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(735) Neal Peart – (R.I.P.)

In Memory of Neal Peart

Er war einer der allerbesten Schlagzeuger, die es jemals auf diesem Planeten Erde gegeben hat. Er konnte wie kein Zweiter sein Schlagzeug singen und tanzen lassen. Ihn live auf der Bühne zu sehen, wenn er eines seiner abgefahrenen und virtuosen Schlagzeugsoli spielte, war jedes Mal eine Augenweide. Es waren unvergessliche Momente, die er uns mit seinem außergewöhnlichen Talent schenkte. Genau diese Klasse hob ihn ab von der Masse, und mit dieser Klasse hob er insbesondere seine Band RUSH in den Siebzigern auf ein ganz neues und unheimlich hohes Level.

Neal Peart, der erst zu den Aufnahmen des zweiten Albums „Fly by night“ zu der Band stieß, war aber nicht nur ein exzellenter Schlagzeuger. Nein, er war auch ein hervorragender Texter und ergänzte somit das ohnehin schon kreative Musiker-Duo Alex Lifeson (Gitarre) und Gaddy Lee (Bass/Keyboards) zu einem genialen Trio, das uns Musikliebhabern fortan großartige und zeitlose Alben wie 2112, Hemisphere, Moving Pictures, Signals, Grace Under Preasure, Power Windows u.v.m. schenkte. Bei allen Alben stand manchmal mehr, manchmal weniger, aber stets das Schlagzeug so stark im Mittelpunkt, dass der Hörer irgendwann dazu geneigt war, zu versuchen, die komplizierten Rhythmusstrukturen mit den Händen mitzuschlagen.

Nach der Veröffentlichung des Albums „Test for Echo“ 1996 wurde das Leben des Schlagzeugers schwer erschüttert. Frau und Tochter starben ihm innerhalb eines Jahres buchstäblich unter der Hand weg. Seine Tochter Selena verunglückte bei einem Autounfall. Seine Frau erlag wenig später ihrem Krebsleiden. Erstmals machte die Band eine sechsjährige Pause, in der Neal sich mit einer Motorrad-Tour quasi selbst therapierte, bevor er auf dem Album „Vapor Trails“ wieder ganz kräftig und feuersprühend auf seine Drums schlug.

2012 erschien dann das letzte Studio-Album „Clockwork Angels“, das noch einmal alle Stärken und Trademarks der Band in sich vereinte. Danach wurde es allerdings sehr still um die kanadische Band, und es sickerte in Musikerkreisen durch, dass Neal unter einer sehr starken Arthritis litt, die es ihm nicht mehr ermöglichte sein Können live auf der Bühne zu präsentieren. Am 07. Januar starb der Schlagzeuger an einem Hirntumor.

Mit dem großartigen Schlagzeugsolo, das er 2005 in der Frankfurter Festhalle zum Besten gab, möchten wir an diesen tollen und sympathischen Musiker gedenken:

 

Neal Peart – Drum-Solo

 

 

 

ANIMUS KLUB

All that we can do is just survive – (Red Sector A – RUSH)

 

All that we can do is just survive
All that we can do to help ourselves is stay alive
All that we can do is just survive
All that we can do to help ourselves is stay alive
Ragged lines of ragged grey
Skeletons, they shuffle away
Shouting guards and smoking guns
Will cut down the unlucky ones
I clutch the wire fence until my fingers bleed
A wound that will not heal, a heart that cannot feel
Hoping that the horror will recede
Hoping that tomorrow, we’ll all be freed
Sickness to insanity
Prayer to profanity
Days and weeks and months go by
Don’t feel the hunger, too weak to cry
I hear the sound of gunfire at the prison gate
Are the liberators here, do I hope or do I fear?
For my father and my brother, it’s too late
But I must help my mother stand up straight

 

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