(442) Ludwigshafen spielt!


OFFEN FÜR EUCH! Paint Your Schnucki!“ – 3D-Hologram-Pyramiden und gebackene Schrumpfbilder! – Die Stadt Ludwigshafen bot Spielen bis zum Abwinken und jede Menge Showprogramme für Klein und Groß!

      

Der Ludwigshafener Kultursommer glänzt schon seit Jahren mit gut 200 Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Familien, sowie für Kunst-, Musik- und Kulturliebhaber. Auch wir sind immer wieder begeistert und fasziniert, was die Stadt in dieser Zeit ihrer Bevölkerung für Schätze offenbart, um das Zusammenleben interessanter, bunter und vielseitiger zu machen. Klar, dass wir hier natürlich auch auf einer Reihe von Veranstaltungen mit dabei sind.

Die großartigen Eindrücke und Momente des diesjährigen Straßentheaters immer noch vor Augen, ging es nun weiter mit „Ludwigshafen spielt!“, dem ultimativen Kindertag der Stadt, bei dem rund 40 Einrichtungen einen ganzen Nachmittag lang den Kindern unterschiedliche Angebote für alle Alters- und Interessensklassen servierten. Das Schöne daran. Alle Spiele und Präsentationen waren wie immer kostenlos.

Früh angekommen, machten unsere Kids erst einmal die Dinge, bei denen sie vielleicht später sehr lange Wartezeiten hätten in Kauf nehmen müssen. Glitzer-Tattoos oder Gesichter-Schminken von den Raffini-Kinderevents stehen nämlich nicht nur bei unseren Kindern immer ganz hoch im Kurs. So sind die Warteschlangen an diesem Stand oft sehr lange, weil sich die Visagisten und Body-Painter immer sehr viel Mühe geben ein Kindergesicht wunderschön zu bemalen, oder ein Glitzer-Tattoo wunschgemäß anzubringen.

      

30 verschiedene Tattoos gab es heute zur Auswahl und die Kinder durften sich auch aussuchen welche Farbe ihr Tattoo später zieren sollte. Blau, rot, grün, oder kunterbunt gemischt. Wie bereits erwähnt, war für jeden und auch für jeden Geschmack irgendetwas dabei.

Nachdem die Raffini-Künstler ihr Werk vollendet, und die Schirmherren der Stadt Ludwigshafen auf der gegenüberliegenden, großen Bühne ihre Begrüßungsrede gehalten hatten, besuchten wir als nächstes den Stand des Wilhelm-Hack-Museums. Unsere liebe Freundin Anja Guntram war heute mit einer Kollegin vor Ort, um den Kindern ihren Streifzug durch die Spielstraße künstlerisch zu bereichern.

Heute hatte sich Anja das Thema „Haus und Familie“ herausgesucht. Wir konnten entweder ein x-beliebiges Haustier erstellen und anmalen oder gleich ein ganzes, vorbereitetes Haus farblich verschönern und mit Papa, Mama, Hund‘ und Katz‘ beleben. Zeichnen und kreatives Malen ist bei uns ja immer willkommen, so auch heute. Eifrig und ihrer Fantasie freien Lauf lassend, begannen unsere Kids die leeren weißen Seiten mit Farbe zu bereichern. Es entstand ein selbsterklärendes „Wassermelonen-Bild“, bei dem sich das Bild teils aus der Schrift, teils aus der Zeichnung zusammensetze, sowie eine geniale, bunte Katze mit lila und hellblauen Ohren und in Anwesenheit politischer Prominenz einerseits, sowie unter einem geheimen Deckmantel andererseits ein Werbebild für „Ludwigshafen spielt!“.

      

Danach wurde es für unsere Kids sportlich. Die Familien-Kindertagesstätte Hemshof hatte einen Bewegungsstand mit drei verschiedenen Disziplinen aufgebaut. Langseilspringen, Rollstuhlfahren und Diabolos jonglieren. Das waren die Herausforderungen, denen wir uns stellen mussten.

Hier schoss zunächst einmal unsere Daniella beim Langseilhüpfen den Vogel ab, indem sie bei ihrem dritten Versuch insgesamt 99 Sprünge hinlegte, bevor sich das Seil in ihren Füßen verhedderte. Slawa und Viktoria glänzten währenddessen beim Rollstuhlfahren. Hier mussten sie auf Zeit mit dem Rollstuhl einen Pylonen-Parcours durchfahren. Bei der Hälfte dann zehn Mal Seilspringen, und danach eine schnellen „Spurt“ hinlegen, und den Rollstuhl über die Ziellinie fahren.

      

Das war gar nicht so ohne, denn ein Rollstuhl ist wesentlich schwieriger zu kontrollieren als zum Beispiel ein Fahrrad oder ein Roller. Dennoch waren unsere Kiddies hier sehr geschickt, und absolvierten diese neue Erfahrung bravourös, bevor sie sich weiter in das Unterfangen Langseilspringen stürzten, und nun auch im „Tandem“, also zu zweit, gleichzeitig hüpften.

Vis à vis hatte die Rheinpfalz ihren Stand aufgebaut, und feierte das fünfjährige Jubiläum des süßen Nils-Nager-Clubs. Hier konnten die Kinder Buttons erstellen und an einem Gewinnspiel teilnehmen.  

      

Weiter ging es mit Tischkickerspielen beim JFS Ernst Bloch. Das unspektakuläre aber sehr beliebte Spiel zog uns gut 15 Minuten in unseren Bann, und wir spielten zwei Partien, bevor wir uns zu der nächsten Aktion aufmachten. Der Treff International von unserem Freund Ibrahim Yetkin bot etwas ganz Besonderes an, nämlich Anhängerbasteln aus Schrumpffolie. Ja, ihr habt richtig gehört, hier werden Sachen gebastelt, die im Anschluss zusammengeschrumpft werden. „Wie geht das denn?“ – Ganz einfach, das recht neuartige Bastelverfahren ermöglicht es auf Folie angefertigte Bilder in einem Backofen schrumpfen zu lassen.

Hierfür bekamen die Kinder zunächst einmal Schablonen, und danach eine durchsichtige Folie. So konnten sie die Motive mit einem Permanent Marker übertagen, danach ausschneiden, und dann in den vorbeheizten Ofen hineinschieben. Das vorgefertigte Motiv schrumpfte dann innerhalb von nur 30 Sekunden auf die Hälfte fest zusammen, und heraus kam ein amulettgroßes Medaillon, das sich die Kinder dann um den Hals hängen konnten.

        

Weiter ging es zum Haus der Medienbildung. Hier präsentierten die Verantwortlichen das geniale Bananen-Piano, das wir ja schon aus Veranstaltungen wie dem Makerspace des DAI’s und der Trendnacht der Mannheimer Stadtbibliothek her kannten. Dennoch ist es immer interessant die Entwicklung dieses Klaviers zu sehen, denn das Ausprobieren, also das Musizieren mit den Bananen wird immer besser.

Einen Stand weiter durften wir dem JFS Pfingstweide 3D-Hologram-Pyramiden erstellen. Bei der Pyramide handelt es sich eigentlich um einen durchsichtigen Pyramidenstumpf, der dann im Dunkeln prisma-ähnliche Farben und Ornamente erzeugt, wenn er auf ein Handy gelegt wird.

Das Finale unserer Tour durch die Ludwigshafener Spielstadt machte dann die Feuerwehr. Sie hatte nicht nur ein Einsatzfahrzeug auf den Rathausplatz gestellt, das wir inspizieren durften, sondern auch einen Stand, an dem sie hinsichtlich Brandbekämpfung, sowie Schutzkleidung aufklärte.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Verantwortlichen der Stadt Ludwigshafen, die uns mit diesem tollen Spielenachmittag unser Leben bereicherte, und last but not least natürlich auch unserem treuen ANIMUS-KLUB-WETTERGOTT, der uns, abgesehen von ein zwei wenigen und ganz kurzen Nieselschauern, einmal mehr vor dem großen Regen bewahrte.

 

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ANIMUS KLUB

Bewahre dein inneres Kind! – (Der kleine Maulwurf) 

      

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