(361) GAMING FOR GOOD


ANIMUS-KLUB-VORSTAND unterstützte die Tierschutzaktion von Internet of Elephants und testete im Frankfurter Social Impact Lab die Augmented Reality App „MyAmelie“!

Die Teilnahme an der Aktion Tierschutz 2.0. in Frankfurt von der Plattform INTERNET OF ELEPHANTS, war eine sehr spontane Aktion, die uns Corinna Pape von SPONSORT ermöglichte. Einzige Schwierigkeit, Frankfurt so kurzfristig mit unseren Kindern und Jugendlichen unter der Woche anzufahren, ist uns leider aufgrund der Schule oder anderen Verpflichtungen nicht immer möglich.

Dennoch handelt es sich bei diesem Projekt um eine so großartige Aktion, dass unser 1. Vorsitzender diese Sache auf jeden Fall unterstützen wollte. Zu wichtig ist das Thema Artenschutz für die Zukunft der Menschheit, und vor allem das unmittelbar damit verbundene Thema „Nachhaltigkeit“

Spendengelder reichen in der Zukunft wahrscheinlich nicht mehr aus, um die Tiere und die Umwelt in Afrika zu schützen. Deshalb haben die Initiatoren rund um den Gründer Guatam Shah in Zusammenarbeit mit den Programmierern von Little Chicken aus Amsterdam eine neues Spielgenres entwickelt. 

Unter dem Motto: „Wolltet Ihr schon immer mit Eurem Smartphone die Welt retten?“, aber auch unter dem Aspekt „Das Spielen am PC oder am Handy mal zu etwas Sinnvollem zu nützen“ trafen sich im Social Impact Lab Ende Januar renommierte Gamer, um den Pre-Release von „MyAmelie“ zu testen. Dazu bekamen sie zunächst einmal für ihr Handy oder für ihr Tablet die notwenigen Zugangscodes.

Das Ziel des Spiels ist eigentlich ziemlich einfach, um nicht zu sagen genial. Mit einer Augumented Reality App ist der Spieler sofort direkt mit der 26-jähigen Elefantin Amelie verbunden, und bekommt ihren genauen Standort angezeigt. Jetzt muss der Spieler raten, wohin die Elefantendame in den nächsten 12 Stunden laufen wird. Er muss also einen Zielpunkt setzen. Danach heißt es allerdings 12 Stunden abwarten. Um diese Wartezeit zu verkürzen, haben die Verantwortlichen beim Pre-Release eine Demoversion erstellt, die sofort anzeigte, wohin sich Amelie bewegte. Am Zielpunkt angekommen, bekommt man als Gamer noch die Frage gestellt, was sie dort gerade macht. „Essen, Trinken, Schlafen oder ihr Geschäftchen, etc…“

Das Ganze erinnert von seiner Idee her ein wenig an das Tamagotchi, den kurzzeitigen Kultschlager der Neunziger. Hier musste der Spieler in einem Ei ein virtuelles Wesen erziehen, und es regelmäßig füttern, damit es nicht stirbt, bzw. mit ihm spazieren gehen, damit es ihm nicht in die Wohnung macht. Während das Tamagotchi regelmäßig piepste, wenn es zum Beispiel Hunger hatte oder spazieren gehen wollte, meldet sich Amelie nach 12 Stunden mit dem berühmten Elefantenschrei. Nun kann man nachschauen, ob man mit seiner Vermutung richtig lag. „Wenn ja!“, dann bekommt INTERNET OF ELEPHANT Geld, um bedrohte Tierarten vor dem Aussterben zu schützen.

Das Spiel an sich, ist sehr kurzzeitig angelegt, und lässt sich dadurch problemlos jeden Tag spielen. Spannung bietet das Spiel besonders dann, wenn sich der Spieler mit der Vita von Amelie beschäftigt, bzw. ihrem Lebensweg oder besser gesagt ihrem Laufverhalten, das man ja jeden Tag mitverfolgen kann. Wenn man seinen Fokus darauf richtet, den Zielort immer annähernd richtig zu bestimmen, damit das Unternehmen Geld erhält, dann entsteht daraus schon ein gewisses Kribbeln, bzw. eine Motivation weiterzuspielen.

Der Unterhaltungshöhepunkt der Veranstaltung war dann das Darstellen bedrohter Tierarten durch die Besucher. Dabei rückten neben den Elefanten auch Affen und Pinguine in den Mittelpunkt. Für Jugendliche fehlt dem Spiel vielleicht noch eine Portion mehr Action. Ein paar Wilderer oder eine Bande Elfenbeinjäger, die hinter Amelie und ihrem Weißen Gold her sind, würden diese zwar gewährleisten, doch dann verlöre das Spiel unweigerlich an Authentizität.

      

So gab es beim Pre-Release natürlich auch jede Menge „Für“ und „Wider“, sprich Verbesserungsvorschläge, um das Spiel noch interessanter zu machen. Die Realität kann halt noch nicht mit dem Adrenalinkitzel der fiktiven oder virtuellen Welt mithalten. Das muss sie eigentlich auch nicht. Die Menschen müssen stattdessen lernen, dass der nachhaltige Umgang mit der Natur- und Tierwelt spannend genug ist, und vor allem sehr wichtige Werte in sich trägt, die für die weitere Existenz der Menschen zwingend notwendig sind.

Diese Werte zu achten, ist in der heutigen Zeit wesentlich wichtiger und bedeutsamer, als irgendwelche Action-Helden durch einen virtuellen Dschungel zu bewegen, oder irgendwelche Monster, bzw. Zombies zu beseitigen. Die Menschen darauf aufmerksam zu machen, auch das ist Ziel dieses Spieles. Mehr Informationen über das Thema und das Spiel, sowie die Zugangscodes bekommt ihr auf der Webseite Internet of Elephants. Wir bedanken uns ganz besonders bei Corinna Pape für die Einladung und die zusätzlichen Bilder. 

 

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