(437) TC Big Band 2017


Frank Sinatra, Glenn Miller und Benny Goodman! – TC Big Band huldigte in einem wohltuenden Sommer-Jazz-Konzert an der Cafédrale TURM33 große Idole des Jazz!

      

„Es ist einfach wunderschön die Regenwolken an der Ludwigshafener Cafédrale vorbeiziehen zu sehen!“ – So der spontane und lockere Spruch unseres 1. Vorsitzenden Alexander Höfer, der damit wieder einmal eine große Erheiterung bei den Besuchern erweckte, ist doch sowohl dem Patrone Angelo Montana, als auch den Verantwortlichen der TC Big Band, Manger Gerd Wolff und Dirigent Paul Schütt mittlerweile hinreichend bekannt, dass es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht regnet, wenn wir kommen, bzw., kurz vor dem Auftritt der jeweiligen Band aufhört zu regnen.

Obwohl es durchaus lange Zeit danach aussah, dass wir heute hinsichtlich des Wetters kein Glück haben werden – in Mannheim-Neckarau und im Lindenhof schüttete es bei der Herfahrt wie aus Kübeln – hörte der Regen just in dem Moment auf, als wir über die Kurt-Schumacher-Brücke von Mannheim nach Ludwigshafen fuhren. Auch der Himmel über dem Stadtzentrum war nur noch leicht bewölkt, und strahlendes Blau schimmerte durch die weißgrauen Wolken hindurch, als wir bei der Cafédrale ankamen.

Ebenfalls heute in Grau und nicht in ihrem gewohnten Blau gekleidet, die TC Big Band, die bei unserer Ankunft noch ihren Soundcheck durchführte. Weiß der Kuckuck, warum die Verantwortlichen des Ludwigshafener Kultursommers diese großartige Jazzband bei ihrem diesjährigen Programm nicht berücksichtigt haben. Schon seit Jahren ist diese Formation ein unglaublich großer Anziehungsmagnet für die hiesige Bevölkerung. Das weiß vor allem Patrone Angelo Montana, der sich kurzerhand dazu entschlossen hat, dieses Konzert in Eigenregie durchzuführen, um der Bevölkerung dieses musikalische Highlight weiter präsentieren zu können.

Dementsprechend war auch heute bereits eine Stunde vor Konzertbeginn die Terrasse der Cafédrale TURM33 bis auf den letzten Platz belegt, und wir mussten erstmals auf den seitlichen Parkbänken Platz nehmen.

Kurz noch die Verantwortlichen begrüßt, und danach hieß es für uns zurücklehnen, und das Konzert dieser großartigen Band genießen, die wie immer mit dem legendären Dob’s Boogie von Walter Dobschinski begann. Ein idealer Titel um sich warm zu spielen. Genauso wie der zweite Song „All of Me“ von Frank Sinatra bei dem die heutige Sängerin Christine Gralow gleich einmal ihr Können unter Beweis stellen konnte. Wunderschön interpretierte sie den Song, der einst von Joanna Hudson gesungen und von ihrem Mann Bob Hudson am Klavier begleitet wurde.

Weiter ging es mit dem Glenn-Miller-Klassiker „A String Of Pearls“ – eines der Big-Band-Stücke schlechthin, bei dem vor allem die Saxophonisten in den Vordergrund rückten.

Locker und angenehm spielte sich die Haßlocher Formation weiter durch ihren Set, der sowohl Altes als auch Neues, und sowohl Bekanntes als auch Unbekanntes, sowie einige Überraschungen enthielt.

        

So gab es in Folge die Songs „On A Sunnyside Of The Street“ und „Let’s Dance“ von Benny Goodman, sowie den Glenn-Miller-Hit „Tuxedo Junktion“ und den etwas unbekannteren Titel „One o’clock Jump“ von Count Basie zu hören, und das, obwohl es erst kurz vor 20.00 Uhr war.

Nach einer weiteren großartigen Gesangsperformance von Christine Gralow, trat nun erstmals der Manager Gerd Wolff vors Mikrofon. Der durch die Musik junggebliebene Mitachtziger begrüßte zunächst einmal das Publikum und die Band rund um den Dirigenten Paul Schütt, und gab dann den Luis-Armstrong-Klassiker „Blueberry Hill“ in der „Fats-Domino-Version“ zum Besten.

 

 

Schlag auf Schlag ging es weiter, und die Big-Band spielte sich fast durch alle Jahrzehnte des letzten Jahrhunderts. Vergleichbar ist demnach auch die Alterspanne der Formation. Während der Jüngste gerade Mal 20 Jahre alt ist, ist der „Zweitjüngste“ 85. Dazwischen sind ebenfalls alle Jahrzehnte vertreten. Und als Gesamtes präsentiert sich die Haßlocher TC Big-Band quasi als generationsübergreifende Familienband.

      

Familiär ging es dann vor allem musikalisch weiter. „The Look Of Love“ von Dusty Springfield, sowie die beiden berühmten Filmmelodien „Opus One“ und „I’m Getting Sentimental Over You“ aus der Feder von Tom Dorsey, bei dem sich vor allem Dirigent Paul Schütt als exzellenter Posaunenspieler in Szene setzen konnte, erfreute das Wohlbefinden der Zuschauer.

Danach gehörte die Bühne, oder besser gesagt die Terrasse, wieder Sängerin Christine Gralow, die uns mit „Schieß mich doch zum Mond“, Ciceros deutsche Version von Frank Sinatras weltbekannten Song „Fly Me To The Moon“ zum Besten gab.

 

 

Während sich die TC-Big-Band mit den Songs wie „American Patrol“ von Glenn Miller, „Strangers On The Shore“ von Acker Bilk und „How sweet it is“ von James Taylor in die Pause spielte, herrschte in der Küche der Kirchpizzeria Hochbetrieb, und das Team rund um Angelo Montana servierte lecker duftende Pizza und Pasta am Fließband. Wie HB-Männchen und Frauchen flitzten die Bedienungen und der Patrone selbst durch die Mengen, um ihre Gäste mit südländischen Speisen zu beglücken.

      

Im zweiten Teil des Sets machte die TC Big Band dann genau dort weiter, wo sie im ersten Set aufhörte. Es gab weltbekannte Melodien wie „Summertime“ von Ella Fitzgerald und den unsterblichen „Chattanooga Choo Choo“ von Glenn Miller, sowie noch viele anderen Schmankerl aus dem Jazzgenre zu belauschen.

Wir bedanken uns ganz besonders bei der TC Big Band und dem fantastischen Team von Angelo Montana für diesen wunderschönen Abend, der mit dem passenden Song „Wonderful World“ von Louis Armstrong, begleitet zu melancholischem Abendrot im Hintergrund zu Ende ging.

 

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