(608) Zweier schreiben ist cool! – (3)


Das regelmäßige Wiederholen des Erlernten und der Vater als Lernvorbild sind zwei weitere ganz wichtige Grundvoraussetzungen für ein gutes Lernen! – Unser Lernworkshop geht in die dritte Phase!

Im dritten Teil unseres Lernworkshops, den wir nun mit dem positiven Titel: „Zweier schreiben ist cool!“ präsentieren möchten, beschäftigten wir uns primär mit zwei für das Lernen ganz wichtigen Themen. Erstens, dem regelmäßigen Wiederholen des Erlernten – selbst der beste Profi oder das größte Talent muss ständig, tagtäglich, fleißig üben, um bestimmte Dinge irgendwann aus dem FF zu können und zweitens, dem Lernvorbild der Eltern.

Das Wiederholen des Erlernten ist deshalb so wichtig, weil wir beim Wiederholen bereits vorhandenes Wissen und Können nochmals kopieren und verinnerlichen. „Übung macht den Meister!“

Hinsichtlich des Lernvorbildes der Eltern, stellte unser Vorsitzender Alexander Höfer eine Behauptung in den Raum, die wir immer häufiger in unserem Alltag – in der Schule, am Arbeitsplatz und in der Freizeit zu hören bekommen – nämlich: „Männer und Frauen sind gleich!“ – Dass diese Aussage nicht wirklich richtig ist, oder besser gesagt absolut falsch, das bekam unser Vorsitzender prompt von unseren Mädchen Daniella und Lena gesagt, die hier gleich einmal ihr Veto einlegten, und ihm ganz klar deutlich machten, dass Männer und Frauen nicht gleich sind. Denn wenn sie gleich wären, dann könnte der Mann ab morgen auch Kinder kriegen und die Frau hätte einen „Pippi“. 

Allein dieses lustige Zitat belegt eindeutig, dass Männer und Frauen eben nicht gleich sind. Im Gegenteil. Männer und Frauen sind sogar grundverschieden!“ – Und das nicht nur in dem gerade erwähnten körperlichen Unterschied. Männer und Frauen haben auch unterschiedlich ausgeprägte Gehirnhälften. Der Mann hat in der Regel eine wesentlich besser und stärker ausgeprägte linke Gehirnhälfte, während bei der Frau im Normalfall die rechte Gehirnhälfte, insbesondere das Gefühls- und Sprachzentrum um ein Vielfaches besser entwickelt ist. Aus diesem Grund lernen Jungs und Mädchen auch anders, und aus diesem Grund haben sie auch andere Stärken und Fähigkeiten. Und weil sie andere Stärken und Fähigkeiten haben, können sie auch bestimme Dinge entweder besser oder nicht so gut, und deshalb haben sie auch im erzieherischen Bereich andere Aufgaben für ihre Kinder zu übernehmen und zu gewährleisten. Männer und Frauen sind nicht gleich, wohl aber gleichwertig. Das ist ein ganz großer Unterschied. 

Wenn es nun um das Thema „Lernen“ geht, dann rückt einer der beiden Eltern unmittelbar in den zentralen Mittelpunkt der Erziehung, nämlich der VATER. Der VATER ist das Lernvorbild für die Kinder und nicht die Mutter. Die Mutter hat eine völlig andere Rolle und ganz andere und sehr wichtige Aufgaben innerhalb der Erziehung zu gewährleisten, auf die wir im nächsten Teil unserer Reihe noch ausführlich zu sprechen kommen werden.

„Warum ist der Vater das Lernvorbild?“ – Das ist eigentlich ganz einfach erklärt. Der Mensch ist ein Säugetier, und alle Säugetiere sind Herdentiere. Und jede Tierherde – egal welche, ob das die Löwen sind, die Tiger, die Elefanten, die Giraffen, die Zebras etc., alle Herden werden von einem männlichen Tier angeführt. Warum ist das so?“ – Auch das ist ganz einfach zu erklären, und wir möchten es euch hier so erklären, wie es uns unsere Animus-Klub-Kids im Workshop erklärt haben.

Der Mann ist von beiden der Stärkere, der Beschützer. Er hat mehr Kraft und Energie. Deshalb kann er schneller rennen und ausdauernder laufen. Er kann höher und weiter springen und werfen. Er kann sich besser verteidigen, und er, so ergänzte unser Vorsitzender Alexander Höfer, hat auch ein wesentlich schnelleres Reaktionsvermögen und die besseren Überlebens- und Gefahreninstinkte. Des Weiteren verfügt der Mann, wie bereits schon erwähnt, über die wesentlich besser ausgeprägte linke Gehirnhälfte, die das Organisations-, Planungs- und Entscheidungskompetenzzentrum beinhaltet.

Weile diese Fähigkeiten beim Mann um ein Vielfaches besser ausgeprägt sind, als bei der Frau, führt der Mann die Herde an. Aus diesem Grund gibt es auch keine einzige Männerfußballmannschaft, die von einer Frau trainiert wird. Selbst die Frauenmannschaften werden in der Regel von Männern trainiert.

Der Mann ist verantwortlich für die Existenzsicherung und das Überleben der Herde, bzw. seiner Familie. Aus diesem Grund übernimmt ein guter Mann, bzw. ein guter Vater auch stets die Verantwortung für seine Familie, seine Kinder, und natürlich auch für das Lernen der Kinder und das Fördern ihrer Talente und Fähigkeiten. Der Vater bringt den Kinder Fleiß bei, oder lebt ihnen vor, dass sie sich Mühe geben sollen. Er vermittelt ihnen seine Fähigkeiten und Fertigkeiten, sein Wissen und Können. Das beste Beispiel dafür sind die traditionellen Handwerksbetriebe. Der Urgroßvater war Bäcker, der Großvater war Bäcker, der Vater ist Bäcker, und der Sohn wird jetzt auch Bäcker. „Er bekam das Talent in die Wiege gelegt, oder er hat das Talent von seinem Vater geerbt!“, das sind in diesem Zusammenhang berühmte Zitate.

Der Vater spielt und tobt mit den Kindern. Er spielt mit den Kindern Ball. Er klettert. Er tobt mit seinen Kindern, spielt fangen. Er baut Sandburgen. Er bringt den Kindern durch seine aktive Beschäftigung Sicherheit und Selbstbewusstsein bei.

Wenn der Vater seiner erzieherischen Aufgaben gerecht wird, spricht die Schule und die Freizeit seiner Kinder begleitet, und die Fähigkeiten seiner Kinder fördert, und diese auch geistig anfordert, dann haben die Kinder die allerbesten Grundvoraussetzungen etwas zu erlernen, und aus ihren Interessen richtig gute Fähigkeiten zu machen.

Fehlt der Vater, oder kommt er dieser wichtigen Verpflichtung nicht nach, bzw. nicht ausreichend genug nach, dann wird nicht nur das Lernen, sondern auch das Sozialverhalten, insbesondere beim Jungen sehr häufig problematisch, denn ihm fehlt dann das wichtige Lernvorbild als Orientierungshilfe. Ist kein Vatervorbild vorhanden, oder nur ein schlechtes Vorbild, dann kann der Junge auch seine spätere Rolle als verantwortungsbewusster Mann und guter Vater nicht richtig erlernen.

Genau hier haben wir das größte Dilemma der letzten 25 Jahre. Es wachsen immer mehr Jungs heran, die ihre verantwortliche Rolle als Mann nicht erlernen oder nicht erlernt haben, geschweige denn wissen, welche verantwortlichen Aufgaben ein guter Mann hat, und was ein guter Mann machen muss.  

Das ist für unseren Vorsitzenden auch ein Hauptgrund dafür, warum sich immer weniger Männer berufen fühlen in den pädagogischen Bereich zu gehen, weil sowohl der Beruf des Pädagogen als auch der Beruf des Lehrers sind männliche Berufe. Der Lehrer ist das Vorbild. Zum Lehrer schauen die Kinder auf. Ein sehr guter Lehrer genießt immer das wesentlich höhere Ansehen bei den Kindern. Der Mann ist der bessere Lehrer. Er kann Kinder besser begeistern und mitreißen – motivieren. 

Da immer weniger Männer sich berufen fühlen hier Verantwortung zu übernehmen, sind unsere Kinder fast überall – in der Familie, im Kindergarten, in der Schule, im Schülerhort, bei der Hausaufgabenbetreuung, und mittlerweile auch in den Jugendtreffs, überwiegend nur noch von Frauen umgeben, die ihnen alles, nur kein männliches Vorbild vorleben können. Und da wir immer weniger Jungs haben, die innerhalb ihrer Kindheit Fähigkeiten oder berufliche Passionen entwickeln, und folgerichtig, nach ihrer Schulzeit nicht wissen, was sie machen sollen, weil sie nichts haben, was sie wirklich interessiert, und auch ansonsten keine besonderen Kenntnisse mitbringen, brauchen wir jährlich Hundertausende Facharbeiter aus dem Ausland, insbesondere für das Handwerk.

Der Vater ist aber noch aus einem ganz anderen Grund sehr wichtig für den Jungen und seine Entwicklung. Jungs und Mädchen sind nämlich nicht nur äußerlich und von ihren Gehirnfunktionen verschieden, sondern auch innerlich. Der Junge verfügt im Gegensatz zum Mädchen über ein Hormon, das sich Testosteron nennt. Das Testosteron verursacht, dass der Junge mehr Kraft, mehr Ausdauer, eine höhere Schnelligkeit, ein besseres Reaktionsvermögen und auch wesentlich mehr Aggressivität und Energie ins sich trägt, als ein Mädchen. „Ein achtjähriger Junge hat in der Regel zehnmal mehr Energie als eine 40-jährige Frau!“, so unser Vorsitzender.

Bevor ein Junge lernen kann, und jetzt dürfen bitte gerne einmal alle Ritalin-Befürworter und Medikamentenverfechter herhören, muss sich erst einmal der Testosteronspiegel im Einklang, sprich, in einer Balance befinden. Solange der Junge seine überschüssige Energie nicht positiv kanalisieren kann, ist er nicht wirklich in der Lage sich gut zu konzentrieren oder etwas zu lernen. „Wenn ich dem Jungen aufgrund seiner „Hibbeligkeit“ jetzt Ritalin oder einen anderen Beta-Blocker verabreiche, dann wird er zwar ruhig, bzw. ruhiger, hat aber immer noch keinen Vater, der dieser erzieherischen Aufgabe gerecht wird.“  

„Wie bringe ich nun diese enorme Energie in Einklang?“ – Wie bereits schon erwähnt verursacht das Testosteron mehr Aggressivität, mehr Ausdauer, mehr Kraft, mehr Schnelligkeit etc. Motorische und sportliche Anforderungen sind daher sehr sinnvoll. Der Testosteronspiegel kann aber nicht nur durch sportliche Aktivitäten in eine Balance gebracht werden; er kann auch durch geistige Anforderungen und Muse, sowie die Entwicklung von Passionen, in einen Zustand gebracht werden, dass der Junge nach intensivem Ausüben dieser Tätigkeiten unheimlich gut lernen kann. Verantwortlich dafür den Testosteronspiegel in eine Balance zu bringen ist der Vater, weil auch er über das Testosteron verfügt, und weiß – oder wissen sollte – wie man dieses in eine gesunde Bahn lenkt. Er zeigt insbesondere dem Jungen in der Kleinkindphase – im Kindergartenalter von drei bis sechs Jahren – wie er seine Energie kanalisieren kann, und findet durch seine aktive Beschäftigung auch die Fähigkeiten und Talente seines Sohnes, bzw. seiner Kinder heraus.

Kurzum, unser Vorsitzender hat bis zum heutigen Tage noch kein einziges Kind kennengelernt, bei dem ADHS, HKS oder auch eine Lese- und Rechtschreibschwäche diagnostiziert wurde, wo der Vater seine verantwortliche Rolle als Vater, gegenüber dem Kind, und insbesondere gegenüber dem Jungen, wirklich in vollem Umfang erfüllt hat. Im Gegenteil. Alle betroffenen ADHS-Kinder oder Schulversager, die unser Vorsitzender in den letzten 25 Jahren kennenlernen durfte, wuchsen in dysfunktionalen Familien auf, in denen entweder überhaupt keine Väter anwesend waren, oder die Väter nur bedingt ihrer väterlichen Pflicht im Rahmen der Erziehung nachkamen. Erschwerend gesellte sich hier meist noch hinzu, dass den ADHS-Kindern nicht nur die Väter als Lernvorbild fehlten, sondern häufig auch noch die Mütter ihre Fürsorge nicht wirklich gut gewährleisteten, oder maßlos überfordert waren. Was hierfür die Ursachen sind, und welche wichtigen Aufgaben die Mutter innerhalb der Erziehung der Kinder hat, darüber berichten wir in unserem nächsten Teil „Zweier schreiben ist cool!“

Bilder: Alexander Höfer

 

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ANIMUS KLUB

Wer das Lernen nicht lernt, erlernt ein Können niemals! – (Alexander Höfer)

      

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