(281) Hat Deutschland ein kulturelles Problem? – (5. Teil)


Ist der aktuelle Bildungszerfall in Deutschland gesteuert oder sogar gewollt? – Und hat die Wirtschaft überhaupt Interesse an sehr guten und qualifizierten deutschen Schülern? – Rauben die Medien unseren Kindern die Fähigkeit sich mit sich selbst zu beschäftigen und etwas zu lernen?

IMG_1686Mit diesen drei hochinteressanten Fragen beschäftigt sich der 5. Teil der Interviewreihe „Hat Deutschland ein kulturelles Problem?“

Spannend und mit einer scharfen Intelligenz, sowie einem gesunden, und ab und zu auch ein bisschen dialektischem Humor, macht unser erster Vorsitzender Alexander Höfer hier deutlich, dass die Wirtschaft überhaupt kein Interesse an sehr guten deutschen Schülern hat. Der Grund dafür liegt für ihn logisch auf der Hand. Die Globalisierung ermöglicht den Großkonzernen bessere und qualifiziertere Mitarbeiter aus den PISA-starken Ländern China, Japan und Korea für wesentlich weniger Geld in ihrem Konzern zu beschäftigen.

IMG_1684Die Schüler oder Studenten, die heute einen Abschluss hier in Deutschland machen, konkurrieren unmittelbar mit hochqualifizierten Fachkräften aus Fernost, um einen sehr guten Arbeitsplatz. Mit dieser Methode Top-Fachkräfte aus Asien geschickt in den Konzernen zu beschäftigen, schlagen die Wirtschaftsbosse zwei Fliegen mit einer Klappe, denn sie können fortan wesentlich kostengünstiger produzieren lassen (also mehr Gewinn machen!), und gleichzeitig ihre Konkurrenten aus Fernost damit schwächen, dass sie ihnen die besten Mitarbeiter wegnehmen.

IMG_1688Auch aus anderer Sicht hat die deutsche Wirtschaft überhaupt kein Interesse daran, dass die deutschen Schüler wirklich sehr gute Leistungen erzielen, denn es kann den Großkonzernen überhaupt nichts Besseres passieren, wenn zukünftig immer mehr schlechte Schüler heranwachsen, die überhaupt keine Fähigkeiten und Fertigkeiten mehr besitzen, oder die allerwichtigste, nämlich etwas zu lernen.

Genau diese unfähigen, leistungsschwachen, arbeitsunwilligen und mitunter auch sozial „dummen“ Menschen, die sowohl durch ihr (NICHT)-Können, als auch durch ihr unmögliches Verhalten, den Unternehmen in der Regel NUR Kosten verursachen, können die Wirtschaftsfunktionäre in naher Zukunft durch die humanoiden Roboter ersetzen, die die geforderten Aufgaben bereits in den Versuchslaboren um ein Vielfaches besser, schneller, fehlerfreier und vor allem kostengünstiger verrichten, als die gerade aufgeführten Personengruppen.  

IMG_1683„Mit Verlaub, eine Wirtschaft lässt doch nichts in Milliardenhöhe entwickeln, um es dann nicht gewinnbringend einsetzen zu können!“, so Alexander Höfer in einem Zitat.

„Mit dummen Menschen kann man im Übrigen Milliarden verdienen!“ –Ein aktuelles und sehr gutes Paradebeispiel ist dafür Pokémon Go. Ein dummer erwachsener Mensch kauft ein Handyspiel, und fährt wenig sein Auto gegen die Wand, weil er das Spiel während der Fahrt unbedingt spielen muss (?!?). Etwas Besseres kann der Wirtschaft nicht passieren, denn wenn dieser dumme Mensch überlebt, dann muss er ein neues Auto kaufen, und wenn er stirbt, dann freut sich der Bestattungsunternehmer. In beiden Fällen wird übrigens die Wirtschaft angekurbelt.

Bleibt zum Schluss nur noch dieses nachdenkliche Zitat:

„Warum soll ich richtig schreiben lernen? – Google schreibt mir alles richtig!“

„Warum soll ich richtig lesen lernen? – Google liest mir alles richtig vor!“

„Warum soll ich richtig rechnen lernen? – Google rechnet mir alles richtig aus!“

„Und warum soll ich überhaupt noch etwas machen oder lernen? – Der Roboter ….. !“


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ANIMUS KLUB

Seid bitte nicht so dumm, wie die anderen!

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