(278) Hat Deutschland ein kulturelles Problem? – (4. Teil)


Ist der kulturelle Zerfall der Gesellschaft gesteuert? – Und hat die Wirtschaft Interesse daran, dass sich Menschen mit Kultur beschäftigen? – Wie stark beeinflusst die Erziehung der Eltern den kulturellen Zerfall?

IMG_1682Der 4. Teil der Reihe „Hat Deutschland ein kulturelles Problem“ ermöglicht mit diesen drei interessanten Fragen durchaus eine neue Sichtweise, um über die aktuelle Situation in Deutschland nachzudenken. Für unseren ersten Vorsitzenden Alexander Höfer ist schon seit sehr langer Zeit sichtbar und auch spürbar, dass die Wirtschaft und die Medien immer stärker die Interessen der Menschen auf ein absolutes Minimum abstumpfen. So betrachtet er den kulturellen Zerfall auch als gesteuert und gewollt, weil je weniger kulturelle Interessen Menschen besitzen, desto mehr konsumieren sie, oder anders ausgedrückt, Menschen ohne kulturelle Interessen konsumieren deshalb mehr, weil sie keine anderen Interessen, Fähigkeiten oder Fertigkeiten besitzen, und sie zum Konsumieren ja auch keine besonderen Fähigkeiten oder Fertigkeiten benötigen.

IMG_1686Neben den Medien, wird der kulturelle Zerfall, bzw. das kulturelle Desinteresse auch durch eine passive Erziehung resistenter Eltern gefördert, die sich immer weniger AKTIV mit ihren Kindern beschäftigen. Das fehlende Zusammenspielen auf Spielplätzen oder auch die fehlende Beschäftigung zu Hause in der Familie mit interessanten Gesellschaftsspielen, fehlendes Singen oder Musizieren, aber auch das nicht Vorhandensein des kreativen Gestaltens, sowie das häufig ebenfalls fehlende Vermitteln von Kenntnissen und Lerninhalten seitens der Eltern – (das Fehlen positiver elterlicher Vorbilder), lassen schon seit geraumer Zeit anstandslose soziale Zombies heranwachsen, die überhaupt keine Interessen, Fähigkeiten oder Fertigkeiten mehr besitzen, oder nur noch ein einziges Können haben, nämlich sich durch ihr aggressives und unglaublich widerliches IMG_1683Sozialverhalten innerhalb von ganz kurzer Zeit in einer Gruppe so unbeliebt zu machen, dass ihre Mitmenschen (Mitschüler) automatisch auf eine ganz große Distanz zu ihnen gehen.

Hinzu kommt die Krux, dass die mediale Welt bei vielen Kindern einen ganz aggressiven, unschönen, egoistischen Hedonismus fördert, sprich, sie fördert bei den Kindern eine Bedürfnisbefriedigung im Jetzt und Hier; eine Bedürfnisbefriedigung, die allerdings schon wenige Augenblicke später in eine schmerzhafte Wertlosigkeit oder Bedeutungslosigkeit zerfällt. So wachsen neben interessensleeren, fähigkeitsarmen und stark verhaltensauffälligen Kindern (ADS, ADHS, HKS) auch sehr kaltherzige und extrem emotional abgestumpfte (absolut beziehungsunfähige) Kinder heran, die IMG_1685nichts mehr wertschätzen können, oder wirklich liebhaben. Somit hat auch die aktuell immer häufiger in den sozialpädagogischen Foren verwendete Bezeichnung „ARSCHLOCHKINDER“ durchaus ihre Berechtigung.

Sollte es den Medien in enger Kooperation mit den derzeitigen professionellen „ARSCHLOCHELTERN“ in Naher Zukunft tatsächlich gelingen, die persönlichen Interessen unserer Kinder und Jugendlichen (oder der Menschen im Allgemeinen) wirklich auf ein absolutes Minimum herabzusenken, oder vielleicht sogar gänzlich auszulöschen, dann darf sich die Wirtschaft riesig freuen, denn dann werden sich vor allem ihre Bosse an dem kulturellen Zerfall dumm und dämlich verdienen. Pokémon Go!


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