(543) Mannheimer Flugtage 2018


Ideales Wetter, klarer Himmel und tolle Flugatmosphäre bei den Mannheimer Flugtagen auf dem City-Airport! – ANIMUS-KLUB bot seinen Kindern wieder das Highlight Segelfliegen!

      

Vor drei Jahren zum ersten Mal zu Gast auf dieser großartigen Veranstaltung, und für die Kinder unvergesslichen Erlebnisses einmal mit dem Segelflugzeug ganz hoch abzuheben, gehört dieser Programmpunkt als Dankeschön an unsere tollen Kids, zu unserem jährlichen Sommerabschluss-Highlight dazu. So haben unsere Kids jedes Jahr die einmalige Chance ziemlich günstig, meist für „umme“, einen Segelflug genießen zu dürfen.

Doch bevor wir am frühen Nachmittag in die Lüfte stiegen, schauten wir uns erst einmal auf dem großen und attraktiven Gelände des City-Airports so richtig um. Jede Menge unterschiedliche Flieger – Cessnas und Doppeldecker standen wie immer abflugbereit neben der Rollbahn, und warteten darauf, dass Interessierte an einem Rundflug teilnehmen werden.

Da in Mannheim regelmäßig kleine Passagiermaschinen starten und landen, ist der City Airport auch mit einem Tower ausgestattet, der die Startfreigabe und die Landeerlaubnis erteilt. Heute war allerdings ein ganz besonderer Tag, denn die Verantwortlichen erwarteten die deutsche Fußballnationalmannschaft, die gegen Mittag hier auf dem City Airport landen sollte.

Es war wie immer unheimlich atemberaubend den kleinen Flugzeugen dabei zuzuschauen, wie sie sich nacheinander vom Boden in die Lüfte erhoben. Hier und da wurde Staub durch das Rotieren der Propeller aufgewirbelt, und das Geräusch heulender Motoren erzeugte eine urige Flugatmosphäre, die auch unsere Mädchen unheimlich faszinierte.

Am Flugtag der Vereine ist auch der Simulator Verein Rhein-Neckar regelmäßiger Gastgeber, und bietet den Besuchern die Möglichkeit eine Bowing 737 am Computermonitor oder einen Airbus in einem Echtheitssimulator mit 3D-Effekt zu fliegen.

Fliegen ist eigentlich viel einfacher als Autofahren. Der Pilot muss im Prinzip nur den Start und die Landung durchführen. Alles andere lässt sich dann problemlos mit dem Autopilot regeln. Sprich, sobald der Vogel in der Luft ist, hat der Pilot im Prinzip „nichts mehr zu tun“. Er muss weder an einer Kreuzung oder Ampel anhalten, und auch keine Geschwindigkeitsbegrenzungen oder den Rechts- vor Linksverkehr beachten, bzw. damit rechnen, dass Fußgänger über die Straße laufen.

Das Flugzeug wird zudem navigiert. „Das kann auf Langstreckenflügen schon ziemlich langweilig werden, einfach nur da zu sitzen, bis man nach 6 Stunden wieder landet“, so ein Mitarbeiter des Zentrums, der unseren Mädchen alles rund um die Simulatoren erklärte, und sie natürlich auch mal das Steuer übernehmen ließ.

      

Einmal als Pilot den Steuerknüppel eines Flugzeuges übernehmen, und das Gefühl nachzuempfinden, wie es ist, ein Flugzeug zu fliegen, das ist schon etwas ganz Besonderes. Das fanden auch unsere Mädchen, die sich hier sehr lange aufhielten, und die Aktionen genauestens verfolgten.

Mittlerweile stieg die Spannung, denn die deutsche Nationalmannschaft war im Anflug. Allerdings konnten wir nur die Landung der beiden Flugzeuge von der Rhein-Neckar-Air bewundern. Das Team selbst bekamen wir leider nicht zusehen.

So machten wir uns ein wenig enttäuscht darüber auf den Weg zum Mal- und Bastelstand. Malen und basteln steht bei unseren Mädchen immer hoch im Kurs. Getreu des Events durften sie am heutigen Tag Modellflugzeuge erstellen und alles malen was dazu gehörte. Sehr eifrig gingen die beiden zu Werke und bauten ihre Flieger.

Das Highlight Segelfliegen rückte nun immer näher, und bei unseren Mädchen kribbelte es schon ganz schön in der Magengegend vor Aufregung und freudiger Erwartung. Wie wird das sein, das Gefühl im Segelflieger zu sitzen und die Welt dann in einer gemütlichen Geschwindigkeit von Oben aus zu betrachten. Wie wird es sein, am Anfang ganz steil in die Luft katapultiert zu werden, oder nach dem Segelflug wieder zu landen.

      

Die Spannung stieg, und Stefan, der uns auch die Jahre zuvor eincheckte, erklärte uns nach Anlegen des Fallschirms im Sitz der Seglers ganz genau wie wir uns verhalten müssen, und was wir im Ernstfall, wenn der Segler abstützen sollte, zu beachten hatten.

Die lustige Bemerkung: „Hoffentlich stürzt der Flieger ab, weil dann darf ich auch noch Fallschirmspringen!“, möchten wir in diesem Zusammenhang nur als nicht wirklich ernst gemeinten und humorvollen Unterhaltungsbeitrag erwähnen.  

Auch im Segelflieger selbst gibt es eine Reihe von Anzeigen und Knöpfen, von denen uns Stefan die wichtigsten erklärte.

      

Dann war es an der Zeit die Startbahn zu räumen, und auf das Startkommando des Towers zu warten. Wenig später ging es dann rasant hoch hinaus in den Mannheimer Himmel und wir erlebten einen unbeschreiblich schönen Moment, den wir nicht wirklich mit Worten beschreiben können. Man muss es erlebt haben. Wir sagen die Verantwortlichen der Flugtage Danke für dieses wunderschöne Erlebnis und wir freuen uns bereits heute schon auf das nächste Jahr.   

 

 

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ANIMUS KLUB

„Über den Wolken, ist die Freiheit so grenzenlos!“ – (Reinhard Mey)

       

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