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(707) BRIXY PASSION

15 Jahre Kunst im Alten Pumpwerk! – Der Mannheimer Künstler Dietmar Brixy öffnete wieder sein Wohnzimmer für die Bevölkerung!

Er wohnt, man höre und staune, in dem Alten Pumpwerk unmittelbar vor dem Mannheimer Großkraftwerk. Die Rede ist von dem Künstler Dietmar Brixy, der dieses Wohnambiente für sich und seine Kunst auserwählt hat. In der Tat ist es einerseits etwas ganz interessantes, aber andererseits auch etwas unheimlich spannendes in einem Pumpwerk zu wohnen, und die dortigen Räumlichkeiten mit Kunst bis in die allerletzten Winkel zu füllen.

Seit nunmehr 15 Jahren veranstaltet Dietmar Brixy bereits seine Vernissagen, und lädt dazu jedes Jahr an drei Wochenenden interessierte und neugierige Menschen ein, ihn, und seine Kunst, zu Hause, in seinen außergewöhnlichen Räumlichkeiten zu besuchen.

Etwas versteckt und mit Natur umwachsen präsentiert sich uns ein märchenhaft schönes Gelände, das einer Mischung zwischen einem Safari-Dschungel und einer Kunst-Oase gleicht. So wehte uns gleich nach Betreten des Grundstücks der berühmte „Wow-Effekt“ entgegen, denn Brixy hat eine ganze Gartenlaube mit seiner besonderen Kunst ausgeschmückt, quasi in Beton „gemeißelte“ Werke an die Wände der Laube gehängt.

Im Innern des Pumpwerks präsentierte sich uns dann eine Kunstgalerie par excellence. Überall verzierten Bilder die Wände. Selbst sogar an die Maschinen gelehnt oder versteckt in den Treppenzwischenräumen zwinkerten uns Hunderte Werke des Künstlers entgegen. So kamen wir zunächst einmal aus dem Staunen überhaupt nicht heraus. Bildschön, extravagant und fantasievoll. Dietmar Brixy hat seinen ganz eigenen Stil gefunden, einen Stil, der dem des Fantasiezeichners Roger Dean ein wenig ähnelt. Eine Mischung aus Décalcomanie, Frottage und Grattage verbunden mit exzellenten Farbkombinationen und Spiegeleffekten.

Das ganze Pumpwerk, oder besser gesagt, die großen und sehr geräumigen privaten Wohnräume des Künstlers waren vom Keller bis zum Dachboden eingehüllt mit bunten Werken, quadratisch, rund, oder quaderförmig. Dabei gab es sowohl Unikate, als auch ganze Serien, teilweise sogar in 3D-Fortmat, also räumliche Werke zu bewundern. Die erste 3D-Serienwand, die wir uns sehr gerne mit nach Hause genommen hätten, erwartete uns im Keller, am Fuße der Treppe. Allein schon die Farbkombination – ein absoluter Hingucker. Aber auch die fantastische optische Präsentation der unterschiedlich großen und breiten Werke zog uns fest in ihren Bann.

Hier ließ es sich wahrlich aushalten. Und kurze Zeit vergasen wir sogar, dass wir uns gerade in einem Kellergewölbe eines alten Pumpwerkes befanden. Nur die stillen, aber auf Hochglanz herausgeputzten Maschinen brachten uns wieder in die Realität zurück, aus der wir doch zeitweise Brixys Kunst doch entführte und zum Träumen und Fantasieren anregte.

Jedes der einzelnen Werke intensiv in sich aufzunehmen, war uns nicht wirklich möglich. Zu groß war an diesem Tag nicht nur die Überwältigung der vielen Werke, sondern auch der sehr große Andrang seitens der Bevölkerung.

 

Die endgültige Hochachtung seines monumentalen Werkes bekam der Künstler heute allerdings für seine großartig gestaltete Wohnzimmerwand.

„Der Sommer war richtig heiß und die Sonnenuntergänge feurig rot“, so der Künstler auf unsere Frage wie er denn auf diese geniale Farbkombination aus unterschiedlichen „Gelb- und Rottönen“ kam, und diesen Bildern dieses feurige Leben einhauchte. Tatsächlich wirkt die Wand für uns primär als Gesamtkunstwerk mit den unterschiedlich großen Bildern und auch den verschiedenen 3D-Effekten. Ein absoluter und einmaliger Eyecatcher.

In der Ausstellung gab es als Kontrast noch die gedrehten Stahlplastiken und Skulpturen von Thomas Röthel zu sehen. Diese zu fotografieren, dass wir sie hier anschaulich präsentieren können, war uns aufgrund des großen Andrangs leider nicht möglich. Aber es muss im Leben auch Momente geben, die wir nur tief in unserem Innern als Memorial verinnerlichen. Und das Schöne, das wir in der „Villa Brixy“ bewundern durften, das werden wir für ohnehin immer in uns bewahren.

 

Wir bedanken uns sehr bei Dietmar Brixy für diesen neuen, fantasievollen und bildschönen Input und freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr, wenn der Künstler wieder ein ganz anderes Thema an seine Wände zaubert.

Bilder: Alexander Höfer

 

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