(425) ABENTEUER ENERGIE


ANIMUS-KLUB-KIDS bekamen fünf Stunden energiereiche Eindrücke! – EXPLORE SCIENCE 2017 bot alles rund um die Energie und schoss Wasserraketen hoch über den Campus des Luisenparks!

      

Die Explore Science von der Klaus Tschira Stiftung ist eine der lehrreichsten Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche in der Metropolregion Rhein-Neckar. Aus diesem Grund darf sie auch auf unserem Programmplan nicht fehlen. In diesem Jahr drehte sich alle rund um das Thema Energie, und die Verantwortlichen hatten mit einer Fülle von Kooperationspartnern – Institutionen, Vereine und Schulen – insgesamt 44 Stationen im Luisenpark aufgebaut, die für alle Altersklassen etwas Interessantes anboten.

So gab es zum Beispiel in der Festhalle Baumhain neben einem sehr unterhaltsamen Showprogramm einen Energieparcours, der mit sehr vielen Überraschungen aufwartete, und mit Monnem Bike eine Station hatte, an dem man etwas ganz Geniales mit dem Fahrrad machen konnte.

Wie immer möchten wir euch einen tieferen und persönlicheren Einblick in die vielen Dinge geben, die wir an diesem interessanten Tag erleben und erlernen durften. Da war, wie bereits schon erwähnt, der Energieparcours mit unzähligen Kleinstationen. Hier konnten wir zum Beispiel erlernen, dass die Sonne jedes Jahr 15.000 Mal mehr Energie auf die Erde herabstrahlt, als alle Menschen auf der Welt zusammen Energie im Jahr verbrauchen. An einer anderen Stationen bekamen wir einen Einblick in die „Magische Kugel“, oder anders gesagt, wir erfuhren durch das Berühren der Kugel, wie Elektronen funktionieren.

In allem, was wir tun, steckt Energie, egal ob beim Essen, beim Laufen oder beim Fahren. Wir müssen sie nur umwandeln. Wie das genau funktioniert, konnten wir an einer Station erfahren, an der wir 35 Sekunden an einer Kurbel drehen mussten, um drei Glühbirnen zum Leuchten zu bringen. Bei dieser Leistung haben wir gerade mal exakt eine stolze Kilokalorie verbraucht. Zum Abnehmen ist diese Methode also nicht wirklich geeignet. Aber wir konnten erkennen wie viel persönlicher Aufwand notwendig ist, um Energie zu erzeugen.

Höhepunkt in der Festhalle, war für uns jedoch die Fahrrad-Rennbahn. – „Fahrrad-Rennbahn?“ – Wir wissen jetzt nicht genau, ob sie so genannt wird. Aber hier konnten wir durch Fahrradfahren die Rennautos in Bewegung setzen. Je fester wir in die Pedale traten, desto schneller sausten die Wagen durch das aufgebaute Areal, und wenn wir zu schnell trippelten, dann flogen sie auch aus der Kurve hinaus.

Vor der Festhalle gab es neben dem Löwenzahnbauwagen für Kleinkinder auch eine hochinteressante Station, bei der wir uns mittels zweier Parabolspiegel über eine Distanz von 10 Metern im Flüsterton unterhalten konnten, und dabei jedes Wort verstanden. Der Flüsterfernsprecher heißt dieses Phänomen, das allerdings nur dann funktioniert, wenn niemand zwischen den beiden Parabolspiegeln steht.

Weiter ging es mit dem Bereich für Grundschüler und Kleinkinder auf der Spiel- und Freizeitwiese. Hier hatte das Haus der Astronomie aus Heidelberg eine Reihe von Versuchsstationen aufgebaut, die uns auf die Spur der Sonnenenergie führten. Ist es möglich Sonnenlicht zu zerlegen, oder hat die Sonne eine Lieblingsfarbe, und wie sind die Strahlen farblich verteilt? – Diese Dinge konnten wir hier erfahren.  

Bei den Schülern des Carl-Bosch-Gymnasiums aus Ludwigshafen durften wir mit einer großen Aktenklammer und einem Gummi ein „Auto“ bauen, oder besser gesagt ein Fahrzeug mit zwei Rädern, welches sich dann durch das Drehen des Gummis in Bewegung setzte. „Was das geht nicht?“ – Und wie das geht. Das geht sogar richtig ab. Auch andere Phänomene aus dem Maschinenbau, die Energie erzeugen können, waren an dieser Station aufgebaut und durften erkundet werden. Auch hier  gab es eine Rennbahn, bei der die Wagen allerdings nicht mit dem Fahrrad, sondern mit Handkurbeln in Bewegung gesetzt werden mussten.

      

Nach einigen Spielerein und dem Bau eines Katapultes, sowie einer Pumpe, mit denen man jeweils einen Styroporball durch die Luft schießen konnte, rückten wir in den Bereich „5. bis 13. Klasse“ vor. Hier wurde es für uns schon wesentlich interessanter, denn hatten die Verantwortlichen schon schwierigere und komplexere Versuchsstationen aufgebaut.

Beim Dynamikum Science Center Pirmasens gab es kreatives Holzspielzeug zum Zusammenbauen. Das verflixte „T“, brachte uns beinahe zum Wahnsinn, und dass, obwohl es nur aus vier Puzzleteilen zusammengebaut werden musste. Pendelbillard konnten wir hier ebenfalls spielen, und dabei erlernen wie man durch Schwingung Gegenstände in Bewegung setzt, oder buchstäblich vom Platz fegt.

An der GIS-Station des Klaus-Tschira-Kompetenzzentrums für digitale Geomedien bekamen wir von den Verantwortlichen die erneuerbaren Energien vorgeführt. Anhand eines Modells durften wir hier Windränder anordnen. „Welches ist der beste Platz für ein Windrad? – Und wo dürfen Windräder auf gar keinen Fall aufstehen?“ – Signale zeigten uns an, ob wir mit unseren Vermutungen richtig lagen. Die Verantwortlichen erklärten uns hierbei auch ganz genau wie Windkraft eigentlich funktioniert und wie die Energie ins Netz eingespeist wird.

Weiter ging es mit dem Bau eines Luftwirbels beim Verlag Spektrum der Wissenschaft aus Heidelberg. Hier konnten wir mit Strohhalmen und einem Luftballon einen Wirbel erstellen. Nach Aufblasen des Luftballons, drehte sich eines der Röhrchen dann wie ein Propeller um die eigene Achse.

Danach durften wir eine Hefezelle erstellen. Die Mitarbeiter der Heidelberger EMBL hatten die Energie der Hefe in den Mittelpunkt ihrer Präsentation gestellt. „Warum geht die Hefe bei Backen auf, und wie muss eine Hefezelle eigentlich beschaffen sein, damit sie beim Backen einen derartigen Effekt erzielt?“ – Diese beiden Fragen konnten wir nun durch den originalgetreuen Nachbau einer Hefezelle beantworten erlernen. Auf eine runde Reiswaffel wurden mit Zuckerguss die einzelnen Bestandteile der Zelle in Form von Gummibärchen und Bonbons richtig positioniert, sodass wir am Ende nicht nur eine originalgetreue, sondern auch schmackhafte Hefezelle, wenn auch nicht lange, in Händen hielten.  

Beim Lessing-Gymnasium aus Lampertheim drehte sich alles um die Frage: „Woher kommt die Energie der Zukunft?“ – „Kommt sie von der Sonne, kommt sie aus dem Meer, oder vielleicht doch aus Zitronen?“ – „Was Zitronen?“ – Ja, richtig gelesen. Zitronen sind aufgrund ihrer Säure ein sehr guter Energieleiter. Vor knapp zwei Jahren schon beim Makerspace im DAI auf dieses Phänomen aufmerksam geworden, bekamen wir heuer ein angenehmes Déjà vu, und zusätzlich noch eine Innovation vor Augen geführt. Drei 15-jährige Schüler haben nämlich etwas ganz neuartiges entwickelt, nämlich einen energiebringenden Schattenspender. Gemeint ist hier eine Solarjalousie, die sich, je nachdem wie die Sonne gerade steht, selbständig positioniert, um die höchstmögliche Energie zu speichern.

Zum Finale der Explore Science gab es dann als besonderes Special noch den traditionellen Bau von Wasserraketen. Da diese Attraktion nur samstags angeboten wird, kommen wir leider nicht jedes Mal in den Genuss dieses Highlights. Aber in diesem Jahr konnte unser Slawa zusammen mit einem Verantwortlichen eine Rakete erstellen, die wenig später gut 20 Meter hochschoss und danach nahezu über den kompletten Campus rund um die Seebühne flog.

Fazit: Die Explore Science war auch in diesem Jahr wieder ein ganz großartiges Erlebnis, bei dem wir wie immer sehr viel spielerisch erlernen konnten und unheimlich viel Spaß hatten. Wir freuen uns schon auf 2018. 



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