(616) Begeisterhaus


Ein futuristischer Raumfänger wird zum Traumfänger von kreativen Ideen und einem besseren sozialen Miteinander! – Das DAI eröffnete mit einer wunderschönen Installation das Projekt „r o a d t o___!“

Vor knapp drei Wochen kam dieses tolle Projekt in das Postfach unseres Vorsitzenden geflattert, und es war sofort klar, dass WIR – zumindest unser Vorstand – an der Eröffnungsveranstaltung dieses außergewöhnlichen Projektes teilnehmen werden, um sich einen genaueren Überblick darüber zu verschaffen, in welchen Bereichen wir uns im Mai oder im Juni entweder als Teilnehmer oder auch als Veranstalter an dieser großartigen Aktion beteiligen können.

Das Begeisterhaus in Gestalt eines Raumfängers, ist eine neue Form des Lernens, der Begegnung, des sozialen Engagements, aber auch des Zusammenarbeitens und Zusammengestaltens. Also, ein Projekt ganz in unserem Sinne. In den nächsten 100 Tagen wird dieser mobile Raumfänger auf Tour gehen und an unterschiedlichen Orten zu sehen sein. Auf seiner „r o a d t o ___“, zu Deutsch „Auf seiner Straße nach ___“, macht der Raumfänger allerdings zunächst einmal halt in Heidelbergs amerikanischer Partnerstadt Palo Alto.

Die gewonnen Erkenntnisse, Ideen und Erfahrungen werden dann zurück nach Heidelberg exportiert, und anschließend bei den Projekten und Themen wie „Soziale Zukunft und Entfaltung“ am Iqbal Ufer, sowie „Geschichten von vielen“ im Mehrgenerationenhaus und „Do-it-yourself-together“ auf dem Adenauerplatz weiter ausgearbeitet.

Was ist eigentlich dieser Raumfänger, von dem wir die ganze Zeit sprechen. Der Raumfänger ist eine ganz besondere Installation. Er ist eine Mischung aus einem Zelt, das einem Planetarium sehr ähnelt und eines Gewächshauses, indem neue Ideen wachsen und gedeihen können.

Zu Beginn der Kick-Off-Veranstaltung war der große Raum im DAI sehr warm und festlich beleuchtet. An Fotowänden bekamen wir bereits die ersten Eindrücke, wohin die Reise gehen sollte. Fragen wie zum Beispiel: „Was brauche ich, um mich zu entfalten? – Was ist demokratisches Miteinander? – Woran sollte sich eine solidarische Gesellschaft orientieren? – oder – Welche Geschichten können wir gemeinsam schreiben?“, regten sofort die Gedankengänge unseres Vorstandes an, der die ganze Situation und die vielen unterschiedlichen Eindrücke erst einmal auf sich wirken ließ, während der hauseigene Musiker Connor O’Brian auf der Bühne melancholische Passagen aus seinem Keyboard zauberte.

Plötzlich erlosch das Licht, und zu sphärischen-mäandernden Klavierstakkatos erhob sich ganz langsam der Raumfänger aus dem Boden empor. Gut eine Minute dauerte es, bis der gut drei Meter hohe Koloss, der rund 75 % des Raumes ausfüllte, als grünbeleuchtetes Ufo zum Einlass bereitstand.

Gleich darauf begrüßte der Direktor Jakob J. Köllhofer die Besucher und erläuterte die Entstehung dieser transatlantischen Projektidee. Involviert war hier auch der hauseigene Makerspace, der dieses Begeisterhaus erbaut hat. Und genau darum geht es bei dem Projekt „r o a d t o ___“. Es geht um das Erbauen, das Erfinden, das Gestalten, das Pflanzen und Säen neuer Ideen, aber nicht alleine, sondern gemeinsam. „Wir müssen uns gemeinsam den großen Schwierigkeiten stellen, die bereits heute auf uns warten!“ – Aus diesem Grund befindet sich in dem noch leeren Haus derzeit nur eine Station, an der die Besucher mit bereitgestelltem Samen symbolisch den Grundstein einer Idee als Blume pflanzen konnten.     

Das Begeisterhaus richtet sich also an alle Künstler, Hacker, Macher, Sozialpädagogen, Kreativmenschen, Kulturinteressierte und Visionäre, die den Mut haben, sich den großen Verantwortungen zu stellen, um die Zukunft, aber auch das gemeinsame Miteinander besser, menschlicher, nachhaltiger und ökologischer zu gestalten.

Das Projekt verinnerlicht damit sämtliche Grundgedanken und Vorstellungen unseres Animus Klubs, und somit sind wir automatisch herausgefordert, hier den einen oder anderen Beitrag zum Gelingen dieser großartigen Aktion beizutragen.

Nach der Vorstellung des Projektes von Jasper Schmid und Evein Obulor, wurde dieses galaktische Gebäude für die Besucher geöffnet, und zusammen mit ein paar Kindern pflanzte der Direktor höchstpersönlich die ersten Samen ein.    

Auch für das kulinarische Wohl war bestens gesorgt. So zauberte das Social-Start-Up-Catering SINDBAD aus Heidelberg unter dem Motto: „Essen, das verbindet“ ein unheimlich leckeres Schwedisches Büffet aus interessanten Salatkreationen und Feigenhähnchenspießen, sowie Süßkartoffel-Samotas mit Feta und Spinatpfannkuchen mit Grillgemüse.  

Speis und Trank waren zu der Feier des Tages kostenlos. Dafür vielen Dank, vor allem Dank, für die vielen tollen und neuen Eindrücke, die unser Programm auf einen Schlag um ein Vielfaches an Möglichkeiten erweitert haben. Wir freuen uns schon auf den Mai und Juni.

Bilder: Alexander Höfer

 

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Wir lassen uns begeistern und stellen uns den Verantwortungen!

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