(268) Jazz-Attack 2016


ANIMUS-KLUB-Wettergott vertrieb rechtzeitig das Regenwetter für die tollen jungen Musiker von Jazz-Attack der Ludwigshafener Musikschule!

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Es grenzt schon fast an ein Wunder, unser ständiges Glück mit dem Wetter bei Outdoor-Veranstaltungen. Regnete es noch bis kurz vor dem Auftritt der jungen Ludwigshafener Jazz-Attack, und lief unser Freund – Patrone Angelo Montana von der Kirchenpizzeria Turm 33 – bis dato noch aufgrund der Befürchtung, dass das geplante Konzert vielleicht absagt werden müsste, ziemlich unruhig
IMG_0803hin und her, sah unser Vorsitzender Alexander Höfer dem gegen 19.00 Uhr noch heftig herunterprasselnden Regen etwas gelassener entgegen, und vertraute dem mittlerweile auch in Ludwigshafen bekannten Omen, dass es zu einer 98,3-prozentigen Wahrscheinlichkeit nicht regnet, wenn der ANIMUS KLUB an einer Open-Air-Veranstaltung teilnimmt.

„Gut, dass ich das weiß“, so Pfarrerin Frau Susanne Schramm – „Dann IMG_0837werde ich euch ab sofort immer einladen, wenn ich gutes Wetter benötige!“, meinte sie scherzhaft, und war ihrerseits sehr erfreut, dass es dann gegen 19.30 Uhr langsam aufhörte zu regnen, und dass sich kurz vor 20.00 Uhr sogar noch die Sonne zeigte, und so die Jazz-Attack wie immer unter der Leitung von Frank Runhof in einer angenehmen Sonnenuntergangsatmosphäre ihr Konzert beginnen konnten.

IMG_0805„Jetzt müsstet ihr eigentlich – O sole mio – oder – Here comes the sun – von den Beatles als erstes Stück spielen!“, sagte unser Vorsitzender zu Frank Runhof kurz vor dem Beginn des Konzertes, und erheiterte mit diesem gesunden Humor nicht nur den Dirigenten, sondern auch die komplette Musikgruppe.

IMG_0811Auch Angelo Montana konnte sein Glück kaum fassen, dass die Sonnenstrahlen heute Abend seine Terrasse noch so stark aufwärmten, dass die Kinder freudig mit ihren Füßchen das Wasser des Lutherbrunnes durch die Gegend spritzen konnten. So präsentierte er sich umhüllt von der Italienischen Trikolore unglaublich stolz zusammen mit seiner Enkelin und einer Freundin vor dem Eingang des Restaurants.

IMG_0826Gleich darauf legte die Jazz-Attack auch schon mit dem Latin-Stück „Espionage in Andalusia“ von Maik Tomaro los, und versetzte die Besucher schon bei den ersten Tönen in eine wunderschöne Urlaubsstimmung. Dorine van Houte kam hier als erste Solistin der große Zwischenapplaus für ihr Altsaxophone-Solo im Mittelteil entgegen.

IMG_0839Danach ließ uns die Sängerin Tatjana Meub zum ersten Mal bei dem Lied „Don’t Know Why“ von Nora Jones die Augen schließen, und zu der beruhigenden Melodie einfach nur die angenehm-laue Abendluft genießen. Großartig intonierte die Studentin dieses fantastisch-balladesque Stück, und bekam dafür einen Riesenapplaus des Publikums.

IMG_0850Über das geniale Soul-und-Funk-angehauchte Lied „Down To The Nightclub“ von der Seventies-Legende Tower Of Power, das die Jazz-Attack am heutigen Abend instrumental vorführte, und bei dem sich Alexandra Bulla (Altsaxophone), sowie Hans Renneis (Trompete), als Solisten auszeichnen konnten, gelangte die Band zu dem Song „Cry Me A River“, von Arthur Hamilton; ein Stück, das von Micheal Bublé im IMG_0855letzten Jahrzehnt eine große Renaissance erlebte. Bärenstark interpretiert von der Sängerin Amanda Saad, verfärbte sich gleich darauf das Ambiente der Terrasse in eine Klangoase der ganz besonderen Art. Es war einfach nur großartig, was die 20 jungen Musiker der Ludwigshafener Musikschule an diesem Abend dem Publikum boten. Vor allem zeigte es wieder einmal, dass es wirklich keiner Superstars-Sendungen benötigt, um neue Talente zu entdecken. Sie sitzen unter Umständen sogar wie Amanda direkt unter uns im Publikum.

IMG_0830„Libertango“ von A. Piazzolla, ein Stück bei dem sich neben Tatjana Meub (Altsaxophone) und Hans Renneis (Trompete) auch Remus Gurgu am Piano auszeichnen konnte, folgte mit „Feeling Good“ das nächste ganz große Gesangsstück. Im Original von Nina IMG_0860Simone, und ebenfalls von Michael Bublé im letzten Jahrzehnt neu zum Leben erweckt, versetzte dieses Stück das Publikum direkt in den cineastischen Soul der 60’er Jahre. Ganz stark, im Stile eines jungen Sinatras präsentierte der Sänger Benjamin Link diesen weltbekannten Hit, und erntete dafür auch riesigen Beifall.  

Das Mikrofon sofort weitergereicht an Tatjana Meub erklang nach dem bombastischen „Feeling Good“ mit „It Had Better Be Tonight“ ein weiterer, aber stilistisch völlig anderen Song von Michael IMG_0840Bublé. Freudige latinangehauchte Klänge erfüllten wieder die Terrasse von der Cafédrale Turm 33, deren Kirche mittlerweile in einem wunderschönen Gold der untergehenden Sonne glänzte.

IMG_0816Das geniale Lied „Flashpoint“ von Larry Neeck, markierte dann den Schlusspunkt des ersten Sets, allerdings nicht ohne den Höhepunkt, dass sich verschiede Musiker noch einmal als großartige Solisten auszeichnen konnten.

In der Pause gab es wieder viel Zeit für persönliche Gespräche und das Entdecken einer ganz neuen Eissorte. Zitrone-Basilikum, die aktuelle Kreation von Angelo Montana ist wahrlich ein Hochgenuss für den Gaumen, und aufgrund seiner angenehmen Säure auch ziemlich erfrischend bei sommerlichen Temperaturen.

IMG_0861Erfrischend ging es dann auch musikalisch in die zweite Runde. Der Titel „Summer’s Last Getaway“ erklang passend zu der aktuellen Wetterlage, die immer noch warme Sonnenstrahlen über den Lutherplatz legte. Danach folgten die Songs „Come Fly With Me“ abermals fantastisch interpretiert von Benjamin Link, sowie „The Best Of Friends“ mit einem prima Saxophonsolo von Dorine van IMG_0883Houte und der unverwüstliche Jazzklassiker „Respect“, bei dem erneute Amanda Saad die Bühne betrat und eine junge „Aretha Franklin“ zum Besten gab.

Der ebenfalls unsterbliche Klassiker „Summertime“ von Jazz-Legende Ella Fitzgerald durfte natürlich bei diesem tollen Wetter IMG_0878auch nicht fehlen, und der Gasttrompeter Florian Dörr traf die Töne dieses großen Songs wie in den beiden Jahren zuvor exzellent. Bari, Bari Good, das ultimative Bariton-Jazz-Stück markierte dann mit dem Solo von Bernhard Eisvogel den vorläufigen Schlusspunkt des zweiten Sets.

Die Spannung stieg, und Patrone Angelo Montana überreichte dem Dirigenten Frank Runhof traditionell ein großes Eis als Dankeschön, und übernahm heute Abend die große Ehre das Finale des Konzertes, den Song „Skyfall“ – den Titeltrack des gleichnamigen James-Bond-Filmes – von Adele zu dirigieren. Hier das Video:


JAZZ-ATTACK & Angelo Montana – Skyfall

 

Natürlich wollten die Zuschauer die Gruppe nicht ohne Zugabe nach Hause gehen lassen, und so gaben die „Jazz-Attacker“ noch einmal die Titel „Flashpoint“ zum Besten, bevor dann gegen 22.00 Uhr ein erneut erholsamer und musikalisch-wunderschöner Abend zu Ende ging.

 

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„Es ist spät geworden für die Welt. Und wenn es mir gelingt, Leute zu neuen Ebenen des Friedens und des Verstehens zu erheben, so denke ich, dass mein Leben als spiritueller Künstler lebenswert gewesen ist!“ – (Albert Ayler, 1965)

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