bekommen die Zuschauer zu Beginn erst einmal ein wenig Sternkunde, und mit dem großen Wagen, eines der bekanntesten Sternbilder erklärt. Zusammen mit dem großen Wagen fahren wir direkt von Süden nach Norden, und dort angekommen, erfahren wir etwas über das Sternbild des großen Bärens, und natürlich auch etwas über den kleinen Bären.

Über dieses Wissen gelangen wir direkt zu dem Nordstern, dem hellsten Stern am Nachthimmel. Er ist benannt nach seiner Position, denn er steht genau über dem Nordpol, und dort wohnt auch Lars, unser kleiner Eisbär.

Fortan erfahren wir alles über die Lebens- und Essgewohnheiten dieses prächtigen, aber sehr gefährlichen Tieres. Wir erfahren, dass er seine Leibspeise, eine Robbe, mit nur einem Prankenschlag töten kann, und wir bekommen eindrucksvolle und riesige Nahaufnahmen ganzer Eisbärfamilien zu sehen.

Parallel dazu gibt es ein paar tolle Geschichten rund um unseren kleinen Helden Lars. Der ging nämlich gleich nach dem der lange „Winter“ vorbei war im „warmen“ Eiswasser erst einmal eine Runde schwimmen, und danach zusammen mit seinem Freund, dem Kolibri, ein paar spannende Abenteuer erleben.

Mächtige Belugawale tummelten sich hier im Packeis auf der Flucht von Walfängern, und Lars setzte sich zusammen mit seinem Freund, dem Kolibri das Ziel sie zu retten. Dabei gerieten sie in ganz gefährliche Situationen und auch in einen bösen Hinterhalt, aus dem es augenscheinlich kein Entrinnen mehr gab.

Ob Lars es und seine Freunden am Ende doch gelang die Belugawale zu retten, und sie in Sicherheit zu bringen, oder was er sonst noch alles turbulentes erlebte, das möchten wir euch jetzt nicht verraten. Das könnt ihr bei einem Besuch im Planetarium dann selbst mitverfolgen. Ein Besuch lohnt sich natürlich auch bei schönem Wetter, denn dann ist es im Planetarium richtig schön kühl.

Wir bedanken uns ganz besonder bei Monika Maintz vom Mannheimer Planetarium, die uns die Pressefotos des Zeiss Planetariums Bochum für die Dinos im Weltall“, sowie die Pressefotos von Ralph Heinsohn, Janne Spielvogel, Kai Wunderlich für Lars, den kleinen Eisbär“ für unseren Bericht zur Verfügung gestellt hat. Wir freuen uns schon auf die nächsten Highlights.  

 

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ANIMUS KLUB

Das wirklich Interessante im Leben für Kinder und Jugendliche befindet sich nicht im Handy! – (LOL)

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