(477) In der Weihnachtsbastelei


Basteln für Mama, Papa und die Lebenshilfe, sowie eine nervenkitzelnde Rallye rund um den Mannheimer Wasserturm auf der Suche nach der Schneeflocke und dem unsichtbaren Lebkuchenmann! 

Es war einerseits ein gewohntes Déjà vu – eine Stunde vor Programmbeginn erschütterte ein heftiges Gewitter begleitet mit starken Regenfällen die Metropolregion – andererseits, war alles wie gewohnt – pünktlich um 15.00 Uhr, also zum Programmstart, hörte es auf zu regnen, und ein strahlendblauer Himmel zierte das Firmament hinter dem Wasserturm. Das Outdoor-Basteln und die Rallye durch den Mannheimer Weihnachtsmarkt konnten also beginnen.

An der Bastelstation hatten die Kinder die Möglichkeit viele verschiedene Sachen zu erstellen. Zur Auswahl standen, zum Beispiel Weihnachtsengel, Sterne, Taschen oder auch Kerzen. Parallel dazu gab es wie schon erwähnt die Weihnachtsmarkt-Rallye, bei der wir vier Motive suchen mussten.

Kerzen haben wir schon lange nicht mehr gebastelt, und auch an einer Rallye haben wir schon lange nicht mehr teilgenommen. So versetzte uns nicht nur der wundersame Weihnachtsduft – eine Mischung aus Vanille, Zimt und gebratenen Speisen – in eine tolle Vorfreude, sondern auch die Aktionen des Kinderprogramms.

Während einige von uns heute lieber etwas basteln wollten, sauste unsere Daniella sofort nachdem sie ihre Rallye-Stempel-Karte erhalten hatte los, um die vier Symbole zu suchen. Das war gar nicht so einfach, denn die Symbole waren in Mitten der Fülle des bunten Angebotes und im leuchtenden Lichtermeer des Weihnachtsmarktes sehr gut versteckt. Ab und zu wurden sie auch von der Menschenmenge verdeckt.

So hatte unser kleines Wusel nach seinem ersten Rundgang nur ein Symbol gefunden und kam völlig verzweifelt zur Bastelstation zurück. Basteln wollte sie heute nicht wirklich, stattdessen war sie trotz ihrer kurzzeitigen Enttäuschung motiviert die restlichen Symbole zu finden.

„Auf zur zweiten Runde!“, sagte unser Vorsitzender Alexander Höfer, und machte sich gleich darauf zusammen mit ihr auf den Weg die restlichen drei Symbole zu suchen.

Aber wie schon erwähnt; diese Dinger waren richtig gut versteckt, und obwohl wir die Buden genauestens betrachteten, und unsere Blicke nahezu das komplette Spektrum einsehen konnten, fanden wir kein einziges Symbol. „Irgendwie haben wir nicht richtig geschaut“, so unser Vorsitzender zu Daniella, die mehr und mehr verzweifelte.

Also noch einmal eine Runde. Wir haben ja alle Zeit der Welt, und das Wetter war geradezu ideal für dieses Unterfangen, das sich in der Dämmerung immer mehr zu einem wunderbaren Streifzug entwickelte.

Abermals vorbei an Ständen, deren Auswahl in schönen und frohen Farben leuchteten, vorbei an den Essensbuden, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen ließen, ging die fieberhafte Suche weiter. Und siehe da, wir fanden das zweite Symbol, das genial als Preisliste getarnt an einem Stand hing. Schnell den Stempel abgeholt, und weiter ging es, hinein, in den großen Weihnachtsdschungel auf der Suche nach den letzten beiden Symbolen.

„Wieder nichts!“ – Es war zum Verrücktwerden. „Wieso sehen wir diese beiden Symbole nicht?“ – „Waren sie wirklich so gut versteckt, oder wurden sie vielleicht auch von der immer größeren Anzahl von Menschen verdeckt?“ – Wie dem auch sei. „Auf in die vierte Runde!“

Parallel dazu lief die Bastelaktion vor der Bühne munter weiter, und die Kinder konnten, nachdem sie etwas erstellt hatten, mit dem Weihnachtsmann posieren, bekamen dafür ein professionelles Sofortbild, und durften auch einmal in den großen Geschenkesack greifen, der ihnen von einem Christkind offeriert wurde.

Mannheim bot sich an diesem Tag wieder unglaublich gabenfreudig. Während die Kinder an der Bühne mit leckeren Kleinigkeiten beschenkt wurden, war unsere Daniella am Rande des Nervenzusammenbruchs, denn sie hatte die beiden ihr noch fehlenden Symbole immer noch nicht entdeckt. Da half auch das kleine Trostschokolädchen nichts, dass sie zwischendurch von einem Weihnachtsmann erhielt.

      

Kurz darauf, war die Freude allerdings riesengroß. „Die Schneeflocke“, das dritte Symbol war gefunden, und der Stempel auf der Rallye-Karte verewigt. „Jetzt fehlt nur noch der Lebkuchenmann“, was sich sogar reimt, denn die fünfte Runde begann.

„Wo war dieser bloß versteckt?“ – Nochmals die Seiteneingänge und Querstraßen des Weihnachtsmarktes kontrollieren, hier schauen und da schauen, doch der Lebkuchenmann blieb verschwunden. Unsichtbar. Die Zeit lief ab, nur noch 30 Minuten blieben bis 17.00 Uhr zu großen Verlosung. Bis dahin mussten wie den Lebkuchenmann gefunden haben. Also noch einmal „Rein ins Getümmel, Augen auf, noch langsamer die Buden durchforsten, und nochmals alles genauesten überprüfen!“

Aber wieder nichts. Schon ein wenig traurig den Rückweg antretend, blinkte uns plötzlich an einer Ecke ein gelb-grünes Schild entgegen. „Da, da ist es, genau hinter dieser großen Menschenmenge!“ – Jetzt nur schnell zum Stand zurück, und noch ein paar Sachen für die Kinder der Lebenshilfe basteln, und dann abwarten auf die Verlosung. Gewonnen haben wir zwar am Ende nicht, aber wir hatten einen tollen und teilweise auch sehr aufregenden Tag auf einem wunderschönen Weihnachtsmarkt.

 

 

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