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Der Animus Klub e.V. ist ein internationaler Lern-, Spiel- und Freizeitverein für die ganze Familie und fördert Kinder und Jugendliche aus der Metropolregion Rhein-Neckar in ihren besonderen Talenten. Er steht unter dem Motto: „Ich kann etwas! – Ich will etwas! – Ich mache es!
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(786) 30 Jahre TECHNOSEUM

Energie erleben! – „Sexy-Bademode“ von „Anno Toback“ bestaunen und Turbo-Luftballons fliegen lassen – Mannheimer TECHNOSEUM feierte sein 30.-jähriges Jubiläum mit viel Rhythm & Blues aus Eimer, Besen und Wäscheleine!

Unseren abenteuerlichen Geisterbesuch – ALLEINE im TECHNOSEUM – bei der Sammlung 3 vor ein paar Monaten, haben wir noch in allerbester Erinnerung. So hofften wir inständig darauf, dass zumindest heute beim 30-jährigen Jubiläum trotz Corona mehr Eltern den Mut haben würden, mit ihren Kindern dieses großartige Museum zu besuchen. Gleichzeitig erinnern wir uns natürlich auch sehr gerne an eine Zeit zurück, in der das TECHNOSEUM so voll war, dass wir lange Wartezeiten in Kauf nehmen mussten, um bestimmte Versuche oder Experimentierstationen ausprobieren zu können.

Zwar wurde unsere Hoffnung, dass heute mehr Menschen das Museum besuchen, ein bisschen wahr, allerdings war die Besucherzahl aus unserer Sicht immer noch wesentlich geringer, als zu der Zeit vor CORONA. Die Zerstörung der Basis. Die Zerstörung der Bildung und des Wissen unserer Kinder. Sie wird aus unserer Sicht auch durch eine überwiegend einseitige mediale Berichterstattung geprägt, die unterschwellig bei vielen Eltern auch die große Angst aufkommen lässt, dass ihre Kinder vielleicht sogar an Covid-19 sterben könnten. Aus diesem Grund schützen sehr viele Eltern ihre Kinder dadurch, dass sie sie regelrecht einsperren und nicht mehr aus dem Haus gehen lassen.

Wenn sich dieser aktuelle Trend in den nächsten zwei Jahren fortsetzt, dann besteht durchaus die Gefahr, dass im Jahr 2023 vielleicht die ersten Museen sogar Konkurs anmelden und schließen müssen. Es ist grausam, was derzeit passiert. Aber Gott sei Dank gehören wir nicht zu diesem Teil der mittlerweile total eingeschüchterten und verängstigten Mainstream-Gesellschaft, und auch nicht zu den Menschen, die sich ein X vor dem U vormachen lassen. Wir gehen raus aus dem Haus, denn Bildung, Wissen und Können sind uns wichtiger, als die Angst vor einem Virus, eine Angst die vielleicht überhaupt nicht begründet ist. Und mit Verlaub, solange eine Reihe von Wissenschaftlern, Experten und auch Nobelpreisträgern mit ihren wissenschaftlichen Studien und ihren Forschungsergebnissen ganz klar belegen können, dass PCR-Tests überhaupt nicht dafür geeignet sind, eine Corona-Erkrankung zu erkennen, geschweige denn, dass diese Tests auch nicht feststellen können, ob der Infizierte tatsächlich krank ist, oder andere Menschen anstecken kann, und heuer täglich „nur“ 2.500 Menschen von 80 Millionen „angeblich“ positiv getestet wurden, also insgesamt nur 0,003125 % der Gesamtbevölkerung, solange hat das ganze mediale und teilweise auch populistische Zinnober rund um das Corona-Virus für uns als Verein überhaupt KEINE Daseinsberechtigung.

Und genau deshalb, werden wir auch weiterhin mit unseren Kindern und Eltern ohne Angst davor zu haben irgendwann einmal an Corona sterben zu müssen, überall hingehen, unabhängig davon, dass wir uns leider immer noch dazu genötigt fühlen müssen, eine völlig fragwürdige Maske zu tragen. Aber wir nehmen dieses Leid, wenn auch ungern, notgedrungen in Kauf, denn Lernen, Bildung und Können sind uns, wie bereits erwähnt, um ein Vielfaches wichtiger als Corona, ein Wort, das wir schon seit einigen Wochen nicht mehr hören können. Ein Wort, das uns regelrecht zum Halse heraushängt, aber vor allem ein Wort, von dem wir im wahrsten Sinne des Wortes die Schnauze regelrecht voll haben, und zwar voll mit schlechter und verunreinigter Luft, die beim Ausatmen entsteht!

Nun aber zu der schönen, spannenden und sehr lehrreichen 30-jährigen Geburtstagsveranstaltung des TECHNOSEUMS, bei der wir auch die aktuelle Ausstellung Energie erleben genießen durften. Energie beruht ja auch dem Energie-Prinzip, das wir jeden Tag erleben dürfen. Egal, ob Sonne, Luft, Wind und Wasser, also die vier Elemente, mit denen die Menschen schon seit langer Zeit Energie gewinnen, um etwas zu bewegen, zu vereinfachen oder zu erwärmen, Energie ist wirklich überall vorhanden.

Die großen Protagonisten, Albert Einstein, Werner von Siemens oder auch Robert Mayer, fingen damit an diese vier Elemente zu kombinieren, und die ständigen Drehbewegungen erzeugten irgendwann etwas Neues, nämlich Strom, ein sehr wertvolles Gut, ohne dass wir wahrscheinlich nicht mehr leben und existieren könnten. Fast alles benötigt Strom oder zumindest eine stromähnliche Energie. Wie schwer es ist Strom zu erzeugen, das durften wir heute mal hautnah erleben, denn die Verantwortlichen hatten eine Station aufgebaut, an der wir Energie mit der Hilfe eines Heimtrainer erzeugen konnten, sprich trippeln.

 

Auch der Vorläufer des elektrischen Stroms – die Kohle – war ausgestellt, sowie eine bildschöne Vernissage alter Kochherde und wertvollen Öfen. Das TECHNOSEUM verknüpfte wie so häufig Geschichte mit Aktualität. „Was war früher? – Was ist heute?“ – Der Spur eines durchsichtigen, bunten Netzwerk-Kabelsalates folgend, gelangten wir zu einer modernen LED-Leinwand auf der wir die Geschichte der Energie abrufen konnten.

Jede Menge wichtiger Basisinformationen waren hier versteckt und genial miteinander verknüpft. Durch Drücken der jeweiligen App öffnete sich automatisch ein Informationsfenster, das wir verschieben und vergrößern konnten. Den Linien folgend war es dann möglich die komplette Geschichte und die Entwicklung der Energie zum Beispiel eines Jahrzehntes zu verfolgen und zu verinnerlichen.

Weiter ging es mit alten Autos und legendären Zapfsäulen aus den Fünfzigern. Goggo’s und Käseglocken. Alte Polizeiautos.Es war eine Freude diese alten Gefährten mal aus der Nähe zu betrachten.

 

Dass so eine tolle Ausstellung auch ein wenig Hunger macht, war klar, und so haben wir uns gedacht in der berühmten Arbeiterkneipe einen Tee zu trinken und eine Brezel zu essen. Zwar waren die Preise bereits im letzten Jahr ziemlich gehoben, doch was uns in diesem Jahr erwartete, das toppte sogar Preise eines Fünf-Sterne-Hotels. Zwei Tassen Tee und zwei Brezel von sehr schlechter Qualität für einen absoluten Sonderpreis von 8,40 Euro. (???) „Wir sind halt ein Museum!“, so die Entschuldigung des Mitarbeiters von der Catering-Firma Fody’s. Es wird das letzte Mal sein, dass wir hier eingekehrt sind. Vorher gehen wir, genauso wie im Anschluss an unseren Besuch, lieber in ein Hotelrestaurant und essen dort für 8,50 Euro einen Hackbraten mit Spätzle und Salat.

Nach dieser teuren Stärkung bekamen wir von einem Fachmann den Kessel einer Dampflokomotive erklärt. Das TECHNOSEUM hatte hierfür einer Dampflock den schwarzen Mantel ausgezogen, sodass wir den Kessel direkt in Augenschein nehmen konnten. Der Mitarbeiter und Hobbyheizer erklärte uns ganz genau, wie der Dampf im Kessel entsteht und wie er durch den Langkessel und den Schuss wieder entweicht. Ein durch und durch sehr interessantes Unterfangen vor allem für unseren 1. Vorsitzenden, dessen Opa väterlicherseits ja Lokführer war und noch Dampflokomotiven gefahren ist.

Danach durften wir ein Foto zum Andenken an unseren Besuch machen. 30 Jahre müssen besonders festgehalten werden, und so entschied sich Viktoria für ein Schwarz-Weiß-Bild. Noch schnell in einem Goggomobil posieren, dann ging es begleitet von Drehorgelmusik weiter auf die oberste Ebene des Museums. Hier gab es einen Einblick in die Zeit vor 30 Jahren zu sehen. „Was war in, was war modern. Und was war damals schon museumsreif?“ – Ein Autoscooter der ersten Stunde in Pink sowie aktuelle Bademode, Gebrauchsgegenstände und Spielsachen würdevoll in einer Vitrine ausgestellt. Manche Exponate luden direkt zum Grinsen ein. Es war ein sehr schöner Anblick, den uns die Verantwortlichen hier boten.

 

Zu guter Letzt gab es dann noch eine geniale Mischung aus Soft-Jazz, Funk, Soul und Swing von dem genialen Heidelberger HUUB DUTCH DUO. Das Interessante daran. Der Sänger spielte mit einem ganz neuartigen Bass, den er aus einem großen Eimer, einem Besenstil und einer Wäscheleine erstellt hatte. Der Effekt beim Auftritt war phänomenal, genauso wie unser Besuch des 30.-jährigen Jubiläums. Wir sagen wie immer Dankeschön, und freuen uns auf die nächste Sonderausstellung im Winter.

Bilder: Alexander Höfer

 

 

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