(320) I Like To Move It


Op-Art, Krickel-Krakel und CAT-MAN! – ANIMUS-KLUB-KIDS holen sich kreativen Input beim Workshop „I Like To Move It“ im Wilhelm-Hack-Museum – und erstellten den graphischen Quellcode für die neue ANIMUS-APP!

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In der letzten Woche „hackte“ es ja ziemlich oft bei uns. Nach den ersten Treffen mit den Verantwortlichen der Rhein-Neckar-Code-Week, und dem SNAP-Kurs von den Mitarbeitern des SAP Young Thinkers Networks im TECHNOSUEM beim „Code Week Aktionstag“, „hackte“ es mit dem Workshop „I Like To Move It“ im Wilhelm-Hack-Museum gleich noch einmal, allerdings auf ganz andere Weise.

img_6562Die fantastische Abstrakt-Loop-Sonderausstellung immer noch zu Gast, ermöglicht den Verantwortlichen eine Reihe von hochinteressanten Workshops. Die Abstrakt-Loop-Sonderausstellung beschäftigt sich mit konkreter Kunst, Kinetik, Op-Art und Computerkunst, bei der auch Spiegeltechniken und Lichteinflüsse eine besondere Rolle spielen. Die Werke der österreichischen Protagonisten dieses Genres Marc Adrian und Helga Philipp, sowie die des mehrmaligen Documenta-Preisträgers Richard Krische stehen im Mittelpunkt dieser, besonders für Technikfreaks, interessanten Ausstellung.

img_6561Hier bekamen wir von der Museumspädagogin Anja Guntram wie immer eine großartige Einführung in die Ausstellung, die sich doch sehr von anderen unterscheidet. Im Normallfall befindet sich ja im Museum ein Stillleben. Alle Bilder oder Objekte, die man dort antrifft, sind unbeweglich, und man hat nicht selten auch das Gefühl, dass die Zeit stehengeblieben oder eingefroren img_6563sei. Die Abstrakt-Loop-Sonderausstellung hingegen ist anders. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sich ihre Kunstwerke bewegen und die Bilder ihre Formen und Konturen verändern.

Je nachdem aus welchem Winkel man diese Bilder betrachtet, sieht man ein komplett anderes – neues – Bild, oder es verschwinden auf ganz wundersame Art und Weise – fast wie img_6557durch Zauberhand – Linien und Strukturen, ja selbst sogar ganze Formen, die vorher sichtbar waren, werden auf einmal unsichtbar und umgekehrt.

„Leute, das wäre doch mal eine tolle Idee für unsere App – Je nachdem wie man sie betrachtet verändert sie ihr Aussehen“, so der spontane Vorschlag unseres ersten Vorsitzenden. „Das wird aber ziemlich schwer zu programmieren sein!“, so die Antwort unserer Kiddies…

img_6576Aber Herausforderungen sind dazu da, dass man sich ihnen stellt. Am Ende gibt es dann immer nur drei Möglichkeiten. Entweder es klappt, oder es klappt nicht, oder es klappt noch nicht. Eines kann man auf jeden Fall. Anfangen! – Und so stand nach diesem tollen Input der Ausstellung dieses Mal die grafische Gestaltung unserer ANIMUS-APP im Mittelpunkt, oder zumindest als Gedanke im Hintergrund, denn eine App muss ja in erster Linie programmiert werden, wobei wir die graphische Gestaltung hierbei unbedingt img_6567berücksichtigen wollten.

Im Atelier hatte Anja wie immer einige Modelle vorbereitet, an denen wir uns orientieren konnten. Unser gestalterischer Schwerpunkt lag heute primär auf Op-Art, also der Kunstform, bei der man durch das Anordnen von Linien räumliche Effekte erzeugen kann.

img_6578Neben Op-Art, die am Ende mit Passepartout-Rahmen versehen wurde, entstand auch ein Bild mit „matrixähnlichen Diagonalen“. Eine Zeichnung mit unterschiedlich- kreisförmigen Schattierungen wurde ebenfalls erstellt.

Die dabei entstandene gute Stimmung führte dann zu einer spontanen, kreativen Bewusstseinserweiterung in Form eines img_6568zeichnerischen Wirrwarrs, und in der Interpretation über den CAT-MAN und „Wissen-macht-Beeeh“ kam so die grafische Grundlage zum Quellcode unserer derzeit entstehenden ANIMUS-APP zu Tage.

Während die Museumspädagogin Anja Guntram dieses Werk beim Vorbeilaufen mit einer schmunzelnden Skepsis betrachtete, äußerte unser 1. Vorsitzender die Befürchtung, dass wir heute Abend unter Umständen noch unverhofften Besuch vom MI6 erhalten könnten, weil wir hier vielleicht versehentlich die neue Mission ihrer besten Geheimagenten zu Papier gebracht haben.

img_6574„Nimm das Bild später ja mit nach Hause, nicht dass die Anja noch auf die Idee kommt, es auszustellen!“ … „Obwohl, vielleicht finden wir ja tatsächlich jemanden, der den grafischen Quellcode unser ANIMUS-APP kaufen möchte? – Wer weiß?“ …

img_6585Im Sinne dieser Erheiterung entstand dann die Idee unser Bild „ANIMUS-QUELL-CODE“ an den Meistbietenden zu verkaufen und den Erlös dann dem Wilhelm-Hack-Museum für seine Initiative „Erna soll bleiben“ zu spenden. Wer also schon immer einmal ein besonderes und total abgefahrenes „Code-Bild“ bei sich an der Wand hängen haben wollte, der hat jetzt die einmalige Gelegenheit es käuflich zu erwerben, denn wir starten heute erstmals eine Auktion.

Die Versteigerung beginnt mit einem Mindestgebot von 20.000,- Euro. Bitte sendet uns eure Gebote bis spätestens zum 31. Oktober 2016 unter hallo@animus-klub.de zu. Vielen Dank.

 

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