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Der Animus Klub e.V. ist ein internationaler Lern-, Spiel- und Freizeitverein für die ganze Familie und fördert Kinder und Jugendliche aus der Metropolregion Rhein-Neckar in ihren besonderen Talenten. Er steht unter dem Motto: „Ich kann etwas! – Ich will etwas! – Ich mache es!
Der Animus Klub e.V. ist ein internationaler Lern-, Spiel- und Freizeitverein für die ganze Familie und fördert Kinder und Jugendliche aus der Metropolregion Rhein-Neckar in ihren besonderen Talenten. Er steht unter dem Motto: „Ich kann etwas! – Ich will etwas! – Ich mache es!

(828) Claire de lune

Avant que l’ombre – Les cristaux du noir et les couleurs de la nuit! – ANIMUS-KLUB-KIDS bekamen von der Künstlerin Lina Hristova einen Mond-Workshop im Atelier Palitra!

„Wie malt man eigentlich Nachtbilder? – Wie erstellt man die Schatten des Mondes? – Wie lässt man das Wasser oder die Sterne glitzern? – Und wie erzeugt man die melancholischen Wolken oder den düsteren Nebel?“ – Unsere Kids waren bei dem letzten Besuch im Atelier von Lina Hristova regelrecht begeistert von der Atmosphäre eines Nachtbildes, das bei Vollmond ein spiegelndes Ozean-Firmament zeigte. Fledermäuse umkreisten einen Mond, der sein Licht gespenstig auf das Meer gleiten und im Schatten der Dunkelheit ein Fischerboot verschwinden ließ.

„Können wir auch mal so ein Bild malen?“, fragten unsere Kids spontan, und wer unseren Vorsitzenden kennt, der weiß, dass man ihm nur einmal einen realisierbaren Wunsch nennen muss, und dieser dann zeitnah verwirklicht wird.

Solche Augenblicke sind immer die schönsten Momente. Also immer dann, wenn unsere Kinder durch Inspirationen eigene Ideen, Wünsche oder gar Träume verwirklichen möchten. Und da der ANIMUS-KLUB ein Verein ist, der so gut wie alle Ideen, Wünsche und Träume der Kinder aufgreift und diese zeitnah verwirklicht, war sofort ein neues und hochinteressantes Programm geboren. Nur mit der Umsetzung, mussten sich unsere Kinder noch ein wenig gedulden, denn der 100. Geburtstag unseres ältesten Mitgliedes mit seinen vielen organisatorischen und zeitintensiven Vorbereitungen stand unmittelbar bevor und hatte im Moment natürlich Vorrang. Immerhin galt es hier ja auch etwas Wunderschönes auf die Beine zu stellen.

Außerdem wollten wir das schöne Wetter des Spätsommers nutzen, um unseren Kindern noch ein paar tolle Outdoor-Highlights anzubieten. Walken, Joggen, Klettern, Grillen, oder mit den Hunden im Wald spazieren gehen etc. Programmideen gehen uns ja bekanntlich niemals aus.

Bereits Mitte September wurde das Wetter wieder unbeständiger, und da sich unser ANIMUS-KLUB-WETTER-GOTT noch ein paar Tage im Urlaub befindet, entschieden wir uns kurzer Hand dafür den Mond-Workshop bei Lina durchzuführen.

Wie immer hatte die Künstlerin in ihrem Atelier Palitra alles feinsäuberlich vorbereitet, und gab uns zunächst einmal eine Einweisung, wie man strategisch an ein solches Werk herangeht. Diese Einweisung war auch deshalb sehr wichtig, weil wir heute das erste Mal auf Leinwand malen durften. Ein richtig spannendes Unterfangen, dass uns ein gewisses Kribbeln im Bauch verursachte. Innerhalb ihrer Anleitung erklärte uns die Künstlerin auch, wie wir die Farben mischen sollten, um die Schattierungen zu erstellen, und dass wir hierbei nicht so viel Wasser nehmen sollten, damit die Farben später beim Malen nicht herunterfließen. Ein wenig Wasser ist bereits ausreichend, um einen leicht helleren Farbton zu erzeugen.

Als erstes wurden nun das Firmament und der Mond mit Bleistift vorskizziert. Hier blieb es wie immer den Künstlern selbst überlassen, ob sie den Mond zentral oder versetzt malen wollten. Es ging ja in diesem Workshop nicht darum das Original Eins zu Eins zu kopieren, sondern es ging vielmehr darum, sich anhand des Originals zu orientieren und ein eigenes Werk zu erstellen, bzw., zu erlernen, wie man ein solches Bild malt.

Danach kam Farbe ins Spiel. Hier wurde zunächst der schwarze Himmel erstellt, der dann am Firmament ein wenig heller werden musste, um den Übergang mit dem Meer zu verbinden. Um das so authentisch wie möglich ineinanderfließen zu lassen, wurde nun Schwarz mit Blau vermischt und dieses Farbengemisch mit Wasser und einem Tüpfelchen Weiß immer ein bisschen heller gemacht.

 

Da die Farbe ein wenig trocknen musste, bevor wir mit dem Malen des Meeres weitermachen konnten, wurde der Mond mit Grau- und Weißschattierungen versehen. Um diese Effekte und die Konturen zu erstellen, zeigte Lina den Kindern spezielle Pinseltechniken.

Nachdem die Farbe des Firmaments relativ trocken war, begannen unsere Kids mit dem Erstellen des Wassers. Dieses musste von Dunkelblau nach Türkis gemalt werden. Auch hier gab Lina den Kindern wichtige Tipps, durch die erstaunlich tolle Werke entstanden.

„Wow, diese Bilder werden wirklich richtig klasse!“, lobte unser Vorsitzender die Kids bevor sie gen Ende noch den Sternenstaub mittels Zahnbürste sowie die Lichtschatten mit Grautönen und Weiß erstellt durften. Dann noch die Signatur auf dem Bild versehen, und nach drei Stunden Fleiß und Mühe waren unsere ersten Nachtbilder fertig.

Wir bedanken uns ganz besonders bei Lina Hristova für diesen großartigen Workshop und freuen uns heute schon auf das nächste Mal, wenn es heißt: „Ja, wie es heißt eigentlich der nächste Workshop? – Das wissen wir zwar jetzt noch nicht, aber wir sind ziemlich sicher, dass wir bis dato einen passenden Titel gefunden haben!“ – Lasst euch also überraschen auf die neuen und noch unbekannten Ideen, Gedanken und Werke, die bald das Licht der Welt erblicken werden.

Bilder: Alexander Höfer

 

 

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