(564) Sound of Stuttgart


Schallplattenspieler! – Kassettenrekorder! – CD-Spieler und MP3-Player! – Stuttgarter StadtPalais bot eine geniale Sonderausstellung mit kongenialem BAUMIT-Workshop!

      

Willkommen zum 2. Teil unserer diesjährigen Stuttgart-Reihe. Wie bereits schon im vorherigen Bericht über das PORSCHE-Museum erwähnt, hat unser Vorsitzender im Vorfeld mal wieder Großartiges für uns ausgearbeitet. Nicht nur, dass wir zeitnahe und wie gewohnt absolut stressfrei von Programm zu Programm fahren konnten; nein, er berücksichtigte dabei auch die Programmvielfalt und den Abwechslungsreichtum. So gab es nach Autos und Technik nun für uns Stuttgarter Stadtgeschichte, verbunden mit einer großartigen Sonderausstellung, was Sound und Akustik betrifft, und zusätzlich noch einen BAUMIT-Workshop.  

Im Museum selbst durften wir leider keine Fotos machen, zu kostbar und wertvoll sind und waren die Ausstellungsstücke, sowie der Blick auf die einzelnen Schätze, die diese bildschöne Residenz zu bieten hat.

Allerdings erwartete uns im Foyer des Museums, ähnlich wie beim „Who-Am-I-Rap-Workshop“ auch eine fette DJ-Anlage, an der wir den Sound of Stuttgart produzieren durften. Dass sich unsere Kiddies diese Möglichkeit natürlich nicht entgehen ließen, war klar, und da einige von ihnen durchaus mit solchen Geräten schon eine gewisse Erfahrung hatten, erklangen alsbald fette Beats, treibende Hypes und gemischte Sounds mit Vocals und Hooklines durch das Museum. Mit dem Lautstärkeregler hatten sie allerdings noch ein kleines Problem, und so wurden uns hin und wieder die Ohren ganz kräftig durchgeföhnt.

Nachdem jedes unserer Kinder einmal ein paar Sounds gemixt, zwischendurch gescratcht oder ein paar Beats produziert hatte, gingen wir dann tief hinein in die Dunkelheit von „Sound of Stuttgart“.

Hier erwartete uns im Vorfeld die epochale Entwicklung der Musik. Angefangen von Grammophon, über den Schallplattenspieler, den Kassettenrekorder, den CD-Player bis hin zum modernen MP3-Player waren die wichtigsten Vertreter der Musikwiedergabe ausgestellt, und durften von den Besuchern auch ausprobiert werden. Koinzident war der Wunsch unseres Vorsitzenden Alexander Höfer am Morgen mal wieder das Album „Wish You Were Here“ von PINK FLOYD zu hören, welches ihm hier als Schallplatte wie auf dem Präsentierteller zum Anhören zur Verfügung gestellt wurde.

In der Ausstellung selbst kann man in speziellen Soundkabinen nicht nur sämtlichen Stuttgarter Stadtgeräuschen lauschen, sondern auch Schwäbisch lernen, und des donn aa nochbabble, wie’s Äffle uns Pferdle mit irm „Sodele, unn waasele“ – „Bobbale un Schobbale“

Das absolute Highlight dieser genialen Ausstellung war für unsere Kids allerdings ein riesiger Soundraum in dem sie mystische Klänge mit Mikrophonen, und vielen Requisiten eines Geräuschemachers erzeugen konnten. Perfekt mit Equalizern entweder extrem verfremdet, verzerrt oder verhallt, erklangen diese Geräusche in einem Soundbrei, der einem Mark und Bein erschüttern ließ.

Nach einem intensiven Blick in die Stuttgarter Stadtgeschichte fanden wir uns dann pünktlich zum BAUMIT-Workshop ein, den die Verantwortlichen im Keller des Hauses platziert hatten. Fortan durften wir auch wieder fotografieren, sodass wir die nächste Stunde unseres Stuttgart-Erlebnisses wieder mit Bildern dokumentieren können.

Beim BAUMIT-Workshop, den wir speziell für unsere Gruppe gebucht hatten, geht es darum Stuttgart neu zu gestalten und bestimmte Gebäude oder Verkehrswege zu bauen. Hierfür standen den Kindern jede Menge robuste Bausteine zur Verfügung, die sie frei nach Belieben zusammensetzen konnten.

        

Nach einem kleinen Warm-Up und einer Vorstellungsrunde ging es dann richtig zur Sache. An einer Litfaßsäule bekamen unsere Kiddies ihre Aufgabe zugeordnet, und damit alle Kinder gleichzeitig etwas bauen konnten, teile die Workshop-Leiterin Frau Irena Sordyl sie in zwei Vierer-Gruppen ein. Fortan durften die Jungs eine Fabrik errichten und die Mädchen ein Haus bauen. 

Obwohl ausreichend Steine vorhanden waren, zeigte sich das jeweilige Unterfangen nicht gerade einfach, denn die Steine waren von unterschiedlicher Größe und Beschaffenheit. Da gab es Quadrate, Rechtecke, Dreiecke, Rhomboide und pyramidenähnliche Teile etc. Diese alle so zusammenzustellen, dass das Gebäude nicht zusammenfällt, oder vielleicht sogar Eingänge simuliert werden können, war schon eine etwas größere Herausforderung.

       

20 Minuten hatten die Kinder nun Zeit ihre Fabrik, bzw. ihr Haus zu bauen, und dabei an so viele Dinge wie möglich zu errichten. Eine Fabrik braucht zum Beispiel einen Schornstein, ein Haus durchaus auf einen Vorgarten und einen Parkplatz usw. Fieberhaft bauten sich unsere Kids nun in einen regelrechten Rausch hinein, um in der vorgegebenen Zeit das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Hier bekamen die Jungs auch Unterstützung von ihren Vätern, denn der Fabrikschornstein wuchs ziemlich schnell auf eine Höhe hinauf, die sie alleine nicht mehr bewerkstelligen konnten. Fortan bestand auch Helmpflicht, denn die Gefahr, dass der Schornstein bei den weiteren Bauarbeiten einstürzen könnte, war durchaus gegeben.

        

Nachdem beide Gruppen ihre Aufgaben bravourös gelöst hatten, durften sie ihre Gebäude abwracken. Dafür hatten die Verantwortlichen mehrere Abrissbirnen im Raum aufgehängt. Das Zerstören der Gebäude ging für unsere Kids aber auch ganz unkonventionell. Sie mussten entweder einfach in die Gebäude hineinlaufen, oder die Steine mit Händen herausboxen oder mit Füßen heraustren.

Zum großen Finale durften die beiden Gruppen aus allen vorhandenen Steinen jeweils eine riesige Wand bauen, und diese danach ebenfalls einreißen.

        

Was wir sonst noch alles an diesem Tag in Stuttgart „gerissen“ haben, das erfahrt ihr am Mittwoch hier auf unserer Homepage.

 

 

Diese Berichte könnten euch auch interessieren:

70 Jahre PORSCHE MBM 2015 Zusammen klappt’s Wieso, Weshalb, Warum?
Benz 46

 

Int. Museumstag 2018 Tour der Kultur 2018 Polizeihubschrauberstaffel MBM 2014
Hub 27

 

 

 

ANIMUS KLUB

Wir reißen die tollsten Programme für Kinder und Jugendliche! 

        

„Hat euch unser Bericht gefallen?“ – Wenn ja, dann würden wir uns über euer „Like“ und einen Kommentar auf Facebook sehr freuen. Vielen Dank