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Der Animus Klub e.V. ist ein internationaler Lern-, Spiel- und Freizeitverein für die ganze Familie und fördert Kinder und Jugendliche aus der Metropolregion Rhein-Neckar in ihren besonderen Talenten. Er steht unter dem Motto: „Ich kann etwas! – Ich will etwas! – Ich mache es!
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(766) Ram-it-Down-Weekend (3)

Raushämmern! – Abwracken! – Neumachen! – Gemeinsam kochen, essen und mittelalterliches Adventure-Golf spielen und zum großen Finale noch zwei Blockbuster anschauen! – ANIMUS-KLUB-MÄDCHEN rockten das zweite „Ram-it-Down-Weekend!“

 

Lange, sehr lange, haben sich insbesondere unsere Mädchen auf ein neues „Ram-it-Down-Weekend“ bei unserem Vorsitzenden Alexander Höfer gefreut. Zu genial und absolut unvergessen war und blieb das erste Wochenende, bei dem unsere Kiddies vor zwei Jahren eine komplette Gartenmauer mit dem Bello zertrümmern und unnötige Betonteile aus dem Garten unseres Vorsitzenden ausbuddeln und abwracken durften. Zwar konnten unsere Kids in den letzten zwei Jahren von Zeit zu Zeit immer mal wieder ein sehr schönes Wochenende bei unserem Vorsitzenden verbringen, dennoch bestand der große Wunsch nach einer Wiederholung und einem damit verbundenen Déjà-vu.

So ein arbeitsreiches und gleichzeitig abwechslungsreiches Wochenende zu planen und durchzuführen ist nicht ganz so einfach, wie es sich vielleicht anhört. Vor allem hängt die Realisierung eines solchen Wochenendes von mehreren Faktoren ab. Zunächst einmal benötigt es das elterliche Engagement und auch einigen Helfern, damit die Kinder auch mal unter professioneller Anleitung, die eine oder andere „coole“ Erwachsenenarbeit ausprobieren können, zum anderen benötigt es auch Kinder, die wirklich richtig „Bock“ darauf haben, auch mal etwas cooles auszuprobieren oder machen zu wollen. Dieser „Bock“ ist leider nicht mehr bei vielen Kindern vorhanden. Auch die CORONA-Zeit trägt nicht wirklich etwas Positives dazu bei, dass bei Kindern, insbesondere bei Jungs, eine Begeisterung oder eine gewisse Neugierde auf solche Chancen erweckt werden könnten. Fehlt das Engagement der Eltern oder eine Unterstützung von Helfern, dann lässt sich so ein erlebnisreiches Wochenende leider nicht durchführen.

Dieses Mal war beides Vorhanden, sowohl Eltern und Helfer, die das Projekt begleiteten, als auch ein paar ganz mutige Mädchen, die keinerlei Angst davor hatten, auch mal mit dem Bohrhammer so richtig die Fetzen und Betonteile aus dem Boden fliegen zu lassen. Hier gebührt zunächst einmal dem Papa Pawel Nadlak ein ganz großes Dankeschön für seinen unermüdlichen Einsatz. Ein weiterer ganz großer Dank gilt auch dem hochengagierten Mohammad-Ali Haydari, der aktuell von unserem Vorsitzenden als Sozialpädagoge innerhalb seiner Ausbildung betreut wird, und der uns für dieses Projekt acht spezielle Alu-Winkelleisten angefertigt hat. Ebenfalls ein ganz großes Dankeschön geht an Daniela Jakob, die dafür sorgte, dass unsere fleißigen Mädchen und Helfer nicht verhungern oder verdursten mussten.

Im Fokus des neuen „Ram-it-Down-Projektes“ standen dieses Mal das Abwracken der Betonplatten aus dem Vorgarten unseres Vorsitzenden sowie das anschließende Glätten der Erde und das provisorische Verlegen eines Kunstrasenteppichs. Hierfür hatte unser Vorsitzender wie immer alles sehr gut organisiert und vorbereitet, so dass unsere Kiddies sofort nach ihrer Ankunft Hand anlegen konnten. Hier erweckte der nagelneue Bohrhammer ein ganz besonderes Interesse bei unseren Mädchen. „Einmal so ein Gerät in der Hand halten und es damit mal so richtig krachen lassen. Das wäre schon irgendwie geil!“, so unsere Mädchen, die sich natürlich riesig darüber freuten, dass sie das dann auch gleich einmal unter Anleitung von Papa Pawel ausprobieren durften.

So wurden bis zum Mittagessen nach und nach sämtliche Betonplatten aus dem Vorgarten gebohrt. Hier zeigten unsere Mädchen unglaublich viel Power und halfen tatkräftig dabei mit, jede Menge unnötige Erde und Bauschutt aus dem Vorgarten zu entfernen.

 

Parallel dazu gab es wie immer die Relax-Phasen, in denen sich unsere Kiddies entweder der Herausforderung stellen konnten, interessante 3D-Puzzles zusammenzubauen, oder einfach nur im Garten zu chillen, Cola und Softdrinks zu schlürfen, mit den Hunden zu spielen, bzw. Kuchen zu naschen usw. Für genügend Abwechslung war also wie immer bestens gesorgt.

Um 12.00 Uhr servierten wir dann den fleißigen Mädchen und Helfern lecker Würstchen mit Pommes und richtig gut gekühlte Getränke. Während sich unsere Mädchen beim Essen begeistert darüber unterhielten, dass sie bei ihrem letzten Besuch in Frankreich festgestellt haben, dass es dort tatsächlich sehr viele Franzosen gibt, genoss insbesondere der Auszubildende Mohammad-Ali die neue und für ihn etwas völlig andere – dörflichere Atmosphäre – fernab von Ludwigshafen.

„Hier ist es sehr schön, viel schöner und ruhiger als in Ludwigshafen!“, so der Azubi, der eigentlich immer lacht und sich sehr darüber freute, dass er heute dabei mithelfen durfte, den Vorgarten neu zu gestalten.

Gut gestärkt konnten wir dann nach dem Essen gleich damit anfangen die Winkelleisten zu versenken und parallel dazu den Boden des Vorgartens zu glätten, weitere unnötige Erde abzutragen und beiseite zu schaffen. Unter „texanischem“ Wüstenstaub wurde hier noch einmal gut zweieinhalb Stunden Erde gerecht, Sand weggeschoben und gerackert, was das Zeug hielt.

Gegen 16.00 Uhr war dann der große Moment gekommen und der provisorische Kunstrasenteppich konnte auf dem Areal ausgebreitet werden. Jetzt noch kurz justieren, an der Kante zum Gartenweg abschneiden und fertig war das zweite große Arbeitsprojekt für unsere Kiddies.

Als Belohnung gab es dann unmittelbar im Anschluss eine Portion Mittelalterliches Adventure-Golf in Baiertal, eine Idee, die auch schon gut ein Jahr auf unserer Wunschliste steht. Auf einer traumhaft schönen Anlage, umringt von einem nicht weniger bildschönen, natürlichen Hintergrundambiente, durften unsere Mädchen heute Mal, in Mitten von Rittern ohne Furcht und Tadel, ihr Glück versuchen, den Minigolfballe zu Loche zu führen.

18 außergewöhnliche Minigolfstationen erwarteten unsere mutigen Damen auf diesem Gelände. Bereits bei der ersten Station erwartete uns ein Hauch „König Arthus und die Ritter der Tafelrunde“, denn das berühmte und magische Schwert „Excalibur“ zierte die Bahn in voller Pracht.

Auch auf den weiteren Stationen gab es neben total verrückten Herausforderungen auch urwitzige Begleitaccessoires zu bewundern. So stand auf einer Station Mitten in der Bahn ein traditionelles mittelalterliches „Scheißhäuschen“.

 

Klar, dass hier sofort die Neugierde unserer Mädchen geweckt war. Vorsichtig öffneten sie die Tür des Häuschens, und störten dabei einen edlen Ritter, der gerade dabei war, seine Notdurft zu verrichten.

Gut unterhalten und mit großer Motivation machten sich unsere drei Damen weiter auf eine Station nach der anderen zu meistern. Dass dabei natürlich auch einmal ein Ball auf Abwegen kam und entweder im Gebüsch oder in den rundumliegenden Felsspalten landete, erheiterten das Spiel und die Gute-Laune-Atmosphäre noch zusätzlich.

Unter dem blutigen Schwerte des Schwarzen Ritters und vorbei an urigen Wasserrädern sowie tiefen Gräben, meisterten unsere Mädchen fast alle Stationen ohne größere Blessuren, und ließen sich in der Hitze des Abends noch triumphierend zum Schmiede küren.

Doch ganz so brav und artig, wie wir sie auf den Bildern sehen können, waren unsere drei Mädchen leider nicht, so dass sie am Ende auf geniale Weise hingerichtet wurden. Fortsetzung folgt…

Bilder: Alexander Höfer

 

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