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Der Animus Klub e.V. ist ein internationaler Lern-, Spiel- und Freizeitverein für die ganze Familie und fördert Kinder und Jugendliche aus der Metropolregion Rhein-Neckar in ihren besonderen Talenten. Er steht unter dem Motto: „Ich kann etwas! – Ich will etwas! – Ich mache es!
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(783) 25. GALERIENTAGE

Der Scheibenwischer-Teppich – Valeurs in kobaltblauer Keramik und ein Coconut-Kiss anstatt „Safe-Sex-On-The-Beach“! – ANIMUS KLUB genoss einen Tag voller Kunst, Bewegung und Lebensqualität!

 

Einen Tag nach der tollen Eröffnung der „Crisis?-What-Crisis?-Ausstellung“ im Port25 konnten wir erneut ein ganz großartiges Kunst-Event besuchen, denn die Galerien der Metropol-Region luden ein zu ihrem 25.-jährigen Jubiläum in den Mannheimer Kunstverein.

Hierfür hatte sich das Kunstkästchen der Augusta-Anlage besonders schön herausgeputzt, was man insbesondere daran erkennen konnte, dass die fünf coolen Roten Mönche heute etwas Abseits stehend ganz fleißig den Rasen sauber fegten. Ja, mit Kunst kann man so allerlei verrückte Sachen machen, die nicht nur uns, sondern vielen Menschen Freude machen. So war die Erheiterung dieses Mal richtig groß, denn es erwarteten uns zu Beginn gleich einmal neben einem absolut genialen Scheibenwischer-Teppich auch Kunstwerke die mit Bewegungssensoren ausgestattet waren, und anfingen zu klappern oder zu rattern, wenn wir ihnen zu nahe kamen. „Auf was für geniale Ideen Künstler doch kommen, wenn sie ihrer Kreativität nachgehen?“ – Ohne diese Einfälle wäre das Leben nicht mehr ganz so schön und farbenprächtig, sondern eher trist, grau und stinklangweilig.

Neben diesen total abgefahrenen Gimmicks, gab es weitere hochinteressante Sachen zu entdecken und völlig unterschiedliche Kunstformen zu sehen. Der Thailändische Künstler mit dem fast unaussprechlichen Namen Wasinburee Supanichvoraparch entwickelte sich im Laufe seines Lebens zu einem absoluten Ton- und Keramik-Spezialisten. In der familieneigenen Keramik-Fabrik experimentierte er mit Glasuren und auch Farben. Kobaltblau inspirierte ihn sehr, und so waren heute einerseits Werke aus Ton ausgestellt, die mit einer so genialen Glasur verziert waren, dass wir im ersten Moment glaubten Porzellan zu sehen, als auch andererseits traditionelle Gefäße und Vasen aus der Yuan-Dynastie.

In seine Kobalt-Series, die derzeit in der Galerie von Marianne Heller in Heidelberg zu bewundern ist, lässt er auch die vier Elemente des Lebens – Erde, Feuer, Wasser und Luft einfließen und fügt diesen mit der Farbe noch ein fünftes Element hinzu. Das Ergebnis aus diesem glitzernden und zauberhaften Blau, das auf uns ähnlich inspirierend wirkte, wie das berühmte Yves-Klein-Blue ist wunderschön, ja fast magisch. Blau erzielt einfach eine ganz besondere Wirkung beim Betrachter. Es vereint sowohl Ruhe, als auch das gewisse Etwas für schöne Stunden.

Unter dem Motto „Words For Sale!“, gab es gleich darauf großartige Plakatkunst der Galerien Kasten / Behm zu bewundern. FAILE nennt sich das Künstlerduo, das Street-Art in Plakate umwandelt und damit schon seit Jahren in diesem Genre für Furore sorgt. Ikonen, aber auch Bildern aus Massenmedien und Werbung verschmelzen hier kongenial zu einem ganz neuen, spannenden und ausdrucksstarken Kunstwerk zusammen.

 

Im völligen Kontrast dazu hingen gleich daneben fantastisch modellierte Damen im Stile der Vierzigerjahre mit fruchtiger Obst- und Umwelthaarpracht. Nach diesem abermals sehr lustigen Anblick wurde es wieder ernsthafter, um nicht zu sagen ein bisschen düsterer. Der Künstler Igor Oleinikov präsentierte Werke in Bleistift und Öl auf starkem Papier, eine Kunstform, bei der sowohl die ganz in Farbe gehaltenen Portraits, als auch die in Schwarz-Weiß und in Farbe erstellen Gesichter eine enorme Wirkung auf den Betrachter erzielten.

Im weiteren Verlauf der Ausstellung kamen wir auf der Empore zunächst in den Genuss einer optischen Kunst. Die Galerie Linde Hollinger stellte die Jukebox-Werke von Jürgen Pass aus. Diese modernen „Bilder“ lassen beim intensiveren Anschauen die Augen regelrecht tanzen. Es entsteht ein räumlicher 3D-Effekt, der entdeckt werden musste, weil er einen in das Bild hineinzog.

Neben gezeichneten Rotorblätter die ebenfalls genial mit unserem Körper als neues Bild verschmolzen, gab es als nächstes einen außergewöhnlichen Wandschmuck zu bewundern. Die arthea-Galerie hängte die kleinen und besonderen Kunst-Quadrate aus Muschelkalk von Dieter Kränzlein aus. Gekonnt fräste der Künstler mit einem Winkelschleifer Ornamente und Verzierungen in den natürlichen oder gefärbten Kalk hinein. Das Ergebnis ist ein sehr anschauliches „Objekt-Theater“ für das Auge.

 

Vorbei an sehr interessanter und kindlicher Kunst der Galerie Julia Philippi gelangten wir zum großen Finale der Kunst-Tour zu den Holzwerken von Joseph Stefan Wurmer.

Nach so viel Kunstgenuss, wollten wir natürlich auch einen dieser tollen Art-Cocktails probieren. Zu süß und verlockend sah die Cocktail-Bar aus, die heute speziell zu dieser Ausstellung serviert wurde. Der Cocktail mit dem Namen „Safer-Sex-On-The-Beach“ wurde angeboten, und unsere Viktoria konnte es kaum abwarten dieses Getränk einmal zu probieren. Leider war die Barmixerin krank und ihre Vertretung konnte diesen antialkoholischen Cocktail nicht mischen. Damit Viktoria doch noch in den Genuss dieses Klassikers kommen konnte, entschlossen wir kurzer Hand noch beim Maritim-Hotel am Wasserturm vorbeizufahren, denn die Bar eines Vier-Sterne-Hotels, die mixt ihren Gästen auf jeden Fall auch mittags um 15.30 Uhr einen Cocktail. Da im „Safer-Sex-On-The-Beach“ aufgrund den fehlenden alkoholischen Ingredienzen nicht mehr viel übrig bleiben würde, folgen wir dem Vorschlag der dortigen Barkeeperin und ließen uns einen richtig leckeren Coconut-Kiss schmecken.

Bilder: Alexander Höfer

 

 

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