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Der Animus Klub e.V. ist ein internationaler Lern-, Spiel- und Freizeitverein für die ganze Familie und fördert Kinder und Jugendliche aus der Metropolregion Rhein-Neckar in ihren besonderen Talenten. Er steht unter dem Motto: „Ich kann etwas! – Ich will etwas! – Ich mache es!
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(762) Die Sammlung 3

Vom Penaten-Dino und den Milka-Kühen bis hin den Mecki Igeln, Pikachu und PEZ! – Mannheimer TECHNOSEUM bot eine geniale Vintage-Ausstellung unter dem Slogan „Werben & Verkaufen!“

 

Gleich vorweg. Erstmals waren wir in dem riesigen Mannheimer TECHNOSEUM so gut wie alleine. Es herrschte Menschenleere, eine Totenstille, eine regelrecht geisterhafte Atmosphäre in einer Ausstellung, die eigentlich lebendiger nicht hätte sein können. Die Angst vor CORNA lähmt und paralysiert derzeit die gesamte Bevölkerung und insbesondere die Eltern. Die Folgen dieser Ängste, insbesondere für die Kinder und deren Entwicklung, sie sind heute noch nicht wirklich absehbar. Absehbar ist für uns allerdings nur eines. Wenn diese teilweise völlig unbegründete Massenphobie vor Corona weiter anhält und die Museen in der nächsten Zeit so leer bleiben, wie wir sie derzeit erleben, dann werden sie nicht überleben können, weil die finanziellen Einbußen langfristig einfach zu groß wären. Es ist grausam, was derzeit passiert.

Die widersprüchlichen Informationen über Corona – „Die einen Medien sprechen von steigen Zahlen – (was unmittelbar Angst erzeugt) – andere Medien wiederum, sprechen von einem Rückgang – schüren eine sehr große Verunsicherung innerhalb der Bevölkerung. „Was stimmt? – Was stimmt nicht? – Was ist richtig? – Was ist falsch? – Was kann man glauben, oder was darf man überhaupt glauben? – Oder sollte man nicht einfach, so wie wir, das generelle Lebensrisiko in Kauf nehmen, und aufgrund der Tatsache, dass Kinder nachweislich nicht wirklich zu den gefährdeten Personengruppen zählen – unter Einhaltung der jeweiligen Sicherheitsvorschriften – rausgehen, Sport treiben, das Leben leben und die Ausstellungen der Museen genießen?

Wie dem auch sei. Allein die Tatsache, dass Kinder und Jugendliche nicht zu den betroffenen Personenkreisen zählen und die Wahrscheinlichkeit, dass sie an Corona erkranken, bzw. sogar sterben könnten, aktuell immer noch bei NULL Prozent liegt, erlaubt es uns, dieses überschaubare Risiko einzugehen, und vor allem ohne Angst unsere Aktivitäten anzubieten und durchzuführen.

So kamen wir in einem der größten Museen der Metropolregion Rhein-Neckar, wie bereits schon erwähnt, das erste Mal seit sieben Jahren in den Genuss einer Geisterausstellung. Aber dieser Besuch und die Eindrücke, die wir von dieser sensationellen Vintage-Vernissage mit nach Hause nehmen durften, haben sich wie immer mehr als gelohnt, und haben mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch einen sehr guten Beitrag dafür geleistet, dass unser Immunsystem durch Bewegung, Machen und Erleben noch ein bisschen stärker geworden ist.

Gleich nach dem Betreten der Sonderausstellung, durften wir in Nostalgie schwelgen, denn es fielen uns sofort ein paar ganz bekannte Werbeartikel ins Auge. Der Nivea-Wasserball, oder der „legendäre“ Fußball von Coca Cola. Die ultimative Camping-Couch von Jever, das Fanta-Badetuch, sowie die „crazy“ Milka-Schokoladen-Trainingstaschen in dem berühmt-berüchtigten, dezenten Lila oder aber auch die klassische Chiquita-Banane für den Strand zum Aufblasen. Fast alles, was das Camping-Herz begehrt, oder vielleicht auch nicht wirklich braucht, bzw. niemals brauchte, alles Nützliche oder Skurrile sowie Überflüssige, aber durch die Bank weg Kult zum Schmunzeln, war auf den ersten Metern ausgestellt und mit passenden Werbeplakaten aus den 60’ern, 70’ern und 80’ern umrahmt.

Der nächst Eyecatcher war ein geniales Auto, das mit vielen Werbeaufklebern übersät war. Jeder Besucher durfte nun, wenn er wollte, einen Aufkleber auf das Auto kleben.

 

Legendäre Spielsachen erwarteten uns im nächsten Bereich der Ausstellung. „Welche Spiele und Plüschtiere begleiteten unsere Kindheit, und welche Helden prägten unser Leben ganz entscheidend. In der Sonderausstellung des Technoseums sind sie, soweit wir feststellen konnten alle vorhanden. Von „anno Toback“ bis zur Neuzeit. Neben den ganz berühmten Vertretern wie zum Beispiel Mickey Mouse, der Biene Maya, den Schlümpfen oder Pumuckel, gab es auch eine Wiedersehensfreude mit großen Kinder-Helden, die schon lange nicht mehr im Rampenlicht stehen, wie zum Beispiel Loriots Wumm % Wendlin, s’Äffle uns’Pferdle, Snoopy, der Macki-Igelfamilie, sowie Werbeklassiker wie die Aral-Mechaniker-Püppchen, Knorrs grüne Weihnachtsmänner, grasende Plüschkühe von Milka, der Haribo-Riesengoldbär, oder die Lind-Matruschka u.v.m.

 

„Was braucht die Hausfrau, bzw. der Hausmann wirklich, oder vielleicht auch nicht?“ – Ein Streifzug durch die Entwicklung der Haushaltsprodukte der letzten 50 Jahre erwartete uns im ebenfalls im weiteren Verlauf der Ausstellung. Das OMO mit TAED-System, Persil von Henkel, das unvergleichbare Kliwa, das angeblich noch weißer wäscht oder noch weißer wusch, als alle anderen. „Noch weißer als weiß?“ – Wie geht das denn bitteschön? – Das geht doch gar nicht. Weiß ist doch Weiß. Oder nicht? – Zumindest nicht in der Werbung, die uns oft das Blaue vom Himmel verspricht, oder vielleicht das noch blauere.

Was tut man nicht alles dafür, dass man seine Produkte an den Mann oder die Frau bringt. Man verspricht ihnen in der Werbung die Heile Welt, strahlenden Sonnenschein, Lebensfreude pur und ein Ergebnis, das oft nicht einmal annähernd an das Gewünschte herankommt.

Werbung, sie dient oft auch nur dazu uns zu manipulieren, und uns dadurch zu einem Kauf eines Produktes zu bewegen, das wir vielleicht gar nicht wirklich brauchen, wie zum Beispiel den elektrischen Dosenöffner, der in den Siebzigern absolut „Hype“ war, sich aber nicht wirklich als praktikabel herausstellte. Schneller und einfacher geht es halt immer noch mit einem Handöffner.

„Die Sammlung 3“ macht als auch auf die Gefahren der Werbung aufmerksam. „Man soll nicht alles glauben, was einem versprochen wird, und besonders im Vorfeld ganz genau abwägen, ob man ein Produkt wirklich braucht, oder ob man auch sehr gut darauf verzichten kann.“

 

Wir bedanken uns bei den Machern dieser fantastischen Sonderausstellung, und wir versprechen heute schon, dass wir dem TECHNOSEUM, genauso wie den andere Museen und kulturellen Einrichtungen weiter unsere Treue halten werden.

Bilder: Alexander Höfer

 

 

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Wir glauben nicht alles, was man uns erzählt oder verspricht!

 

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