Du willst auch mitmachen?

Der Animus Klub e.V. ist ein internationaler Lern-, Spiel- und Freizeitverein für die ganze Familie und fördert Kinder und Jugendliche aus der Metropolregion Rhein-Neckar in ihren besonderen Talenten. Er steht unter dem Motto: „Ich kann etwas! – Ich will etwas! – Ich mache es!
Der Animus Klub e.V. ist ein internationaler Lern-, Spiel- und Freizeitverein für die ganze Familie und fördert Kinder und Jugendliche aus der Metropolregion Rhein-Neckar in ihren besonderen Talenten. Er steht unter dem Motto: „Ich kann etwas! – Ich will etwas! – Ich mache es!

(808) Wo ist der Dackel?

„Pfotenabdrücke auf dem Parkett – Schnüffeleien nach Gummibärchen und Gemäldereichtum an den Wänden! – ANIMUS-KLUB-KIDS auf Spurensuche im Kurpfälzischen Museum!

  

„Wo ist der Dackel?“ – Diese Frage ist eigentlich ganz einfach zu beantworten und dafür müssten wir auch gar nicht nach Heidelberg ins Kurpfälzische Museum fahren. Um den Dackel zu finden, müssen wir auch nicht wirklich lange suchen. „Der Dackel liegt nämlich bei unserem Vorsitzenden auf der Wohnzimmer-Couch und pennt!“ …

Ja, der Dackel, oder besser gesagt Floh, also der Hund unseres Vorsitzenden, war allerdings nicht gesucht, wobei Floh ja auch kein richtiger Dackel ist, sondern eher ein Dops (Dackel-Mops). Und hier wird es jetzt hochinteressant, denn der Dackel, den es am Internationalen Museumstag in diesem Jahr zu suchen gab, ähnelte auch eher einem Dops, sprich er hatte eine gewisse Ähnlichkeit mit unserem Floh.

Erstmals können wir aus der würdevollen Dauerausstellung des Kurpfälzischen Museums berichten, in der sich uns die Schätze und Reichtümer der Region präsentieren. Die Suche nach dem Dackel begann allerdings rückwärts und in Stückchen. So mussten wir durch den Ausgang das Museum betreten und dann insgesamt, den Pfotenspuren auf dem Boden folgend, acht Puzzleteile ausfindig machen, um am Ende den versteckten Dackel aufspüren zu können.

Das Besondere an diesem Spiel war, dass wir bei jeder Station irgendetwas Interessantes über den Dackel oder den Mops erfahren durften. „Wisst ihr, wo der Dackel eigentlich herkommt? – Oder wusstet ihr, dass es tatsächlich berühmte Dackel in den Königshäusern gegeben hat? – Also richtige Helden, Stars und natürlich auch Frechdachsen? – Ach ja, und wusstet ihr, dass im Mittelalter nur den Kaisern das Privileg oblag, einen Dackel überhaupt streicheln zu dürfen?“

 

Viel Lehrreiches und Wissenswertes gab es also zu entdecken auf der Spur den Dackel zu finden, vorbei an den historische Momenten und Ursprüngen der Kurpfalz, sowie den prächtigen und wertvollen Ölgemälden der großen Kaiser, Edelmänner und Prinzessinnen, bekannten Persönlichkeiten oder Sagenhelden wie zum Beispiel der berühmte Perkeo.

Exzellente Stuckarbeiten raubten unseren Atem und bildschönes Porzellan und Tafelgold und Silber ließen unsere Augen leuchten. Spiegel duplizierten uns kongenial beim Verinnerlichen der barocken Schönheiten der einzelnen Räume. Warme Farbkombinationen sowie der Antlitz der mächtigen Spiegelkronleuchter, die das Tageslicht wie ein Prisma von der Decke herabstrahlten, begleiteten uns weiter auf der Reise durch die künstlerischen Schatzkammern der Kurpfalz und natürlich auch weiter auf der Suche nach diesem Dackel.

 

Der angeblich berühmteste Mops war Pompey von Prinz Wilhelm I von Oranien. Er weckte 1570 mit lautem Gebell den Stadthalter von Holland und verhinderte so, dass feindliche spanische Truppen sein Herrchen um die Ecke bringen konnten. Ein noch berühmterer Held als Pompey ist unserer Meinung nach allerdings unser Floh. Dieser weckte nämlich unseren Vorsitzenden sowohl 2010, als auch 2011 spät in der Nacht und verhinderte mit dieser Aktion gleich zweimal, dass ein Feuer im Haus ausbrechen konnte.

Ja, Hunde sind immer noch die besten und treuesten Freunde des Menschen. Daran können auch die Regierenden nichts ändern. Sie werden immer die besseren Freunde sein und bleiben, weil ihre Dankbarkeit, Liebe und Treue echt und ehrlich sind.

Weiter den Pfotenspuren entlang, ging es vorbei an bildschönen in Holz geschnitzten Skulpturen. Die mystischen Wurzelmännchen des Waldes beschützten einen nicht wirklich verstecken Korb gefüllt mit Gummibärchen als Belohnung für die Kinder auf ihrer motivierten Suche nach dem Dackel.

 

Nach einer kurzen Pause verlassen wir die historische Pracht des Museums und betraten den Bereich des landschaftlichen Stilllebens und der modernen Kunst.

Hier erfahren wir, dass der Dackel auch für die Beizjagd eingesetzt wurde. Seine Aufgabe war es das Wild aufzuspüren und danach in einer Haltung zu erstarren. Gleichzeitig kommt ein Falke zum Einsatz, der das Beutetier verfolgt, greift oder niederschlägt.

Ja, der Dackel ist schon etwas ganz Besonderes, und er meldet sich stets lautstark zu Wort, wenn er nicht nur etwas Verdächtiges hört oder sieht, sondern auch wenn jemand zu Besuch kommt.

 

Auch wir werden von Zeit zu Zeit wieder im Kurpfälzischen Museum zu Besuch kommen. Viel zu interessant und bereichernd waren die spannenden Geschichten rund um den süßen Vierbeiner zwischen all den wertvollen Ausstellungsstücken. Wir sagen vielen lieben Dank dafür.

Bilder: Alexander Höfer

 

 

Diese Berichte könnten euch auch interessieren:

Schneebälle anstatt Kühe Mobile Kinderwelten Wir sind hier Confluence Sangam

 

6. Quilt-Triennale  Utopia Reiselust Reife Früchte
Hafer Gisela_Doppelportrait IMG_7434 IMG_4518

 

 

 

ANIMUS KLUB

Dackel haben etwas, was vielen Menschen fehlt: Treue, Dankbarkeit und Charakter!

 

„Hat euch unser Bericht gefallen?“ – Wenn ja, dann freuen wir uns sehr über jedes „Like“ und jede Teilung auf Facebook. Vielen lieben Dank.