Du willst auch mitmachen?

(692) Expedition Skulpturgarten

Mysteriöse Steinblöcke! – Geniale Kunstwerke! – Und versteckte Schönheiten! – ANIMUS KLUB entdeckte eine bildschöne Schatzkammer in Darmstadt!

Nach dem tollen Bieberer Kartoffel-Volkslauf in Offenbach, stand auf der Rückfahrt noch ein weiteres Erlebnis-Highlight auf unserem Programmplan, nämlich der Besuch des Skulpturgartens in Darmstadt. Hoch oben bei der Sternwarte, etwas versteckt hinter einem Spielplatz, befindet sich ein wahrlich spannendes und abenteuerliches Gelände mit einem Gebäude, das sich wenig später bei der Führung als ehemalige Kriegskaserne herausstellen sollte.

Der 4000 Quadratmeter große Skulpturgarten wurde von dem Künstlerehepaar Elisabeth und Joachim Kuhlmann Anfang des letzten Jahrzehntes errichtet. 2003 übernahmen die beiden das damals mehr oder weniger brachliegende Gelände, und fingen in Eigenregie an, ihren Lebenstraum – einen Kunstgarten – zu verwirklichen. Seit dieser Zeit stecken diese beiden passionierten Kunst- und Naturliebhaber jede freie Minute ihres Lebens in die Pflege und die künstlerische Erweiterung dieses besonderen Gartens.

Eine Unterstützung für ihr Unterfangen bekamen sie bisher so gut wie keine. Im Gegenteil, sie mussten selbst dafür sorgen ihr Lebenselixier finanziell über Wasser halten zu können. Hier gebührt diesen beiden Künstlern unsere  Hochachtung, kamen wir doch bei der Führung in den Genuss von ganz außergewöhnlichen Kunstwerken und tonnenschweren Skulpturen.

Sehr informativ und ausführlich führte uns Frau Kuhlmann die Geschichte und die Entwicklung des Gartens vor Augen. Wir erfahren, dass es enorme Anstrengungen kostete dieses bildschöne Areal zu errichten. Viele Kunstwerke drücken daher auch den jeweiligen Gefühls-, bzw. den Gemütszustand der beiden Künstler aus. Der Garten spiegelt demensprechend alle Höhen und Tiefen des Lebens der beiden unmittelbar wieder.

In ein bestimmtes Kunstgenre lassen sich die Werke nicht wirklich einordnen. So erkennen wir sowohl barocke, als auch avantgardistische und abstrakte sowie freie Kunststile bis hin zu futuristischen Gebilden. Hier fanden unsere Mädchen alles queerbeet gemischt, aber dennoch unheimlich anschaulich und wirkungsvoll, ja man könnte auch sagen, magisch anziehend. So wurde das Interesse und die Neugierde der beiden sofort erweckt, und gleich darauf fingen sie damit an, diesen Garten bis in seine verstecktesten Winkel zu erforschen.

Und da gab es jede Menge zu erforschen. Gleich am Anfang standen die großen Obelix-Skulpturen, die sofort zum Fotoshooting einluden. Gleich dahinter war eine archäologische Fundgrube, bei denen es Tierskelette und Masken zu entdecken gab. Ein schwerer Eisenging eines schlangenförmigen „Ankers“ lud zum Bodybuilding-Training ein, und ein Hammer zum gleichzeitigen Schwingen und Zuschlagen.

 

Fieberhaft stöberten unsere beiden Mädchen weiter durch den Garten, nahmen Platz an einem wunderschön lasierten Baumstamm-Tisch, und ließen sich gleich darauf von dem Goldenen Gartenstuhl-Thron, und einer unheimlich mächtigen, und ebenfalls goldenen Statue faszinieren. Der Tag hatte mittlerweile einen Wohlfühlzenit der Extraklasse erreicht, und gefangen von der märchenhaften Atmosphäre des zweiten Teiles, drangen es Daniella und Viktoria in die hintersten Winkel des Gartens vor. Versteckt hinter Hecken fanden sie ein wunderlampenähnliches, violett-schimmerndes Herz und unweit dahinter die genialen, und hochinteressanten, futuristischen Marineskulpturen.

 

Spätestens jetzt konnten wir die viele Arbeit und Liebe spüren, die die beiden Künstler in ihren Garten hineinsteckten. Sowohl die Vernissage der Werke, als auch das Ambiente waren so schön miteinander verknüpft, das wir das Gefühl hatten, uns in einem Open-Air-Museum zu befinden.

Wir stoßen auf Skulpturen, die unsere Mädchen zum Nachahmen der gleichen Stellungen anregten, oder spontan-kreative Ideen in ihnen erweckten, wie zum Beispiel das Posieren als Schwedischer Elch.

 

Gegen Ende gab es noch eine Reise zurück bis in die Antike. Griechische Mythologie hautnah zum Anfassen, mächtige Marmorsäulen, die uns an die Akropolis erinnerten, sowie eine ebenfalls marmorierte Tafel mit bildschönen verzierten Ornamenten.

Nachdem uns Frau Kuhlmann gegen Ende der Führung sagte, dass sie sehr gerne auch für Schulklassen Workshops anbietet, bei dem die Kinder lernen können, wie sie so einen künstlerischen Garten hegen und pflegen, war uns sofort klar, dass dieser Besuch heute bestimmt nicht unser letzter war, sondern dass wir in naher Zukunft als ANIMUS KLUB auf jeden Fall an so einem interessanten Workshop einmal mit unseren Kindern teilnehmen werden.

Wir bedanken uns ganz besonders bei den beiden Künstlern Elisabeth und Joachim Kuhlmann für diesen wunderschönen Einblick in einen Garten, den wir so noch niemals zuvor gesehen haben.

Bilder: Alexander Höfer

 

 

Diese Berichte könnten euch auch interessieren:

Bensheimer Felsenmeer Der Lehrgarten Expedition Silberbergwerk Margarine Café

 

Expedition Steinbruch Die Sprengung Tropfsteinhöhle Die Sendung mit der Maus
img_4095

 

 

 

ANIMUS KLUB

Einer der schönsten Wege zu uns selbst, führt durch einen Garten!

„Hat euch unser Bericht gefallen?“ – Wenn ja, dann würden wir uns über euer „Like“ und einen Kommentar auf Facebook sehr freuen. Vielen Dank