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(659) Margarine Café (2)

Spielen! – Relaxen! – Abenteuer erleben und einfach nur Kind sein! – ANIMUS-KLUB-KIDS genossen Ruhe, Muße und gesundes Essen beim Margarine Café im Peer 23!

 

Nach den unheimlich ereignisreichen und sportlich für uns sehr erfolgreichen Wochen, stand an diesem Wochenende mal wieder ein ruhigeres Programm auf unserem Plan. Ruhe und Entspannung sind für die Entwicklung von Kindern genauso wichtig, wie interessante Aktionen und sportliche Aktivitäten. Wie immer versuchen wir hier eine gute Mischung und eine gesunde Balance zu finden, damit sich unsere Kinder wirklich ganzheitlich gut entwickeln können, und nicht nur einseitig gefördert werden.

Bereits bei unserem letzten Besuch des Margarine Cafés im Februar war uns klar, dass wir hier bei dieser tollen Party des Öfteren mal vorbeischauen werden, denn die Möglichkeit, einen ganzen Nachmittag sowohl gutes und gesundes Essen zu genießen, dabei dufte Live-Musik zu hören, aber auch einfach nur Spielen und Kind sein zu dürfen, hat uns richtig gut gefallen. Es tut unheimlich gut, die Seele einfach mal baumeln zu lassen, und dabei gleichzeitig noch viele positive Eindrücke sowohl im kulinarischen, als auch im musischen Bereich zu erhalten. Und Spielen ist ohnehin für Kinder das Allerwichtigste. Egal, ob wir nun eine Ausstellung oder einen Mal-Workshop besuchen, eine Expedition durchführen, für ein interkulturelles Fest kochen, oder auch mal richtig tolle Zeiten bei einem Mini-Marathon laufen. Es stehen immer das Spielen und das sich Wohlfühlen im Mittelpunkt, und niemals die Leistung oder das Resultat. Kein Druck, kein Stress, kein Zwang, einfach Leben, Erleben und die Erlebnisse mit nach Hause nehmen, und sich darüber freuen, wieder etwas Neus und Schönes gemacht zu haben.

So war unser zweiter Besuch im Peer 23 fast ein Déjà-vu, wobei wir uns an dieser Stelle zunächst einmal bei den Verantwortlichen dafür entschuldigen möchten, dass unsere Kiddies nach dem Betreten des Geländes ihre „Pippi-Langstrumpf-Neugierde“ – alles, was nicht verboten ist, ist erlaubt – auspackten, und so, gleich mal „verbotener Weise“ die dortige „Villa Kunterbunt“, oder besser gesagt die „Villa Kunst-und-bunt“ genauestens unter die Lupe genommen haben. Aber wer einerseits ein so geniales und attraktives, um nicht zu sagen einladendes Gebäude für Kinder hinstellt, aber kein Schild anbringt, dass man es nicht betreten darf, der braucht auch später nicht herumschreien, wenn die Kinder hier automatisch auf Entdeckungsreise gehen. Viel zu spannend war nämlich die künstlerische Gestaltung aus Pippi Langstrumpf, Kapitän Hook und auch der Schatzinsel. Aber unsere Kinder sind mittlerweile Gott-sei-Dank aufgrund ihrer Erfahrungen der letzten Jahren absolut resistent gegen herumschreiende Lehrer und Sozialpädagogen, sowie deren Rüffel, nehmen solche Sachen recht „EASY“, freuen sich darüber, dass sie hier bei uns im Animus Klub nicht angeschrien werden, und dass wir ihnen solche Sachen anständig sagen, und wissen nun, dass sie beim nächsten Mal auch ohne ein Hinweisschild die „Villa Kunst-und-bunt“ nicht betreten dürfen.  

Dementsprechend haben wir uns schnell ins Innere des Peers verzogen, und angefangen das berühmte Kartenspiel PHASE 10 zu spielen. PHASE 10 ist auch heute noch ein absolutes Suchtkartenspiel. Allerdings ist es auch das einzige Kartenspiel, das unser Vorsitzender immer verliert, weil er so gut wie nie die richtigen Karten bekommt. Kurz den Kindern die Spielregeln erklärt, begann dann die Reise durch die 10 Phasen, wobei unserem Vorsitzenden schon klar war, dass wir allerhöchstens bis zur Phase 5 spielen können, weil es sowohl im Innern des Peers als auch auf dem hochinteressanten Gelände außerhalb, noch jede Menge zu entdecken gab.

Gerade in der zweiten Phase angekommen, da legte in der geräumigen Produktionshalle der ehemaligen Butter-Fabrik die Kölner Band Paul Weber los das Publikum mit richtig guter Songwriting-Mucke zu verzaubern. Klassisch instrumentalisiert mit zwei Gitarren, einem Bass und Schlagzeug, spielte sich die Band durch eigene Songs tiefgehender deutschsprachiger Texte.

Mal als Quartett, mal Solo nur mit „Klampfe“, mal etwas rockiger, aber niemals zu aufdringlich und stets versehen mit ehrlicher Melancholie. Die Zuhörer zum Nachdenken anregen – mal den Alltag komplett vergessen und dem Stress für eine kurze Zeit entfliehen – das alle bot und schenkte uns diese tolle Kölner Band gut eine Stunde lang.

Während sich Paul Weber im Hintergrund durch sein Repertoire spielte, erreichte Daniella bereits die 3. PHASE. Dieses Mal hatte unser Vorsitzender aber ein wenig mehr Glück, weil unser armer Yasin jedes Mal genau die Karten bekam, die er nicht gebrauchen konnte, um seine erste Phase zu beenden. Das ist der einzige Nachteil dieses tollen Spiels. Wenn ein Spieler es überhaupt nicht schafft eine Phase zu beenden, dann macht das Spiel nach einiger Zeit nicht mehr wirklich richtigen Spaß.

So hörten wir nach gut einer Stunde und dem Erreichen der 4. Phase auf zu spielen, und machten uns auf den Weg nach draußen. Neben vielen Menschen, waren auch ein paar ganz tolle Hunde zur Party gekommen. Klar, dass die Vierbeiner sofort im Mittelpunkt standen. Hier mal Streicheln, und dort mal knuddeln. Das macht nicht nur den Kindern Spaß. Einer der Hunde legte sich dabei sogar auf den Rücken, und lies sich von unseren Kids richtig gut durchkraulen.    

Das hochspannende Hafengelände, die Anlegestelle – das eigentliche Peer 23 – stand als nächstes im Fokus des Interesses unserer Kinder. Wie einst die berühmten Fünf Freunde verlassene Eisenbahnschienen entlangschlendern, alte Werftgebäude erforschen oder die hohen Meadows – Graswiesen – hinunterrollen, und zum Finale noch Steine hüpfen lassen. Unser Besuch ermöglichte unseren Kindern dieses Mal in der Tat die optimale Flucht aus dem total verrückten „Handy-Alltag“, einem Nachrichten- und Informations-Dschungel, der den Kindern tagtäglich nicht nur die Freude am Leben, sondern auch ihren Entdeckergeist raubt.

Und da diese wundervollen Momente – einfach mal wieder Kind sein zu dürfen und geheimnisvolle Sachen zu entdecken – unbezahlbar sind, werden wir uns diese Schönheiten weiter mit einem „Old-School-Programm“ bewahren, denn nicht alles, was neu ist, ist wirklich besser, und nicht alles, was alt und bewährt ist schlechter.

Bilder: Alexander Höfer

Yasin Süngü

 

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ANIMUS KLUB

Bei uns dürfen Kinder auch mal Pippi Langstrumpf sein!

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