(426) Jugendfarm Pfingsweide 2017


Im Zentrum der Riesenseifenblasen! – Auf dem Rücken der Pferde – In Mitten eines Streichelzoos! – Und unter dem Schutz des Wettergotts! – ANIMUS-KLUB-KIDS erlebten einen wunderschönen Tag auf der Jugendfarm Pfingstweide!

        

90%-Regenwahrscheinlichkeit prognostizierten die verschiedenen Wettervorhersagen für das vorletzte Wochenende. Wohlwissend, dass in der kompletten Metropolregion „Land-unter“ angemeldet war, vertrauten wir wie immer unserem Wettergott, der uns schon seit gut vier Jahren treu beschützt, und entschieden uns daher auch ganz klar FÜR den Besuch des Sommerfestes auf der Jugendfarm Pfingstweide, auf der wir vor drei Jahren das letzte Mal zu Gast waren.

Es regnete ziemlich stark, als wir uns auf den Weg zur Pfingsweide machten. Aber der helle Himmel über dem nördlichen Teil Ludwigshafens, stimmte uns die komplette Fahrt über sehr positiv. Im Zweifelsfall, so unser erster Vorsitzender, findet das Reiten bestimmt unter dem tollen überdachten Terrain statt. Die Jugendfarm Pfingstweide hat nämlich seit einigen Jahren speziell für diese Zwecke ein überdachtes Trainingsgelände.

Doch bereits schon beim Überqueren der Autobahnbrücke lösten sich auf der Pfälzer Seite, wie durch ein Wunder, sämtliche Regentropfen in Luft auf, und unsere Hoffnung, dass es heute wahrscheinlich überall regnen würde, nur nicht über dem Gelände der Jugendfarm Pfingstweide, wurde zu einer sehr schönen Gewissheit.

Trotz des kühlen und düstern, im wahrsten Sinne des Wortes, schmuddeligen Novemberwetters, war jede Menge los, auf der Jugendfarm, die ja neben Pferden auch Schafe, Ziegen, Hasen und Meerschweinchen beherbergt.

Viele Spielstation waren über die große Wiese verteilt und großteils unter Pavillons geschützt. Zwei Stunden hatten unsere Kids nun Zeit, sich mit den einzelnen Spielen auseinanderzusetzen, bevor die Vorführungen beginnen sollten. Das Riesentrampolin war gleich die erste Attraktivität auf die sie sich stürzten, und minutenlag, mit großer Freude und Begeisterung durch das runde Areal hüpften.

Ein Holzpferd zum Üben des Voltigierens erweckte als nächstes unsere Neugierde. Hier konnten wir unter der Anleitung einer Trainerin die einzelnen Figuren dieser sehr schwierigen Disziplin erlernen, aber auch ein paar eigene und sehr kreative Balancierakts durchführen. „Mühle“ und „Fahne“ heißen zwei Figuren, die man zum Erwerb des Voltigier-Abzeichens beherrschen muss. Fledermaus heißt vielleicht ab heute eine neue, nachdem sich Slawa wie eine Fledermaus von den Ästen des danebenstehenden Baumes herunterhängen lies.    

      

Überdimensional große Seifenblasen flogen uns urplötzlich entgegen. Die Verantwortlichen hatten eine geniale Seifenblasenproduktionsstation in die Mitte der Spielwiese gestellt, die das Gelände ringsum mit riesigen Seifenblasen umhüllte. Klar, dass wir hier sofort mitmachten, und unsererseits damit anfingen große Seifenblasen zu erstellen.

Das war am heutigen Tage gar nicht so einfach, denn der Wind, den das triste Wetter mit sich brachte, ließ die Seifenblasen bereits schon bei ihrer Entstehung zerplatzen. Unbeeindruckt davon, machten nicht nur wir, sondern auch die anderen Kinder fleißig weiter, und erstellten eine Reihe ganz außergewöhnlicher Seifenblasen. Sowohl bandförmige 50-Zentimeter-große Zylinder, als auch runde und ovale, fußballgroße Exemplare schwebten gen Himmel, und verwandelten sich kurzzeitig aufgrund des grauen Wolkenkleides in regenbogenfarbene Kugeln, bevor sie sich ins Nichts auflösten.  

        

Nur ganz vereinzelt verirrten sich ein paar Regentröpchen auf das Gelände der Jugendfarm, sodass auch die Ritsch-Ratsch-Rutsch-Spiele in keiner Form beeinträchtigt wurden. Ausgestattet mit leckerem Eis in der einen Hand und dem jeweiligen „Schläger“ in der anderen, wurde fortan jede Station intensiv bespielt. Hier traten unsere Kiddies sowohl gegeneinander an, oder spielten mit anderen Kindern und Erwachsenen zusammen. FAMILIE, und damit gleichzeitig auch ANIMUS, standen also an diesem Tage im Mittelpunkt des Festes.

      

So auch bei der nächsten Aktion, dem Erstellen eines Türschildes. Hier wurde gebohrt, geschliffen und gehämmert, was das Zeug hielt. Im Anschluss daran konnten die Kinder dann ihren Namen oder ihre Wunschbegriffe und Lieblingsornamente mit einem Lötkolben in ihr Schild hineinbrennen. So bekam der Star – das Kind – einmal mehr große Aufmerksamkeit für sein Tun, und durfte das fertige Türschild am Ende natürlich auch mit nach Hause nehmen.

Ein angrenzender Streichelzoo mit Hasen und Meerschweinchen konnte natürlich ebenfalls nicht unserer Neugierde entgehen. Nach einer kleinen Einführung in das Leben und die Gewohnheiten der niedlichen Haustiere, die von einer Verantwortlichen der Jugendfarm durchgeführt wurde, durften wir nähere Bekanntschaft mit den Tieren machen; sprich wir durften sie auf den Arm nehmen, streicheln und auch mit Salat füttern. „Unser Meerschweinchen heißt Hanna!“, so unsere Daniella stolz, die gleich darauf zur Tat schritt, und die kleinen süßen Nager mit großen Salatblättern versorgte.

      

Nun war es Zeit für den ersten großen Show-Act des Tages. Die Quadrille – das Pas de deux – stand an. Hier hatten sich die Akteure in diesem Jahr etwas ganz Besonderes überlegt. Maskiert als Hasen und Katzen, aber auch Clowns, präsentierten uns die Kinder und Jugendlichen der Farm eine sehr unterhaltsame Choreografie. Über die Quadrille haben wir ja vor drei Jahren schon ausführlich berichtet. Mehr dazu, sowie das Video findet ihr auf dem Link: Jugendfarm Pfingstweide 2014.

Die Krönung des schönen Tages, war dann natürlich, wie könnte es auch anders sein das Reiten. Hier wurden wir einige Runden sicher durch das Areal geführt, und konnten dabei den Verantwortlichen Führern auch Fragen zu den einzelnen Pferden stellen.

Wissenswertes erfahren, neue Attraktivitätsfelder kennenlernen, und am Ende mit dem guten Gefühl nach Hause gehen, dass neues Erleben eines der größten und wichtigsten Güter des Lebens sind, das konnten wir in diesem Jahr von der Jugendfarm Pfingstweide mit nach Hause nehmen.

      

Wir bedanken uns sehr bei den Verantwortlichen der Jugendfarm für diesen wunderschönen Tag und ganz besonders bei unserem ANIMUS-KLUB-WETTERGOTT, der es heute erst dann regnen ließ, als wir bereits im Auto saßen und die Heimfahrt antraten.

Bilder Slawa Kostin

 

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ANIMUS KLUB

Auf dem Rücken der Pferde liegt das Glück der Erde! – (Friedrich von Bodenstedt)

      

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