Maislabyrinth & Hirsche für Kinder


Hirsche für Kinder! – Und auf der Suche nach Schweinchen im tiefen Maislabyrinth für Fortgeschrittene!

Ra-Ru - 017. - 11. Oktober 2013_html_7a920c96Irgendwann im Leben muss sich jeder von uns einmal entscheiden, welchen Weg er geht oder welche Richtung er einschlägt. „Doch welcher Weg ist der Richtige?“ – „Ist es der erste Weg, der gerade vor mir liegt, oder der Zweite, der gleich im Anschluss darauf folgt, oder ist es vielleicht doch der Dritte, der erst ein wenig weiter entfernt beginnt? – „Gehe ich geradeaus weiter, nach rechts, oder vielleicht doch lieber nach links?“ – „Gute Frage!“ – Ob ein Weg richtig oder falsch ist, oder besser gesagt, richtig oder falsch war, kann man eigentlich immer erst dann sagen, wenn man ihn gegangen ist. „Oder?“ – Doch egal für welchen Weg und welche Richtung man sich entscheidet; spätestens dann, wenn man vor einer Wand steht, oder es nicht mehr weitergeht, merkt man, dass der Weg falsch war, und man entweder umkehren, oder einen anderen – neuen Weg einschlagen muss, um sein Ziel zu erreichen. 

Genau diese sehr wichtige Lebenserfahrung, durften wir im Hockenheimer Maislabyrinth machen, indem wir uns einen ganzen Nachmittaglang auf die Suche nach sechs Schweinchen machten. Mehr als einmal waren wir dabei gezwungen die Richtung zu ändern, und einen anderen (neuen) Weg einzuschlagen, weil es nicht mehr weiterging. Oft verirrten wir uns auch in den unzähligen Gängen des 2,5-Kilometerlangen Labyrinths, oder mussten es erneut betreten, weil wir uns urplötzliche wieder am Ausgang befanden.

So gelang es uns erst nach einer guten Stunde, in diesem Irrgarten, wo sich jeder Gang, bzw. jeder Weg, wie ein Ei dem anderen glich, alle sechs Schweinchen zu finden, und das Rätsel zu lösen.

Ra-Ru - 017. - 11. Oktober 2013_html_m3041185dEine Tag später durften wir dann im Ludwigshafener Wildpark in Rheingönnheim alles Wissenswerte über Hirsche und deren Rudel erfahren. Zweistundenlang informierte uns der Jäger Cornelius über die Verhaltensweisen dieser sehr scheuen Waldtiere. Nur ganz vorsichtig und zögerlich näherte sich das Rotwild den Besuchern sowie dem Futter, das der Jäger in das Gehege legte, um es anzulocken. Um diese prachtvollen Tiere für längere Zeit aus der Nähe beobachten zu können, mussten wir zusätzlich sehr sehr leise sein, und benötigten vor allem sehr viel Geduld, da diese Tiere aufgrund ihres Gespürs, sowohl jedes kleinste Geräusch, als auch jede kleinste Bewegung wahrnehmen können, und dann gleich darauf Reißaus nehmen. In diesem Zusammenhang erklärte uns der Jäger auch, dass sich unter den Augen der Hirsche eine Drüse befindet, die ein sehr übelriechendes Sekret ausstößt, wenn die Tiere Gefahr verspüren. Da dieser Gestank mehrere Hundertmeterweit riechbar ist, können die Hirschkühe ihre Kitze auch frühzeitig vor Gefahren oder Angreifern warnen.

Ein sehr lehrreiches Wochenende, und eine nicht minder aktionsreiche Woche mit viel Sport und sehr vielen Tonsamplebearbeitungen liegt hinter uns, und der ANIMO möchte zum Schluss nicht nur Danke sagen für dieses wunderschöne Programm, sondern er möchte sich auf ganz herzlich bei den Verantwortlichen des Histotainment Parks von Osterburken für das Zuschicken einer verlorengegangenen Jacke bedanken. Es ist schön zu wissen, dass es gerade in der heutigen Zeit noch anständige und ehrliche Menschen gibt, bei denen nicht die Regel gilt: „Alles, was man findet darf man behalten!“



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