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Der Animus Klub e.V. ist ein internationaler Lern-, Spiel- und Freizeitverein für die ganze Familie und fördert Kinder und Jugendliche aus der Metropolregion Rhein-Neckar in ihren besonderen Talenten. Er steht unter dem Motto: „Ich kann etwas! – Ich will etwas! – Ich mache es!
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(760) ocean & mehr

„Weitspringer sind Kriegsverbrecher!“ – ANIMUS KLUB zwischen eingeschränkter Normalität, einem Ozean der besonderen ART, Training unter Polizeischutz und absoluter CORONA-GAGA!

Pizzaessen bei Angelo. Danach Kunst in der Rudolf-Scharpf-Galerie und zum Finale noch ein Sport- und Bewegungstraining. Eigentlich ein wunderschönes Komplettprogramm aus Erlebnis, Kulinarik, Kunst und Gesundheit, wenn da nicht, ja wenn da nicht CORONA wäre. …

„Was wäre unser Animus-Klub-Programm ohne dieses regelmäßige schöne mediterrane Flair der einzigen Kirchenpizzeria Deutschlands auf dem Ludwigshafener Lutherplatz?“ – Um ehrlich zu sein. Wir wissen es nicht. Aber eines wissen wir. Ein Programm ohne diese Besuche über die Sommerzeit; Besuche, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen und dabei die Italienische Kulinarik zu genießen, ist für uns eigentlich nicht mehr vorstellbar. So gehört ein Besuch des La Torre da Angelo oft zu einem Doppel- oder Trippelprogramm dazu, entweder als Horsd’œuvre, oder als Intermezzo, oder aber auch als leckeres Bonus-Dessert. Jeder Besuch ist quasi die Vollendung eines rundum gelungenen Tages und eines wunderschönen Gesamtprogramms. Das berühmte I-Tüpfelchen, wie man so schön sagt.

Dieses Mal machte der Besuch bei Angelo den Anfang unserer geplanten Aktionen. Lecker Pizza essen als kulinarische Einstimmung für das, was im Anschluss daran noch künstlerisch und sportlich folgen sollte. Die Pizza, wie immer lecker und sehr knusprig gebacken, mit der unvergleichbaren italienischen Würze und so serviert, wie man sie zu Hause gerne backen würde, aber einfach nicht hinkriegt. Ein Gaumenschmaus für Genießer. Daran änderte auch das immer noch aktuelle CORONA-Virus überhaupt nichts. Wir kommen als Liebhaber dieses besonderen Gesamtambientes sehr gerne so oft es uns möglich ist vorbei, und halten so, vor allem den Menschen, die uns und unsere Aktionen ganz tief in ihr Herz geschlossen haben, in dieser sehr schwierigen Zeit die Treue.

Gut gestärkt, konnten wir im Anschluss daran dann ganz tief in unserer zweites Programm eintauchen. „ocean“ heißt nämlich die aktuelle Ausstellung in der Rudolf-Scharpf-Galerie von der jungen Mannheimer Künstlerin Eva Gentner. Es erwarte uns eine absolut außergewöhnliche, und in dieser Form noch niemals gesehene, interdisziplinäre Ausstellung, die uns wieder einmal zeigte, auf welche fantastische Weise, Kunst sich auszudrücken vermag und sich entfalten kann. Es war ein Ozean der besonderen ART, der sich uns über die beiden Stockwerke der Galerie verteilt präsentierte, und auf dem uns die Künstlerin gleichzeitig auch auf eine ebenso besondere wie abenteuerliche und gedankenreiche Reise durch die tiefen Weiten der Meere schickte.

Im Parterre der Galerie gab es zunächst einmal einen verblüffenden Eindruck davon, wie man Bilder in Wasser oder unter Wasser malt. Eine wahrlich sehr inspirierende Faszination, als Vorgeschmack darauf, was uns heute noch alles Interessantes begegnen sollte.

Auf der ersten Etage waren zwei riesige Skulptur-Formen ausgestellt, deren Bedeutung wie erst später in einem Videofilm näher gebracht bekamen. Zusätzlich hingen  Meeresfrüchte an den Wänden, die zusammen mit grau-bläulichen Vorhängen unmittelbar eine Unterwasserwelt verkörperten.

Hochinteressant wurde es für uns dann im 2. Stockwerk. Hier war es fast stockdunkel. Nur die Lichtstrahlen dreier Beamer sowie ein paar spärliche Lampen erhellten die gespenstige Atmosphäre für eine Ausstellung, die sich primär auf dem Boden abzeichnete. Im Mittelpunkt stand dabei ein vom Aussterben bedrohtes Tier, nämlich der Wal. Auch auf die systematische Zerstörung der Weltmeere durch den Menschen, machte die Künstlerin sehr eindrucksvoll aufmerksam. Mit deutlichen Botschaften, die in unmittelbarem Zusammenhang zueinander standen, und die Eva Gentner, ähnlich wie eine Seeroute, kongenial mit Linien verbunden hatte, schickte sie uns durch das komplette Stockwerk.

Den Linien führend, konnten wir über Stichworte und Zitate sehr viele Zusammenhänge ganzheitlich erkennen. Einige Gedanken und beschriebenen Zustände waren real und authentisch nachvollziehbar, andere wiederum sehr poetisch, bzw. surreal, teilweise auch imaginär und visionär.

Drei Videoproduktionen kürten die Ausstellung. Vor der großen Leinwand, bei der in einer Filmschleife regelmäßig ein Wal zum Vorschein kam, ließ sich dann unsere Viktoria inspirieren und malte als heutiges Kunstwerk einen niedlichen Blauwal.

Den Abschluss unseres heutigen Programms machte unser Sport- und Bewegungsprogramm „Lauf dich gut! – Lauf dich gesund!“. Heute konnte man allerdings eher sagen „Lauf richtig gut und werde verrückt!“ – Gleich vorweg, unsere Viktoria hat trotz siebenmonatiger Pause überhaupt nichts verlernt, und unser Vorsitzender erlebte, ähnlich wie im letzten Jahr, ein wunderschönes Déjà-vu, denn sie war nicht nur in der Lage eine sehr schöne Laufkoordination zu absolvieren, sondern sie konnte auch ihre Runden problemlos in vorgegebenen Zeiten absolvieren.

Erlerntes Können und bleibende Erinnerungen sind offensichtlich sehr wichtige Indikatoren für eine gleichbleibende Kontinuität. Da die Zeit offensichtlich stehengeblieben war, konnte unser Vorsitzender genau auf dem Kenntnisstand weitermachen, auf dem Viktoria im letzten Jahr aufhören musste. Das alte und gewohnte Feeling war wieder da und übertrug sich dementsprechend sofort auf die Motivation wieder etwas Tolles zu machen, bzw. wieder etwas Neues zu erleben.

Neu war für uns vor allem, dass wir erstmals unter Polizeischutz trainieren durften. So patrouillierten die ganze Zeit über Beamte, teils zu Fuß, teils in zivilen Fahrzeugen sitzend, rund um das Gelände des Unteren Luisenparks und kontrollierten dabei ganz genau, ob wir, die Freizeitathleten, auch die erforderlichen Mindestabstände einhielten. Unabhängig von Corona, haben wir sowohl beim Lauftraining, als auch beim Anleiten der Koordination, oder des Weitsprungs, ohnehin immer einen gehörigen Abstand zueinander. So liefen wir erst gar nicht Gefahr, dass wir von den Beamten auf den notwenigen Sicherheitsabstand aufmerksam gemacht werden würden.

Dass wir dann von einer offensichtlich geistig sehr verwirrten Frau dennoch hinsichtlich des Sicherheitsabstandes ganz heftig angepöbelt wurden, nur weil wir in einer Entfernung von gut 10 Metern zu ihr, den Anlauf des Weitsprungs trainierten, und sie uns in diesem Zusammenhang auch noch mehrfach als „Kriegsverbrecher“ bezeichnete, weil wir angeblich mit unserem Weitsprungtraining das Corona-Virus verbreiten würden, ist ein sehr trauriges Zeichen dafür, welche katastrophalen Folgen die teilweise doch enorme Panikmache der Medien hinsichtlich des Virus und der Sicherheitsbestimmungen, insbesondere beim ungebildeten Volk verursacht.

„Weitspringer sind Kriegsverbrecher“ – auf einen solchen Gedankengang muss man erst einmal kommen. Aber wie sagen wir so oft: „Lernen schadet extrem der Dummheit!“

Bilder: Alexander Höfer

 

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